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Substanz / W. R. Carter (1990), The elements of metaphysics, chap. 4: Substance close

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Substanz / W. R. Carter (1990), The elements of metaphysics, chap. 4: Substance

Presentation (Elaboration), 2001, 13 Pages
Author: Erik Lautenschlager
Subject: Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

Details

Event: Proseminar: Einführung in die Metaphysik
Institution/College: Saarland University (Philosophie)
Tags: Substanz, Carter, Substance, Proseminar, Einführung, Metaphysik
Category: Presentation (Elaboration)
Year: 2001
Pages: 13
Grade: 13/15
Language: German
Archive No.: V13697
ISBN (E-book): 978-3-638-19278-1

File size: 187 KB
Notes :
Zu: W. R. Carter (1990), The elements of metaphysics, chap. 4: Substance. Ohne weitere Sekundärliteratur.



Excerpt (computer-generated)

Universität des Saarlandes
FR Philosophie
SoSe 2001
Proseminar: Einführung in die Metaphysik
Referat in schriftl. Form
Erstellt von: Erik Lautenschlager

 


W. R. Carter (1990), The elements of metaphysics, chap. 4:
Substance

 

 

Contents


1. Moore’s Commonsense Approach to Metaphysics  2

2. Aristotle’s Primary Substance 3

3. Qualities 5

4. Universalien  6

5. Prädikations-Argument  7

6. Russels Bündel-Theorie  8

7. Argumente gegen die Bündeltheorie 10

8. Alternative zur Bündel-Theorie  11

 

 

In dem vorangegangenen Kapitel stellte Carter drei verschiedene Anschauungen in Bezug auf die Frage, was in der Welt existiert, vor: Zum einen den Materialismus, für dessen Anhänger nur Materie existiert, des weiteren den Idealismus, der davon ausgeht, daß nur Vorstellungen (Ideen) innerhalb unseres Geistes existieren und drittens den Dualismus, der eine Existenz von Materiellem, aber auch von Vorstellungen und Mischformen annimmt.

1. Moore’s Commonsense Approach to Metaphysics

Im ersten Unterkapitel stellt er nun G. E. Moore’s Beantwortung der ontologischen Frage vor. Der Begriff der Existenz wird zuerst so festgelegt, daß das, was existiert, als etwas gesehen wird, das zu unserem Universum gehört („belong to the universe“1), also tatsächlich Teil des Universums ist, das wir bewohnen. Carter stellt nun fest, daß es unzählige Dinge auf der Welt gibt, die auf die Liste der existierenden Dinge gesetzt werden müßten und, da eine solche Liste unendlich sein müßte, ist die Idee der Liste nicht umsetzbar. Es müßten Kategorien gefunden werden, die die existierenden Dinge klassifizieren, so daß eine Auflistung möglich wird. Allerdings führt diese Forderung zur Frage, wie solche Kategorien auszusehen haben, was sie ausmachen und wie Kategorien von einander abgegrenzt werden können. Sind blauäugige Polizisten der selben Kategorie zuzuordnen, wie braunäugige? Sind blauäugige korrupte Polizisten von der selben Kategorie wie blauäugige ehrliche Polizisten?

Moore schlägt zwei Kategorien vor: „material objects“, deren Merkmal die räumliche Ausdehnung ist, und „states of consciousness“, was als kausales Interagieren übersetzt werden könnte und sich durch Wahrnehmbarkeit auszeichnet. Moore glaubt zwar an eine Übereinstimmung dieser Einteilung mit der Vorstellung des „Commonsense“, stellt aber selbst die Unzulänglichkeit seiner beiden Kategorien fest, die zwei existierende Phänomene des Universums vernachlässigen, nämlich Raum und Zeit. Carter argumentiert nun, daß es sich bei Moore’s Liste, wenn diese Raum und Zeit ausschließt, um eine Liste von substanziellen Dingen handelt. Dann stellt sich allerdings die Frage, ob „states of consciousness“ substanzielle Dinge sind. Carter verneint und legt wie folgt die Unvollständigkeit von Moore’s Kategorien-Liste dar:

Warum sind zum einen die „acts of consciousness“ in der Liste enthalten, wenn es sich um eine Liste der substanziellen Dinge handelt, zu denen diese nicht gehören und warum sind zweitens, wenn es sich nicht um eine Liste der substanziellen Dinge handelt, Raum und Zeit nicht auch in der Liste enthalten?

2. Aristotle’s Primary Substance

[...]


1 Carter, S.45


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