Untertitel: Biographischer Überblick und seine Tätigkeit für das Volkshochschulwesen
Hausarbeit, 2007, 13 Seiten
Autor: Marlen Berg
Fach: Pädagogik - Geschichte der Päd.
Details
Institution/Hochschule: Universität Potsdam
Jahr: 2007
Seiten: 13
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-640-45250-7
ISBN (Buch): 978-3-640-45276-7
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Zusammenfassung / Abstract
Adolf Reichwein war Pädagoge, ein Widerstandskämpfer, ein Abenteurer und ein Wissenschaftler und für seine Schüler war er sicherlich auch ein Freund. Er publizierte über 300 Arbeiten, entwarf verschiedene Lern- und Schulkonzepte und war in den Bereichen Erwachsenenbildung, Lehrerbildung, Schulpädagogik, Museumspädagogik und Medienpädagogik tätig. Ihm waren das Handeln und die Tat wichtiger als, die reinen, sprachlichen Bekenntnisse. Er setzte sich selbst in verschiedenen Bereichen und zu den verschiedenen Zeitpunkten seines Lebens für eine Gesellschaftsreform ein. Somit war er auch Erlebnispädagogiker, denn er kämpfte für und lebte selbst die Gemeinschaftlichkeit, die Demokratie und die Humanität. Seine Konzepte erprobte er stets in kleinen Gemeinschaften, doch er war sich sicher, dass diese eine Vorbildfunktion besaßen und später vollends realisiert werden konnten. Er hatte der Volkshochschule Thüringen und einer Vielzahl von Schülern neue Konzepte und Horizonte eröffnet und es bleibt offen, was er hätte noch alles erreichen können, wenn sein Leben nicht so abrupt beendet worden wäre.
Textauszug (computergeneriert)
Universität Potsdam, Institut für Erziehungswissenschaft
S ,,Die neue Richtung in der Erwachsenenbildung"
WS 06/07
Adolf Reichwein
von
Marlen Berg
Magister: EW (5 neue Studienordnung), Germanistik (4)
Gliederung
1.) Kurzer biographischer Überblick 3
2.1.) Die Eltern und die dörflichen Verhältnisse 4
2.2.) Die Jugendbewegung bzw. die Wandervögel 5
2.3.) Die Front- und Kriegserfahrungen 6
2.4.) Die Studienzeit und die akademische Vereinigung in Marburg 7
3.) Adolf Reichweins Tätigkeit für das Volkshochschulwesen 8
4.) Zusammenfassung 11
5.)Literaturverzeichnis 12
2
1.) Kurzer biographischer Überblick
Adolf Reichwein ist am 3. Oktober 1898 im preußischen Bad Ems als Sohn des
protestantischen, sozialdemokratischen Volkshochschullehrers Karl Gottfried Reichwein und
seiner Frau Anna Maria geboren.
Im Alter von 6 Jahren siedelte Reichwein mit seiner Familie (2 weitere Geschwister) nach
Ober-Rosbach um; einer Stadt, die von Landwirtschaft und Bergbau geprägt war.
Seit 1906/07 ging er zu den Wandervögeln. Die folgenden Jahre verbrachte er als Schüler an
der Realschule in Friedberg.
1917 legte Reichwein sein Abitur ab und meldete sich im selben Jahr als Kriegsfreiwilliger.
Bereits während seines ersten Einsatzes wurde er schwer verwundet. Aufgrund der
Verletzung beendete er seinen Dienst und begann ein Jahr später ein Studium in Frankfurt am
Main. Allerdings wechselte er nach zwei Jahren nach Marburg und beendete dort seine
Studienzeit mit der Dissertation zu dem Thema ,,China und Europa im 18. Jahrhundert".
Im Herbst 1923 wurde Reichwein, auf Empfehlung von Wilhelm Flitner zusammen mit Hans
Berlepsch-Valendes Geschäftsführer der Volkshochschule Thüringen. Im selben Jahr kam
sein erster Sohn zur Welt, der bereits zwei Jahre später durch einen Unfall ums leben kam.
1925 übernahm Reichwein die Nachfolge von Wilhelm Flitner und somit die Leitung der
städtischen Volkshochschule Jena.
Im folgenden Jahr trennte er sich von seiner Frau und gründete gleichzeitig ein
Jungarbeiterheim am Beuthenberg. Kurz nach der Gründung begab sich Reichwein, zur
persönlichen Regeneration auf eine Forschungsreise durch die USA, Alaska, Mexiko, Japan,
China und Europa und kehrte gut ein Jahr später nach Jena zurück.
Auch die Kurse des Jungarbeiterheims endeten jeweils mit einer Abschlussfahrt in
verschiedene europäische Regionen.
1929 ging Reichwein nach Berlin und beteiligte sich an der Reform der
Volkshochschullehrerausbildung in Preußen in den ,,Pädagogischen Akademien (PA)".
1930 verließ er dieses Ministerium und wurde Professor für Geschichte und
Staatsbürgerkunde an der PA in Halle. Zudem tritt er der SPD bei.
3 Jahre später heiratete er erneut. Zudem wurde er durch das neue nationalsozialistische
Kultusministerium aus seiner Anstellung entlassen. Daraufhin ging er als Volksschullehrer an
die einklassige Dorfschule im brandenburgischen Tiefensee. In den nächsten 6 Jahren
widmete er sich hier der Entwicklung eines reformpädagogischen Schulmodells. Zudem
arbeitete er mit der Reichstelle für den Unterrichtsfilm (FfdU) zusammen.
3
Kommentare
Bisher keine Kommentare
Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für Microsoft Word
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit - Formatvorlage / Vorlage für eine Hausarbeit für OpenOffice.org
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 9,99 EUR
Formatvorlage zur Erstellung einer Diplomarbeit / Vorlage zur Erstellung einer Hausarbeit
Autor: Marco FeindlerVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2005 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Formatvorlage / Vorlage für eine Diplomarbeit / Hausarbeit
Autor: GRIN VerlagVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008 Als PDF-Datei downloaden für 6,99 EUR
Anleitung zum Erstellen schriftlicher Arbeiten: Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit
Autor: Zoran ZivkovicVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Erstellen einer schriftlichen Hausarbeit
Autor: Claudia NickelVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2006 Als PDF-Datei downloaden für 4,99 EUR
Grundtechniken wissenschaftlichen Arbeitens
Autor: Maik PhilippVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2004 Als PDF-Datei downloaden für 5,99 EUR
Ratgeber zur Erstellung wissenschaftlicher Arbeiten. Diplomarbeiten - Hausarbeiten - Seminararbeiten
Autor: Mark RichterVorlagen, Muster, Formulare, Infobroschüren, 2008
Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden: