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Bachelor Thesis, 2009, 42 Pages
Author: Simone Schmidtke
Subject: Communications: Language
Details
Year: 2009
Pages: 42
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-42811-3
ISBN (Book): 978-3-640-42402-3
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Abstract
Die betriebsinterne Kommunikation hat seit dem zweiten Weltkrieg stark an Bedeutung und Reputation dazu gewonnen. Mitarbeiter werden als eigenständige Individuen angesehen, die sich einbringen und in Entscheidungsprozesse einbezogen werden. Es ist erkannt worden, dass sie elementar sind für den Unternehmenserfolg; dementsprechend hoch ist der Stellenwert der internen Kommunikation heutzutage. Dabei spielt die Mitarbeiterzeitung eine grundlegende Rolle, sie ist das am häufigsten eingesetzte Führungsmittel. Selbst der Vormarsch des Intranets konnte es in den letzten Jahren nicht schaffen, die Mitarbeiterzeitung aus den Unternehmen zu verbannen. Mitarbeiterzeitungen haben den Vorteil einer hohen Reichweite und einer großen Akzeptanz in Unternehmen. Von daher ist es wichtig, dass die Kommunikation, die darüber betrieben wird, mit großer Sorgfalt und Rücksichtnahme von statten geht. Dies gilt insbesondere in Krisensituationen wie die momentane Weltwirtschaftskrise. All diese Entwicklungen in der Automobilbranche und speziell die Auswirkungen auf die jeweiligen Unternehmen müssen den betroffenen Angestellten adäquat kommuniziert werden. An dieser Stelle tritt die interne Kommunikation in Funktion. Insbesondere in einer kritischen wirtschaftlichen Situation ist es wichtig, die Mitarbeiter so zu informieren, dass sie sich nicht vernachlässigt oder gar übergangen fühlen. Wie zwei der größten Fahrzeughersteller Deutschlands – BMW und Audi – dies in ihren Mitarbeiterzeitungen handhaben, wird in der folgenden Arbeit analysiert und erörtert. Als Grundlage meiner Analyse dienen jeweils zwei Ausgaben der Mitarbeiterzeitungen von BMW und Audi, und zwar die von Dezember 2008 und Februar 2009. Diese Arbeit beginnt mit einer näheren Eingrenzung des Begriffs der internen Kommunikation und allgemeinen Informationen zu dem Medium der Mitarbeiterzeitung. Weitere theoretische Grundlagen bilden Angaben über den Status der Mitarbeiterzeitung als ein Medium unter vielen und in Unternehmen allgemein. Im Folgenden werden die inhaltlichen Aspekte, Ziele, Funktionen und Zielgruppen diskutiert. Die Umsetzung dieser Grundlagen in die Praxis wird am Beispiel von BMW und Audi herausgearbeitet, indem die Auswirkungen und Veränderungen der Mitarbeiterzeitungen zu Zeiten der Finanzkrise besprochen werden. Als Hauptaspekt dieser Arbeit wird anschließend untersucht, inwiefern sich die Krise sowohl quantitativ als auch inhaltlich und linguistisch in den Mitarbeiterzeitungen niederschlägt.
Excerpt (computer-generated)
BACHELOR OF ARTS
LANGUAGE AND
COMMUNICATION
Die Finanzkrise in Mitarbeiterzeitungen der
Automobilbranche
anhand des Beispiels von BMW und Audi
von
Simone Schmidtke
Universität Siegen
Sommersemester 2009
6. Fachsemester
Inhaltsverzeichnis
1.
Einleitung 6
2.
Interne Kommunikation 7
3.
Allgemeine Informationen über das Medium der
Mitarbeiterzeitung 8
3.1.
Rechtlicher Hintergrund zum Medium Mitarbeiterzeitung 9
3.2.
Geschichte der Mitarbeiterzeitung 9
3.3.
Formelle Aspekte der Mitarbeiterzeitung 10
3.4.
Zahlen und Fakten zum Kommunikationsmedium
Mitarbeiterzeitung 12
4.
Die Mitarbeiterzeitung im internen Kommunikationsmix 14
5.
Status der Mitarbeiterzeitung in Unternehmen 17
6.
Inhaltliche Merkmale: Themen und Aufbau einer
Mitarbeiterzeitung 18
7.
Ziele einer Mitarbeiterzeitung 19
7.1.
Effizienzkontrollen von Mitarbeiterzeitungen 20
8.
Funktionen der Mitarbeiterzeitung 21
9.
Zielgruppen von Mitarbeiterzeitungen 25
10.
Die Mitarbeiterzeitung in Krisenzeiten 26
10.1.
Die Finanzkrise und ihre Auswirkungen 26
11.
Die Mitarbeiterzeitungen von BMW und Audi zu Zeiten der
Finanzkrise 28
11.1
Quantitative Analyse der Artikel 28
11.2.
Inhaltliche Analyse der Artikel 32
11.2.1.
Sprache in Mitarbeiterzeitungen 34
12.
Zusammenfassung 41
13.
Literatur- und Quellenverzeichnis 43
5
1. Einleitung
Die betriebsinterne Kommunikation hat seit dem zweiten Weltkrieg stark an
Bedeutung und positiver Reputation dazu gewonnen. Mitarbeiter werden als
eigenständige Individuen angesehen, die sich einbringen und in
Entscheidungsprozesse einbezogen werden (vgl. Cauers, 2005, S. 19). Es ist
erkannt worden, dass sie elementar sind für den Unternehmenserfolg;
dementsprechend hoch ist der Stellenwert der internen Kommunikation
heutzutage.
Dabei spielt die Mitarbeiterzeitung eine grundlegende Rolle, sie ist das am
Zµ(]Pv ]vPÌ &ºZµvPu]o µv cFlaggschiff der internen
D]vovZ(^ ~D]U î002, S. 55). Selbst der Vormarsch des Intranets
konnte es in den letzten Jahren nicht schaffen, die Mitarbeiterzeitung aus den
Unternehmen zu verbannen.
Mitarbeiterzeitungen haben den Vorteil einer hohen Reichweite und einer
großen Akzeptanz in Unternehmen. Von daher ist es wichtig, dass die
Kommunikation, die darüber betrieben wird, mit großer Sorgfalt und
Rücksichtnahme von statten geht. Dies gilt insbesondere in Krisensituationen
wie die momentane Weltwirtschaftskrise. Was im Sommer 2007 in der
Immobilienbranche der USA begann, weitete sich inzwischen auf die gesamte
Finanzbranche weltweit aus, so dass viele Banken nur mit Hilfe der
Regierungen oder durch Verstaatlichung vor dem Bankrott bewahrt werden
konnten. Da die Kunden aufgrund finanzieller Vorsicht größere Anschaffungen
wie beispielsweise Neufahrzeuge hinausschieben, wirkt sich die allgemeine
weltweite Finanzkrise besonders auf die Automobilbranche aus. Durch die
fehlende Nachfrage müssen die Automobilhersteller ihre Produktion drosseln,
was Anfang 2009 sogar soweit führt, dass Kurzarbeit in einigen Unternehmen
angemeldet wird um Personalabbau zu verhindern.
All diese Entwicklungen in der Automobilbranche und speziell die
Auswirkungen auf die jeweiligen Unternehmen müssen den betroffenen
Angestellten adäquat kommuniziert werden. An dieser Stelle tritt die interne
Kommunikation in Funktion. Insbesondere in einer kritischen wirtschaftlichen
Situation ist es wichtig, die Mitarbeiter so zu informieren, dass sie sich nicht
vernachlässigt oder gar übergangen fühlen.
Wie zwei der größten Fahrzeughersteller Deutschlands t BMW und Audi t
dies in ihren Mitarbeiterzeitungen handhaben, wird in der folgenden Arbeit
analysiert und erörtert. Als Grundlage meiner Analyse dienen jeweils zwei
6
Ausgaben der Mitarbeiterzeitungen von BMW und Audi, und zwar von
Dezember 2008 und Februar 2009.
Beide Hersteller produzieren Fahrzeuge in der gehobenen Preisklasse und im
Premiumsegment. Zudem haben beide Unternehmen ihren Hauptsitz in
Deutschland und schreiben ähnliche Absatzzahlen, von daher ist es von
hohem Interesse zu eruieren, welche Strategie bzw. Vorgehensweise diese
Konzerne in den Mitarbeiterzeitungen verfolgen.
Diese Arbeit beginnt mit einer näheren Eingrenzung des Begriffs der internen
Kommunikation und allgemeinen Informationen zu dem Medium der
Mitarbeiterzeitung. Weitere theoretische Grundlagen bilden Angaben über
den Status der Mitarbeiterzeitung als ein Medium unter vielen und in
Unternehmen allgemein. Im Folgenden werden die inhaltlichen Aspekte,
Ziele, Funktionen und Zielgruppen diskutiert.
Die Umsetzung dieser Grundlagen in die Praxis wird am Beispiel von BMW
und Audi herausgearbeitet, indem die Auswirkungen und Veränderungen der
Mitarbeiterzeitungen zu Zeiten der Finanzkrise besprochen werden. Als
Hauptaspekt dieser Arbeit wird anschließend untersucht, inwiefern sich die
Krise sowohl quantitativ als auch inhaltlich und linguistisch in den
Mitarbeiterzeitungen niederschlägt. /u &}oPvv Á] cD]]Ì]µvP^
ÌÁX^D]]Ì]µvPv^u]DPlºÌX
2. Interne Kommunikation
Um sich dem Thema Interne Kommunikation etwas anzunähern, wird im
Folgenden eine Definition angeführt:
c/vv<}uuµv]l]}v ist ein Instrument [der Unternehmenskommunikation],
welches mittels klar definierter, regelmäßig oder nach Bedarf eingesetzter und
kontrollierter Medien die Vermittlung von Informationen sowie die Führung des
Dialogs zwischen der Unternehmensleitung und der Mitarbeiterinnen und
D]]]Zoo^~µUîììñU^X 49 und Meier, 2000, S. 13).
o hvvZuvl}uuµv]l]}v Á] ] ] c′uZ] oo
Kommunikationsinstrumente und
tmaßnahmen eines Unternehmens
[bezeichnet], die eingesetzt werden, um das Unternehmen und seine
>]µvPv]voÀvv]oPµv̵oov^~D]UîìììU^XííX
Je mehr Hierarchieebenen sich in einem Unternehmen befinden, desto
wichtiger werden kommunikative Hilfsmittel (vgl. Cauers, 2005, S. 50). Laut
Cauers ist mit interner Kommunikation hauptsächlich die institutionalisierte
und mediatisierte Informationsvermittlung und der Dialog zwischen
Firmenleitung und Mitarbeitern als Basis betrieblicher Kooperation gemeint
7
und nicht jegliche formelle und informelle Kommunikation (vgl. Cauers, 2005,
S. 49). Die Arbeitnehmer haben ein intensives Informationsbedürfnis, was
nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, wie viel Zeit ihres Lebens sie am
Arbeitsplatz verbringen. Mitarbeiter gelten als größte ökonomische
Produktivitätsreserven. 85% der deutschen Unternehmen sehen eine
weiterhin steigende Bedeutung der Mitarbeiterkommunikation in den
nächsten Jahren (vgl. Cauers, 2005, S.22).
Ganz allgemein lässt sich interne Kommunikation in Aufwärts-, Abwärts- und
Horizontalkommunikation einteilen. Diese Kategorisierung bezieht sich auf die
Hierarchieebenen, die miteinander kommunizieren. Die MAZ ist bei den
Instrumenten
der
Abwärtskommunikation
einzuordnen.
Zur
Aufwärtskommunikation gehören u.a. die Mitarbeiterbefragung, die
Vorgesetztenbeurteilung und das Beschwerdemanagement, wie z.B. einen
Beschwerdebriefkasten. Zur Horizontalkommunikation gehören das Intranet,
Gruppengespräche,
Konferenzen
und
informelle
Gespräche.
Unter
Horizontalkommunikation versteht man nicht nur die Kommunikation in der
Po]Zv ,]Z]vU }vv µZ ] c<}uuµv]l]}v ÌÁ]Zv
Personen
auf
verschiedenen
Ebenen,
jedoch
ohne
direkten
t]µvPZl^ ~]vÁ]ool<o(lE]U îììóU ^X îðíX cKPv]}]Z
Störungen in der internen Kommunikation führen je nach Ausprägung und
Grad bei den Mitarbeitern zu Verunsicherung, Identifikationsverlust,
destruktivem Verhalten, passivem Widerstand, Absentismus oder hoher
&oµlµ]}v^~D]UîìììU^XððXDem gilt es mit einer strukturierten und gut
aufeinander abgestimmten Kommunikation entgegenzuwirken.
Wichtige Merkmale der internen Kommunikation sind, dass erhebliche Anteile
formell vorgeschrieben, dauerhaft, aufgrund repetitiver Arbeitsabläufe
personenunabhängig geregelt und bezüglich Zeitpunkt, Personenkreis, und
Kommunikationsweg sowie Inhalt klar definiert und vorgegeben sind (vgl.
Meier, 2000, S. 15). Hinzu kommt, dass je mehr Hierarchieebenen sich in
einem Betrieb befinden, desto wichtiger werden kommunikative Hilfsmittel
(vgl. Cauers, 2005, S. 50).
3. Allgemeine
Informationen
über
das
Medium
der
Mitarbeiterzeitung
Um das Thema der Mitarbeiterzeitung etwas genauer einzugrenzen wird
im Folgenden eine Definition angeführt:
8
c]v À}u hvvZuv ZµPPvU (]vvÌ] µv }µÌ]U ̵
persuasiven
Zwecken
eingesetztes,
nicht
mitbestimmungspflichtiges
publizistisches Mittel in zeitschriften- oder zeitungstypischer Aufmachung, das
zum Erreichen bestimmter Unternehmensziele primär der innerbetrieblichen
Öffentlichkeit auf verschiedenen Vertriebswegen in weiter Periodizität zugänglich
gemacht wird und vorwiegend betriebsbezogenes Wissen durch Aussagen mit
]lµo]Àu]oX^~,PvUîììíU^XíìïX
Die aktuelle Forschungssitutation über MAZ sieht eher spärlich aus: Bischl
kann trotz mehrjähriger Recherche nicht über linguistische Arbeiten über die
MAZ berichten im Gegensatz zu den Massenmedien (Bischl, 2000, S. 23). Von
daher ist die angewandte Sprache in MAZ nicht bzw. kaum untersucht und
analysiert worden. Aufgrund dessen werden in dieser Arbeit keine
theoretischen Grundlagen über den linguistischen Aspekt der MAZ dargestellt.
3.1.
Rechtlicher Hintergrund zum Medium Mitarbeiterzeitung
Im Betriebsverfassungsgesetz von 1972 wurde festgelegt, dass bei einem
Betrieb mit mehr als 1000 Mitarbeitern die Informationsvermittlung
schriftlich zu erfolgen hat und dies mindestens einmal pro Quartal. Dabei
wurde allerdings nicht festgelegt, dass das Medium der Zeitschrift bzw.
Zeitung zu wählen ist. Alle Unternehmen müssen ihre Mitarbeiter über
Arbeitsaufgabe, Veränderungen im Arbeitsbereich, Abrechnung und
Zusammensetzung des Arbeitsentgelts, eigene Leistung und ihre Beurteilung
sowie die eigenen Personalunterlagen informieren. § 82 legt außerdem fest,
dass die Mitarbeiter über berufliche Weiterbildungsmöglichkeiten im Betrieb
informiert werden müssen, § 83 über das Personal- und Sozialwesen des
Unternehmens, § 43 und § 110 über die wirtschaftliche Lage des
Unternehmens (vgl. Nimsdorf, 1997, S. 39).
Des Weiteren unterliegt eine MAZ laut Betriebsverfassungsgesetz auch der
&]v(o]ZU ] PU coo ̵ µvov ]U Á v
](]v^ ~µU îììñU ^XîõX ]v D µvo]P }Á}Zo u
Betriebsverfassungsgesetz als auch dem allgemeinen Presserecht und nimmt
somit eine Sonderposition in den Printmedien ein. Da der Schutz der
Pressefreiheit auch für gruppeninterne Publikationen gilt, ist deshalb auch die
freie Meinungsäußerung in Wort, Schrift und Bild in MAZ rechtens (vgl.
Nimsdorf, 1997, S. 79).
3.2.
Geschichte der Mitarbeiterzeitung
Die Mitarbeiterzeitung entstand im ausgehenden 19. Jahrhundert aufgrund
der
immer
größer
werdenden
Unternehmen
und
der
damit
9
zusammenhängenden größer werdenden Distanz zwischen Arbeitgebern und
-nehmernX o D]]µo]l]}v Á] c^Zlierbacher
&]l}^ vPZvU íôôô À}v ZvZ ^]vPµ(]l
herausgebracht wurde (vgl. Cauers, 2005, S. 30 und Nimsdorf, 1997, S. 5). Hier
oµ µ(µ( µ( d]o]W c µv ] µv ]l v]Z^
(Nimsdorf, 1997, S 5). Hier erkennt man die Intention von damals; eine MAZ
hatte einen vorwiegend unterweisenden Charakter. Nach Nimsdorf lässt sich
die Historie der MAZ in vier Epochen einteilen: Bis 1933 war sie eher
patriarchalisch geprägt, d.h. dass vorrangig belehrende und kämpferische
Töne verwendet wurden. Zwischen 1933 und 1945 wurde die MAZ in
Deutschland oft zu nationalsozialistischen Zwecken missbraucht, d.h. zur
innerbetrieblichen Propaganda. Zwischen 1945 und 1975 befand sich die MAZ
in einer zentralistischen Entwicklungsstufe, d.h. man sah die Mitarbeiter als
mündige Mitglieder des betrieblichen Sozialsystems. Die Sprache war weniger
belehrend, sondern eher werblich; es wurde Werbung und PR nach innen
betrieben. Dabei wurde das Unternehmen vollkommen konfliktfrei
dargestellt; die Mitarbeiter hatten kein Mitspracherecht. Somit war die MAZ
̵]]]vcÆloµ]À^D}]À]}v]vµuv~ÀPoXE]u}(UíõõóU^X
6). Ab Mitte der 70er Jahre mit Inkrafttreten des Betriebsverfassungsgesetzes
(s. o.) begann die bis heute andauernde Epoche der demokratischen MAZ.
Zur Währungsreform 1948 erschienen zahlreiche neue Druckwerke, so dass in
den Sechzigern laut Cauers eine Gesamtauflage von vier bis fünf Millionen
erreicht wurde (vgl. Cauers, 2005, S. 31). Im Jahre 1982 existierten fast 500
meist große Unternehmen mit MAZ. Allerdings sind die der MAZ
zugeschriebenen Funktionen heute weitaus differenzierter als damals (s.
<]oc&µvl]}vvD]]Ì]µvP^X
3.3.
Formelle Aspekte der Mitarbeiterzeitung
Zu den formalen Merkmalen einer MAZ gehören nach Cauers das Format, die
Auflage, die Seitenzahl, die Erscheinungsweise und thäufigkeit, die Sprache,
die Distributionsform und die Reichweite im Unternehmen (vgl. Cauers, 2005,
S. 39).
Die Auflage einer MAZ ist nicht nur abhängig von der Anzahl der Mitarbeiter,
sondern auch vom Umfang der Zielgruppe ~ÀPoX <]o íí c]oPµv À}v
D]]Ì]µvPv^.
10
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