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Thesis (M.A.), 2008, 69 Pages
Author: Claudia Gerhardt
Subject: Philosophy - Philosophy of the Ancient World
Details
Tags: aristoteles, akrasia, philosophie, praktische, willensschwäche, davidson, donald, selbsttäuschung, sokrates, handlungstheorie, antike, syllogismus
Year: 2008
Pages: 69
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-640-43875-4
ISBN (Book): 978-3-640-43879-2
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Abstract
Es ist nicht leicht, ein besonders prägnantes Beispiel zu finden, mit dem sich das Phänomen akrasia unmissverständlich als handlungstheoretisches Problem vorstellen lässt. Die Häufigkeit akratischer Handlungen ist offenbar zu hoch, um tatsächlich eine Abweichung von ‚Normalemʻ darin zu erkennen. Jeder scheint das Problem zu kennen – ein gut begründeter Vorsatz wird gefasst und nicht durchgehalten. Anders ausgedrückt: „Daß wir nicht tun, was wir für besser halten, auch wo wir es könnten, scheint ein so häufiges Phänomen zu sein, daß man sich fragen wird, wie Philosophen überhaupt dazu kommen konnten, sich ausgerechnet über seine Existenz zu streiten.“ Um die akrasia als die offenbare Abweichung von dem im Allgemeinen vernünftigen Verhalten eines Akteurs herauszustellen, wird zunächst die aristotelische Abgrenzung der 'Mischform' akrasia von schlechthin guten und schlechten charakterlichen Grundhaltungen nachzuzeichnen sein. Dem dialektischen Teil der aristotelischen Untersuchung folgend, sind die gängigen Meinungen und die sich daraus eventuell ergebenden Aporien bezüglich akratischer Handlungen vorzustellen und gegebenenfalls aufzulösen. Obwohl dieser Schritt einige unzutreffende Meinungen ausschließt oder exakter begreifbar macht, bleibt die Frage nach der Möglichkeit eines Handeln wider besseres Wissen weiterhin offen. Um einer Lösung näher zu kommen, differenziert Aristoteles verschiedene Arten des Wissensbesitzes, die über eine Unterscheidung zwischen Nicht-Wissen und Wissen weit hinausgehen. Nach der Vorstellung jener Arten werden in enger Orientierung am Text die Erklärungen des Aristoteles nachzuvollziehen sein, wie das Wissen des Unbeherrschten in einen nicht anwendbaren Status gelangen kann. Anhand der Struktur praktischer Syllogismen erläutert Aristoteles diesbezüglich zwei Möglichkeiten, die den beiden Formen von akrasia – Impulsivität und Schwäche – entsprechen. Die Überlegungen hinsichtlich einer eventuellen ‚Heilbarkeitʻ von akrasia wird die inhaltliche Darstellung der aristotelischen Untersuchung abschließen und daran folgend ausgewählte Kritiker derselben kurz zu Wort kommen lassen. Ob die Analyse akratischer Handlungen, deren Zustandekommen und Gegenstandsbereich, von Aristoteles möglicherweise nicht zufriedenstellend durchgeführt wurde, soll abschließend die knappe Darstellung der Theorie Donald Davidsons zum Thema Willensschwäche aufzeigen.
Excerpt (computer-generated)
Akrasia
bei Aristoteles
Magisterarbeit
im Studiengang
Magister Artium
der
Friedrich-Alexander-Universität
Erlangen - Nürnberg
in der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie
vorgelegt von:
Claudia Gerhardt
Erlangen, im September 2008
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1.Zum Aufbau dieser Arbeit 4
1.2.Zu Forschungsstand und Literaturlage 5
2.
Akrasia
Abgrenzung und Hinführung
2.1.Abgrenzung 8
2.2.Zur Position des Sokrates 14
2.3.Zur Handlungstheorie des Aristoteles 17
2.4.Gegenstandsbereich der
akrasia
26
3. Wissen und Handeln des
akrats
3.1.Meinungen und Aporien 31
3.2.Arten des Wissens 36
3.3.Syllogismen 40
3.4.Arten der
akrasia
und ihre ,Heilbarkeit 50
4. Über Aristoteles hinaus
4.1.Kritik an der aristotelischen Untersuchung der
akrasia
53
4.2.Donald Davidson über Willensschwäche 55
5. Zusammenfassung 59
6. Anhang
6.1.Textauszüge 61
6.2.Glossar 63
6.3.Textausgaben/Übersetzungen 64
6.4.Sekundärliteratur 65
2
1. Einleitung
1. Einleitung
Es ist nicht leicht, ein besonders prägnantes Beispiel zu finden, mit dem sich das
Phänomen
akrasia
1 unmissverständlich als handlungstheoretisches Problem vor-
stellen lässt. Die Häufigkeit akratischer Handlungen ist offenbar zu hoch, um tat-
sächlich eine Abweichung von ,Normalem darin zu erkennen. Jeder scheint das
Problem zu kennen ein gut begründeter Vorsatz wird gefasst und nicht durchge-
halten. Einem gelingt es nicht, das Rauchen aufzugeben, obwohl er großen Wert
auf seine Gesundheit legt. Ein anderer würde gern seinem Wunsch gemäß einige
Kilogramm abnehmen, kann aber ,gutem Essen nicht widerstehen. Häufig anzu-
treffende Formulierungen wie ,Ich sollte eigentlich, aber ... oder ,Theoretisch
weiß ich es ja, aber praktisch ... sprechen dafür. Anders ausgedrückt:
,,Daß wir nicht tun, was wir für besser halten, auch wo wir es könnten,
scheint ein so häufiges Phänomen zu sein, daß man sich fragen wird,
wie Philosophen überhaupt dazu kommen konnten, sich ausgerechnet
über seine Existenz zu streiten."2
Die Gründe, die im Alltag zur Erklärung für derlei Fehlverhalten genannt werden,
reichen von mangelnder Selbstdisziplin respektive Selbstbeherrschung über man-
gelnde Einsicht bis hin zu fehlender Überzeugung oder nicht ausreichendem Wol-
len des jeweils Besseren. Philosophisch betrachtet rücken diese Begriffe Fragen
nach den Begierden, dem Wissen und Willen eines akratisch Handelnden in den
Mittelpunkt der Betrachtung. Dem gemäß beschäftigt sich auch die aristotelische
1
Kursivierung
wird innerhalb dieser Arbeit für altgriechische Begriffe verwendet, die inner-
halb des Fließtextes der besseren Verständlichkeit halber als ins lateinische Alphabet transkri-
bierte übernommen wurden. Darüber hinaus werden Titel ohne darüber hinausgehende Anga-
ben, wie zum Beispiel
Nikomachische Ethik
, ebenfalls kursiv aufgeführt.
Auch im Folgenden wird vorwiegend der originale Begriff
akrasia
Verwendung finden. Da-
neben soll auf die möglichen Übersetzungen als Unbeherrschtheit oder Handeln wider besse-
res Wissen zurückgegriffen werden. Andere Verwendungen des Terminus
akrasia
, beispiels-
weise als Unenthaltsamkeit oder Willensschwäche, bleiben weitestgehend unberücksichtigt.
2 Wolf, Ursula: Zum Problem der Willensschwäche, in: Zeitschrift für Philosophische For-
schung 39 (1985), S. 21.
3
1. Einleitung
Untersuchung mit eben jenen Gegenständen. Im Gegensatz zu moderneren Theo-
rien schenkt Aristoteles der Frage nach dem Wissen oder Unwissen des Unbe-
herrschten sehr viel mehr Aufmerksamkeit als dem Problem einer womöglichen
Willensschwäche. In vorliegender Arbeit wird die aristotelische Analyse der so
verstandenen Handlungen wider besseres Wissen kritisch dargestellt.
1.1. Zum Aufbau dieser Arbeit
Um die
akrasia
als die offenbare Abweichung von dem im Allgemeinen vernünfti-
gen Verhalten eines Akteurs herauszustellen, wird zunächst die aristotelische Ab-
grenzung der ′Mischform′
akrasia
von schlechthin guten und schlechten charak-
terlichen Grundhaltungen nachzuzeichnen sein. Der darin erkennbaren Absicht,
den Unbeherrschten als Handelnden vorzustellen, der zwar das rechte Wissen be-
sitzt, diesem gemäß zu handeln jedoch mitunter nicht in der Lage ist, steht die
Auffassung entgegen, dass Wissen zu besitzen grundsätzlich auch bedeuten müs-
se, es situationsgerecht anwenden zu können. Diese sokratische Position, wie sie
vorwiegend im Dialog
Protagoras
3 zum Ausdruck kommt und die akratisches
Handeln auf einen Fehler im Abwägen der Konsequenzen und somit als nur
scheinbar wider besseres Wissen ausgeführtes darstellt, wird verhältnismäßig grob
skizziert werden. Daran anknüpfend ist zu klären, welchen Stellenwert das Wissen
in der Handlungstheorie des Aristoteles einnimmt und dergestalt auch, vor wel-
chem handlungstheoretischen Hintergrund die aristotelische Untersuchung des
Phänomens akratischer Handlungen stattfindet. Das Problem der
akrasia
enger
eingrenzend und von der aristotelischen Reihenfolge abweichend, wird der Ge-
genstandsbereich der Unbeherrschtheit abgesteckt, bevor der Gang der Untersu-
chung, die sowohl dialektische als auch naturwissenschaftliche Argumente vor-
bringt, kritisch zu beleuchten ist.
3
Auf die Tatsache, dass es sich um einen
platonischen
Dialog handelt, wird hier und im Fol-
genden nicht jeweils gesondert hingewiesen, da dieser Umstand als bekannt vorausgesetzt
wird.
4
1. Einleitung
Dem dialektischen Teil der aristotelischen Untersuchung folgend, sind die gängi-
gen Meinungen und die sich daraus eventuell ergebenden Aporien bezüglich akra-
tischer Handlungen vorzustellen und gegebenenfalls aufzulösen. Obwohl dieser
Schritt einige unzutreffende Meinungen ausschließt oder exakter begreifbar
macht, bleibt die Frage nach der Möglichkeit eines Handeln wider besseres Wis-
sen weiterhin offen. Um einer Lösung näher zu kommen, differenziert Aristoteles
verschiedene Arten des Wissensbesitzes, die über eine Unterscheidung zwischen
Nicht-Wissen und Wissen weit hinausgehen. Nach der Vorstellung jener Arten
werden in enger Orientierung am Text die Erklärungen des Aristoteles nachzuvoll-
ziehen sein, wie das Wissen des Unbeherrschten in einen nicht anwendbaren Sta-
tus gelangen kann. Anhand der Struktur praktischer Syllogismen erläutert Aristo-
teles diesbezüglich zwei Möglichkeiten, die den beiden Formen von
akrasia
Im-
pulsivität und Schwäche entsprechen. Die Überlegungen hinsichtlich einer even-
tuellen ,Heilbarkeit von
akrasia
wird die inhaltliche Darstellung der aristoteli-
schen Untersuchung abschließen und daran folgend ausgewählte Kritiker dersel-
ben kurz zu Wort kommen lassen. Ob die Analyse akratischer Handlungen, deren
Zustandekommen und Gegenstandsbereich, von Aristoteles möglicherweise nicht
zufriedenstellend durchgeführt wurde, soll abschließend die knappe Darstellung
der Theorie Donald Davidsons zum Thema Willensschwäche aufzeigen.
1.2. Zu Forschungsstand und Literaturlage
Wie oben bereits angedeutet, widmet sich die moderne philosophische Forschung
der Frage nach einer eventuellen Willensschwäche des Unbeherrschten sehr viel
detaillierter als Aristoteles, so dass die Frage nach dem Wissen des Unbeherrsch-
ten zunehmend in den begrifflichen Hintergrund tritt. Als ausschlaggebend dafür
kann der Aufsatz Donald Davidsons ,,Wie ist Willensschwäche möglich?"4 be-
trachtet werden, dem das Phänomen
akrasia
darüber hinaus ein ,,bis dahin unbe-
4 Davidson, Donald: Wie ist Willensschwäche möglich?, in: ders. Handlung und Ereignis, über-
setzt von Joachim Schulte, Frankfurt am Main 1985, S. 4372.
5
1. Einleitung
kanntes Maß an akademischer Popularität"5 verdankt. Diese Einschätzung geht
auf Manuel Oriol Salgado zurück, der sich in seiner ursprünglich als Dissertation
konzipierten Arbeit ,,Lógica de la acción y Akrasia en Aristóteles"6 in filigraner
logischer Analyse dem handlungstheoretischen Hintergrund, mit Schwerpunktset-
zung auf die Struktur praktischer Syllogismen, ebenso ausführlich widmet wie
dem diesbezüglichen Problemfall
akrasia
. Trotz eines gewissen Bezuges zu Da-
vidsons veränderter Gewichtung des Willens verdeutlicht Oriol Salgado nicht zu-
letzt mittels seiner Methodik, die
akrasia
logisch einzugrenzen, dass eine eher ter-
minologische Verschiebung, wie die Davidsons, das Phänomen nicht verständli-
cher macht, sondern die Irrationalität solchen Handelns nur hervorhebt. Weniger
bewertend als resümierend stellt Thomas Spitzleys Arbeit ,,Handeln wider besse-
res Wissen. Eine Diskussion klassischer Positionen"7 dem Titel gemäß verschiede-
ne Positionen hinsichtlich der Möglichkeit akratischen Handelns vor. Angefangen
bei Sokrates, der sich noch gegen dieselbe aussprach, gelangt Spitzley über Ari-
stoteles und Thomas von Aquin, dessen Überlegungen stark an Aristoteles orien-
tiert sind, zu modernen Theorien wie der von Richard M. Hare und Davidson. Ne-
ben Spitzley ist im deutschsprachigen Raum vor allem Ursula Wolf hervorzuhe-
ben, die zwar einerseits innerhalb ihrer Werkinterpretation der
Nikomachischen
Ethik
8 die aristotelischen Überlegungen zum Thema Unbeherrschtheit verhältnis-
mäßig wohlwollend nachzeichnet, die jedoch andererseits in ihrem Aufsatz ,,Zum
Problem der Willensschwäche"9 offensichtlich der neueren Tendenz zugeneigt ist,
die
akrasia
als Ausdruck von Selbsttäuschung hinsichtlich der je eigenen Prinzipi-
en zu betrachten.
Mit diesem sehr groben Überblick über Forschungstendenzen und Literaturlage
schließt der einleitende Teil ab, um nun zum eigentlichen Thema:
Akrasia
bei Ari-
5 Oriol Salgado, Manuel: Lógica de la acción y Akrasia en Aristóteles, Madrid 2004, S. 14 (,,un
nivel de popularidad académica que nunca habia conocido").
6
Oriol Salgado, Manuel: Lógica de la acción y Akrasia en Aristóteles, Madrid 2004.
7 Spitzley, Thomas: Handeln wider besseres Wissen. Eine Diskussion klassischer Positionen,
Berlin, New York 1992.
8 Wolf, Ursula: Aristoteles Nikomachische Ethik, Darmstadt 2002.
9 Wolf, Ursula: Zum Problem der Willensschwäche, in: Zeitschrift für Philosophische For-
schung 39 (1985), S. 2133.
6
1. Einleitung
stoteles, überzugehen.
7
2. Akrasia Abgrenzung und Hinführung
2. Akrasia Abgrenzung und Hinführung
2.1. Abgrenzung
Im siebenten Buch der Nikomachischen Ethik hält es Aristoteles für notwendig,
,,einen neuen Anfang"10 zu machen und schließt damit die Betrachtung der dianoe-
tischen und ethischen Tugenden11 ab. Er knüpft damit auch an die Ankündigung
des vierten Buches12 an, sich mit charakterlichen Haltungen auseinandersetzen zu
wollen, die weder als tugendhaft noch schlecht im Sinne des Unterscheidungsmo-
dells
aret/kakia
zu verstehen sind. Zu diesen in Buch IV genannten Mischformen
gehört nach Aristoteles neben der Scham
(aidos)
auch die Beherrschtheit
(en-
krateia)
. Beiden gemeinsam ist, dass sie sich ausschließlich negativ definieren las-
sen. So setzt einerseits die Schamempfindung eine schamhafte Handlung voraus,
andererseits muss hinsichtlich der
enkrateia
ein unvernünftiges Maß an Begierden
vorhanden sein, das es zu beherrschen gilt. Folglich lassen sich weder Scham
noch Beherrschtheit dem tugendhaften Menschen zuordnen, da dieser keine Hand-
lungen ausführt, derer er sich schämen müsste beziehungsweise die Begierden ge-
mäß der Besonnenheit
(sphrsyne)
bereits im rechten Maß besitzt.
Da die Scham in Buch IV bereits ausführlich besprochen wurde, erwähnt Aristote-
les sie im siebenten Buch nicht gesondert, sondern konzentriert sich vornehmlich
10 EN 1145a 15. ,, ".
So nicht anders angegeben, sind direkte Zitate der Übersetzung Ursula Wolfs entnommen.
Der jeweils dazugehörige altgriechische Textauszug stützt sich auf die Ausgabe Bywaters und
wird bei Zitaten innerhalb des Fließtextes in einer entsprechenden Fußnote angeführt. Bei län-
geren und eingerückten Zitaten findet sich der jeweilige Textauszug im Anhang dieser Arbeit.
11 Im größeren Teil der Übersetzungen und Sekundärliteratur ist von ethischen Tugenden im Ge-
gensatz zu den dianoetischen Tugenden die Rede. In der Wolf-Übersetzung hingegen wird
von Tugenden des Charakters und Tugenden des Denkens, mitunter auch von Vernunfttugen-
den gesprochen, was vermutlich als Konsequenz des Anspruches zu verstehen ist, eine Über-
setzung zu liefern, die auch für ,Jedermann tauglich ist und der Begriff
ethisch
mit ,Alltags-
konnotationen hier nur sehr bedingt verständlich ist. Die vorliegende Arbeit wird sich den-
noch überwiegend, wenn auch nicht völlig strikt, an die traditionelle Art, von ethisch und dia-
noetisch zu sprechen, halten. Im Übrigen werden beide Begriffe innerhalb dieser Arbeit nicht
gesondert erläutert, sondern es wird die entsprechende Kenntnis vorausgesetzt.
12 EN 1128b 3435 ,,Auch die Beherrschtheit ist keine Tugend, sondern eine gemischte Disposi-
tion. Das werden wir später zeigen." ,, k k ,
."
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