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Subtitle: Die humoristische Auseinandersetzung mit der Shoa im Politikunterricht
Textbook, 2009, 112 Pages
Author: Robert Griebsch
Subject: Politics - Didactics, Political Education
Details
Year: 2009
Pages: 112
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-44734-3
ISBN (Book): 978-3-640-44758-9
Das Buch ist eine überarbeitete Version meiner Staatsexamensarbeit - inklusive der Stundenplanung und den dazugehörigen Materialien. 30 Seiten Anhang, davon 12 Seiten Quellen- und Literaturverzeichnis.
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Abstract
Bisher mangelt es an Konzepten, den SchülerInnen die Auseinandersetzung mit der Shoa zu ermöglichen, ohne sie zu bevormunden (vgl. Bundschuh 2007: 35). Mit diesem Buch möchte ich aus diesem Grund einen politikdidaktischen Zugang zur Shoa theoretisch erarbeiten und meine Vorschläge zur praktischen Umsetzung in Schulklassen entsprechend erläutern. Dass der Politikunterricht für die Behandlung dieser Thematik die optimalen Voraussetzungen bietet, ist zunächst zu erklären. Verstehen wir die politische Mündigkeit und die Emanzipierung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften als oberste Ziele der politischen Bildung, dann müssten wir die Politikdidaktik mit dem Zweck verbinden, den Lernenden zu ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben aktiv zu partizipieren. Der Politikunterricht hat damit einen direkten Praxisbezug. Der Geschichtsunterricht bzw. historisches Lernen stellt für den Praxisbezug jedoch primär ein Sammelsurium an historischen „Lehren“ zur Verfügung. Somit hat der Geschichtsunterricht vielmehr eine Orientierungsfunktion (vgl. Lange 2009: 11). Direkt bezogen auf mein Konzept bedeutet dies, dass der Politikunterricht zwar auf ein historisches Thema bezogen ist, jedoch Handlungsoptionen für die Gegenwart und Zukunft aufzeigen soll: Die Jugendlichen entscheiden selbstständig über die Formen des individuellen Erinnerns und nehmen in diesem Zusammenhang ihre Verantwortung wahr, pluralistische Werte in der Zukunft zu wahren. Historisch-politisches Lernen gelingt in diesem Zusammenhang nur, wenn wir das politikdidaktische Prinzip der Lebensweltorientierung als Ausgangspunkt begreifen. Dieses Prinzip ist von enormer Bedeutung, um eine Verbindung zwischen der Lebenswelt der SchülerInnen und dem Lerngegenstand herstellen (vgl. Grammes 1998: 220), somit also einen persönlichen Bezug der Lernenden sicherstellen zu können (vgl. Gudjons 1984: 79). Die Konfliktregelung wird für die Jugendlichen somit in einem, ihnen bekannten, Feld nachvollziehbar (vgl. Sutor 1994: 11). Damit ergibt sich der Anspruch, ein Konzept zu entwickeln, das Elemente aus der Lebenswelt der SchülerInnen für sich nutzt, um diese erfolgreich mit der Shoa konfrontieren zu können. Entschieden habe ich mich für die Elemente Humor und Spielfilm.
Excerpt (computer-generated)
Robert Griebsch
,,Wenn man keine Tränen mehr zum Weinen hat...":
Die humoristische Auseinandersetzung mit der
Shoa
im Politikunterricht
Für Anne & Kathrin.
1
Inhaltsverzeichnis
Vorwort 4
Einleitung: Medien als ,,vermittelnde Instanz" zwischen Lebenswelt
und Politik(unterricht) 5
I.
Die humoristische Auseinandersetzung mit der Shoa als
Voraussetzung für den Zugang zum Politischen 11
1.
Die Shoa als ,,schwerste Hypothek" 11
1.1 Judenverfolgung und -vernichtung im Dritten Reich (1933-1945) 12
1.2 Fehlkonzeptionen bei SchülerInnen 17
2.
Politische und historische Bildung als ,,Interdependenzverhältnis" 20
2.1 Verknüpfung von Geschichte und Politik im Politikunterricht 21
2.2 Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein 24
3.
Das Medium Film im Politikunterricht 27
3.1 Einsatzmöglichkeiten des Mediums im Politikunterricht 28
3.2 Roberto Benignis ,,Das Leben ist schön" 32
3.3 Die Kontroverse um die Darstellbarkeit der
Shoa
in der Tragikomödie 34
4.
Fazit: Humor als ,,Triumph des Ichs" 38
2
II. ,,Mediale
Zugänge
zur
Shoa
":
Ein
Ansatz
für
den
Politikunterricht 42
5.
Anforderungen an das geschichtspolitische Unterrichtskonzept 42
5.1 Der Zugang zum Politischen 42
5.2 Spezifika der Geschichtspolitik 45
5.3 Das Kontroversitätsgebot 46
6.
Die Förderung von Kompetenzen im Unterrichtskonzept 50
6.1 Analysekompetenz 53
6.2 Urteilskompetenz 58
6.3 Das Kompetenzmodell zur Förderung der Analyse- und Urteilskompetenz 61
7.
Planung und Durchführung des Konzepts ,,Mediale Zugänge zur Shoa" 66
7.1 Die emotionale Dimension 67
7.2 Die rationale Dimension 69
7.3 Die Wertedimension 70
3
III. ,,Die Erinnerung darf nicht enden" 72
8.
Reflexion: ,,Mediale Zugänge zur Shoa" 72
9.
Bilanz: Plädoyer für eine zukunftsorientierte Verantwortungsdidaktik 78
Abbildungsverzeichnis 81
Quellen- und Literaturverzeichnis 83
Anlage 99
4
Vorwort
Mit diesem Buch, das auf meiner Staatsexamensarbeit basiert, möchte ich meinen
Ansatz zur Auseinandersetzung mit der
Shoa
im Politikunterricht präsentieren. Dass ich
diese Art der Thematisierung favorisiere, wird sicherlich einige Personen empören. Der
Punkt ist jedoch, dass wir in diesen Zeiten die SchülerInnen nur noch mit
unkonventionellen und entmystifizierenden Ideen erreichen.
Ich lade Sie ein, meinen Ansatz zu studieren und hoffe, dass sich andere AutorInnen mit
weiteren Konzepten anschließen, um den Lernenden eine aktive und beherzte
Auseinandersetzung mit dem dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte zu
ermöglichen.
In diesem Zusammenhang möchte ich mich bei einigen Personen für ihr Vertrauen und
ihre Unterstützung bedanken. Ohne die hier nachfolgend aufgelisteten Menschen wäre
dieses Buch nicht zustande gekommen, ohne sie hätte ich wahrscheinlich so manche
Hürde nicht nehmen können.
Zunächst möchte ich mich bei meiner Mutter, Kathrin Griebsch, für ihre Liebe und ihr
uneingeschränktes Vertrauen bedanken. Meine kontinuierliche Förderung und meine
persönliche Weiterentwicklung ist ihrem Fingerspitzengefühl zu verdanken. Anne
Friedrich danke ich für ihre Liebe und ihre Unterstützung. Inge und Horst Engler danke
ich für die familiäre Wärme und ihre Unterstützung in allen Lebenslagen. Bei Kay
Hallaschek möchte ich mich für seine freundschaftliche Unterstützung und sein
pädagogisches Feingefühl bedanken. Er war es schließlich, der mich mit ,,Das Leben ist
schön"
konfrontierte
und
mir
mit
seiner
Ausarbeitung
Grundideen
zur
Weiterentwicklung präsentierte. Frau Prof. Sibylle Reinhardt, Herrn Prof. Andreas
Petrik und Frau Dr. Heike Müller danke ich für die fundierte politikdidaktische
Ausbildung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Nicht zuletzt bedanke
ich mich bei Herrn Frank Werner-Bentke für seine hilfreichen Anregungen während der
schulpraktischen Ausbildung.
Robert Griebsch, Halle (Saale) im September 2009
5
Einleitung: Medien als ,,vermittelnde Instanz" zwischen Lebenswelt
und Politik(unterricht)
Der auf die vollständige Vernichtung zielende Genozid an den Juden zwischen 1941
und 1945 nimmt nicht nur in der deutschen, sondern auch in der internationalen
Geschichtsschreibung eine Sonderstellung ein. Die Planung und Durchführung der
industriellen Massentötung veranschaulicht, zu welch grausamen Verbrechen der
Mensch im Stande ist. Nach dem Niedergang des Dritten Reiches und der Aufdeckung
dieser Gräueltaten stellte sich die Frage, wie die Verfolgung und Ermordung von
Millionen Menschen aufgearbeitet und dargestellt werden kann. In diesem
Zusammenhang ist zu hinterfragen, auf welche Weise man Jugendliche mit diesem
,,moralische[m] und politische[m] Absturz" (Schmidt 102008: 78) konfrontiert.
Nur noch wenige Zeitzeugen können die Nachfahren mahnen, sich und ihr Umfeld an
die Verbrechen der Nationalsozialisten zu erinnern. Es besteht die Gefahr, dass
Betroffenheit, Empörung und Verantwortungsgefühl der Gleichgültigkeit und dem
Vergessen weichen müssen. Unsere Gesellschaft hat deswegen die Pflicht,
Möglichkeiten zur Auseinandersetzung mit der
Shoa
aufzubereiten, die einerseits ohne
eine direkte Integration von Zeitzeugen auskommen und andererseits den historischen,
ideologischen und sprachlichen Kontext nicht vernachlässigen (vgl. Thiele 22007: 10).
Hauptthesen und Forschungsinteresse
Bisher mangelt es jedoch an Konzepten, den SchülerInnen1 die Auseinandersetzung mit
der industriellen Massenvernichtung
zu ermöglichen, ohne sie zu bevormunden (vgl.
Bundschuh 2007: 35). Mit diesem Buch möchte ich aus diesem Grund einen
politikdidaktischen Zugang zur
Shoa
theoretisch erarbeiten und meine Vorschläge zur
praktischen Umsetzung in Schulklassen entsprechend erläutern.
1 Ich verwende in diesem Buch durchgehend das ,,Binnen-I", um weibliche Gruppenangehörige zu
integrieren. In diesem Zusammenhang werde ich den Personengruppen nur weibliche Artikel zuordnen,
um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten.
6
Dass der Politikunterricht2 für die Behandlung dieser Thematik die optimalen
Voraussetzungen bietet, ist zunächst zu erklären. Verstehen wir die politische
Mündigkeit und die Emanzipierung im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften als
oberste Ziele der politischen Bildung, dann müssten wir die Politikdidaktik mit dem
Zweck verbinden, den Lernenden zu ermöglichen, am gesellschaftlichen Leben aktiv zu
partizipieren. Der Politikunterricht hat damit einen direkten Praxisbezug. Der
Geschichtsunterricht bzw. historisches Lernen stellt für den Praxisbezug jedoch primär
ein Sammelsurium an historischen ,,Lehren" zur Verfügung. Somit hat der
Geschichtsunterricht vielmehr eine Orientierungsfunktion (vgl. Lange 22009: 11).
Direkt bezogen auf mein Konzept bedeutet dies, dass der Politikunterricht zwar auf ein
historisches Thema bezogen ist, jedoch Handlungsoptionen für die Gegenwart und
Zukunft aufzeigen soll: Die Jugendlichen entscheiden selbstständig über die Formen des
individuellen Erinnerns und nehmen in diesem Zusammenhang ihre Verantwortung
wahr, pluralistische Werte in der Zukunft zu wahren.
Historisch-politisches Lernen gelingt in diesem Zusammenhang nur, wenn wir das
politikdidaktische Prinzip der Lebensweltorientierung als Ausgangspunkt begreifen.
Dieses Prinzip ist von enormer Bedeutung, um eine Verbindung zwischen der
Lebenswelt der SchülerInnen und dem Lerngegenstand herstellen (vgl. Grammes 1998:
220), somit also einen persönlichen Bezug der Lernenden sicherstellen zu können (vgl.
Gudjons 1984: 79). Die Konfliktregelung wird für die Jugendlichen somit in einem,
ihnen bekannten, Feld nachvollziehbar (vgl. Sutor 21994: 11). Damit ergibt sich der
Anspruch, ein Konzept zu entwickeln, das Elemente aus der Lebenswelt der
SchülerInnen für sich nutzt, um diese erfolgreich mit der
Shoa
konfrontieren zu können.
Entschieden habe ich mich für die Elemente Humor und Spielfilm.
Zwangsläufig sollte man sich an einem ,,weiten" Politikbegriff orientieren. Integriert
wird hierbei auch die soziale Sphäre, um alltägliche Probleme der Lebensbewältigung in
allgemeiner Hinsicht thematisieren zu können. Dieses politische ,,Alltagsdenken" ist die
Folge von ,,alltäglicher Konstruktion und Reproduktion politischer Wirklichkeit"
(Patzelt 52003: 443). Gehen wir also davon aus, dass die politische Dimension dann
erreicht ist, wenn die eigene Position zu einem Streitpunkt artikuliert und bewusst in
Konkurrenz zu Gegenpositionen gesetzt wird (vgl. Lange 2006: 16), um individuelle
2 Mit der Bezeichnung sind - unabhängig von Bundesländern oder Schultypen - alle Arten von politischer
Bildung bzw. politischem Unterricht gemeint.
7
Interessen und Ziele für alle Gruppenangehörigen verbindlich zu machen (vgl. Lange
22009: 42). Somit muss man ,,Politik" als viel komplexer begreifen: ,,Politik" ist ,,jenes
menschliche
Handeln,
das
auf
die
Herstellung
und
Durchsetzung
allgemeinverbindlicher Regelungen und Entscheidungen in und zwischen Gruppen von
Menschen abzielt" (Patzelt 52003: 23). Dies bedeutet für unsere Thematik, dass unser
gewähltes Medium zur Auseinandersetzung mit der
Shoa
eine Kontroverse auslösen
muss. Jene Kontroverse muss die Jugendlichen zu einer Positionierung zwingen und
gleichzeitig ermöglichen, dass die Lernenden ihre jeweiligen Interessen austauschen
und für alle allgemeinverbindlich machen wollen.
Bezogen auf mein Konzept möchte ich folgende Hauptthesen formulieren und
begründen: Die Lebenswelt der SchülerInnen kann mit dem Lerngegenstand
Shoa
verbunden werden, wenn das Medium Film die ,,Scharnierfunktion" übernimmt. Wenn
der ausgewählte Film eine Kontroverse bei den Lernenden generiert, die entsprechend
politikdidaktischer Fragestellungen und Modelle analysiert und beurteilt werden kann,
erreicht die Unterrichtskonzeption auch die politische Dimension.
Dass Menschen ihr historisches und politisches Wissen überwiegend aus Film und
Fernsehen beziehen (vgl. Krammer 2008a: 51), sollte auch für den Politikunterricht
genutzt werden. Aus diesem Grund möchte ich das Medium Film auch als eine
,,vermittelnde Instanz" (Weißeno 2002: 25) zwischen Lebenswelt und Politik(unterricht)
charakterisieren. Gerade Spielfilme haben ein enormes Potential, da die Regisseure sich
immer neue ,,Strategien emotionaler Gestaltung" (Mikunda 2002: 11) überlegen.
Kommunikationsprozesse sind immer abhängig von Emotionen (vgl. Welzer 2002:
136), im Idealfall beginnen Menschen über sich selbst zu sprechen, wenn der Spielfilm
analysiert werden soll (vgl. Koch 2005: 432). Erst diese Selbstreflexion gewährt
Mündigkeit (vgl. Grammes / Schluß / Vogler 2006: 529), die wiederum die
Voraussetzung für die (Weiter-)Entwicklung der Urteilskompetenz und das Erreichen
der politischen Dimension darstellt.
Die Hauptfunktion eines Films ist es, Ereignisse durch die vom Urheber erschaffene
Formulierung zu erzählen (vgl. Cordes 1997: 3). Da jedoch nichts die
Shoa
erklären
oder darstellen kann (vgl. Thiele 22007: 11), muss ein Spielfilm ausgewählt werden, der
8
das auch nicht versucht, sondern einen ,,anderen" Zugang zur
Shoa
anbietet. Genau
diesen Anspruch erfüllt Roberto Benignis Tragikomödie ,,Das Leben ist schön". Der
Spielfilm von 1997 erzählt die Geschichte eines Vaters, der die ,,kindliche Unschuld"
seines Sohns sichern will, indem er die Gräueltaten im Konzentrationslager durch
Komik und ein erfundenes Spiel vor ihm verheimlicht. Somit versucht Benigni, eine
Auseinandersetzung auf einer humorvollen Ebene zu ermöglichen, ohne jedoch die
tragischen Schicksale auszublenden.
Von diesen Erkenntnissen ausgehend möchte ich eine dritte Hauptthese formulieren:
Die humoristische Auseinandersetzung mit der
Shoa
ist die Vorraussetzung, um den
Jugendlichen den Zugang zum Politischen zu ermöglichen. Eine moralisch fragwürdige
Auseinandersetzung ist meiner Meinung nach die einzige Möglichkeit, die Distanz der
SchülerInnen zum Genozid an den Juden abzubauen. Dieser, ihnen unbekannte mediale
Zugang polarisiert, provoziert zu einer Meinungsfindung und generiert eine
Kontroverse: Darf man die
Shoa
und Humor miteinander verknüpfen? Der Zugang zum
Politischen gelingt, da das Gefühl, ,,die Welt sei in Ordnung und alle seien sich im
Grunde einig" (Petrik 2007b: 16), durch die Kontroverse in Frage gestellt wird. Im
Prinzip wird dabei nur die ,,im Menschsein strukturell gegebene Polarität der
Prinzipien" (Sutor 21994: 17) bedient. Befürworter und Gegner werden versuchen, ihre
eigene Position zu verteidigen und ihre ,,WidersacherInnen" von dieser zu überzeugen.
Gliederung des Buchs
Pöttkers drastische Definition von der Geschichte als ,,anthropologische[m]
Experimentierfeld" (2005: 235) formuliert einen wichtigen Anspruch an meine
Konzeption: Historische Ereignisse dürfen nicht mystifiziert, sondern sollen mit Hilfe
von unkonventionellen Hilfsmitteln thematisiert werden. ,,Das Leben ist schön" ist
definitiv
normabweichend:
Ermöglicht
die
Tragikomödie
eine
geeignete
Auseinandersetzung mit der
Shoa
?
Im Theorieteil des Buchs (I.) werde ich zunächst beweisen, dass nur der Begriff ,,
Shoa
"
- und nicht der Ausdruck ,,Holocaust" - im Sinne der jüdischen Tradition als Synonym
für den Genozid verwendet werden sollte (1.). Anschließend werde ich versuchen, die
Judenverfolgung und -vernichtung zwischen 1933 und 1945 kurz zu skizzieren (1.1),
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