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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 32 Pages
Author: Erik Lautenschlager
Subject: Romance Languages - French, Miscellaneous
Details
Institution/College: Saarland University (Romanistik)
Tags: Nadia, Fares, Problem, Schweigens, Kontext, Emanzipierung, Frau, Maghreb, Neunziger, Hauptseminar, Stadt-Bilder, Nord-, Westafrikanischer, Film
Year: 2001
Pages: 32
Grade: 12/15
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-19277-4
File size: 297 KB
Analyse eines Films einer Exiltunesierin, der anhand von drei Beispielen das Leben tunesischer Frauen darstellt, mit einem auf Quellenarbeit (v.a. Koran und Internet) beruhenden Teil, der zum Verständnis der Problematik beitragen soll, ebenso wie ein filmgeschichtlicher Teil.
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Excerpt (computer-generated)
Universität des Saarlandes
FB Romanistik
Wintersemester 1999/2000
Hauptseminar: Stadt-Bilder und gesellschaftlicheKonflikte
In nord- und westafrikanischen Filmen
Nadia Fares- miel et cendres:
Das Problem des Schweigens
im Kontext der Emanzipierung der Frau
im Maghreb der Neunziger.
Vorgelegt von:
Erik Lautenschlager
Inhaltsverzeichnis
I. Einleitung
II. Die Entwicklung des arabischen Films
II.1 Vom Stummfilm zum "Nouveau Cinéma Arabe" - ein Alleingang Ägyptens
II.2 Das "Nouveau Cinéma Arabe" im Maghreb - unter besonderer Betrachtung von Beispielen aus Tunesien
III. Frauen in der muslimischen Gesellschaft: frei oder unterdrückt?
III.1 Einführung in die Problematik
III.2 Die Rechte und Pflichten der muslimischen Männer und Frauen
III.3 Der Schleier
III.4 Die Gleichberechtigung der Frau: Illusion oder Bestandteil des Koran?
IV. Analyse
IV.1 Zusammenfassende Analyse des gesamten Films
IV.1.1 Formale Analyse
IV.1.2 Inhaltliche Analyse
IV.2 Analyse der ausgewählten Sequenz
V. Fazit
VI. Anhang
VII. Literaturliste
VII.1 Gedruckte Veröffentlichungen
VII.2 Veröffentlichungen aus dem Internet
I. Einleitung
Nadia Fares hat mit ihrem Film "Miel et Cendres" eine gelungene Auseinandersetzung mit der Thematik der Selbstverwirklichung der Frauen geschaffen. Er ist als Gemeinschaftsproduktion von C.T.V. Services Tunesie und der Djoint Ventschr Suisse 1996 veröffentlicht worden. Nadja Fares führte Regie und schrieb am Drehbuch mit. Die Ägypto-Schweizerin erhielt für diese Produktion den Max-Ophüls-Preis 1996. Die Auszeichnung verdient sie sich durch gekonnte Szenerien und teils ungewöhnliche Stillmittel, auf die im Kapitel IV.2.1 hingewiesen wird.
Doch vor der Analyse des Films soll ein Kapitel über die Entwicklung des arabischen Films vom Anfang des Jahrhunderts bis in die frühen neunziger Jahre einen Einblick in die Entwicklung des Filmschaffens in Nordafrika bieten. Natürlich mußten dafür gewisse Begrenzungen vorgenommen werden, da der Rahmen der Arbeit sonst gesprengt worden wäre. So ist nur ein kurzer Überblick der Filmproduktion und Themenwahl während der Kolonialzeit und ein auf tunesische Beispiele beschränkter Abriß des postkolonialen Schaffens unter II.1 und II.2 zu finden.
Um die Komplexität des Themas aufzuschlüsseln und die "europäischen Scheuklappen" ein wenig zu nehmen, werden im dritten Kapitel versucht, die verschiedenen Einstellungen zur traditionellen muslimischen Gesellschaft und Erklärungen für Regeln des sozialen Zusammenlebens und deren Ursprung, die nach europäischer Ansicht eine Unterdrückung der Frau bedeuten, dargelegt. Dieses Kapitel schließt mit der Behandlung der Frage, ob die Gleichberechtigung der Frau nur Illusion oder tatsächlicher Bestandteil des Korans ist.
Auf die theoretische Behandlung der Thematik folgt die zusammenfassende Analyse des gesamten Films, um ein besseres Verständnis der nachgestellten Analyse der ausgewählten Szene zu ermöglichen und die filmische Umsetzung besser darzustellen. Es handelt sich bei der Szene um eine der Schlüsselszenen, die die in Kapitel IV.1.2 formulierte These unterstützen soll.
Schließlich bildet das Fazit den kurzen Abschluß der Arbeit, an die im Kapitel VI das Szenenprotokoll und im Kapitel VII die Literaturliste angehängt ist.
II. Die Entwicklung des arabischen Films
II.1 Vom Stummfilm zum "Nouveau Cinéma Arabe" - ein Alleingang Ägyptens
[...]
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