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Die Rürup-Rente als Teil der Basisversorgung für Alter, Erwerbsminderung und Hin... close

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Die Rürup-Rente als Teil der Basisversorgung für Alter, Erwerbsminderung und Hinterbliebenenschutz

Diploma Thesis, 2009, 72 Pages
Author: Laura Voßler
Subject: Organisation and Administration

Details

Category: Diploma Thesis
Year: 2009
Pages: 72
Grade: 13,0
Language: German
Archive No.: V137195
ISBN (E-book): 978-3-640-44425-0
ISBN (Book): 978-3-640-44457-1

Abstract

Bis zum 31.12.2004 gestaltete sich die Besteuerung von Renten aus der Deutschen Rentenversicherung und von Beamtenpensionen unterschiedlich: Während die Renten nur mit dem so genannten Ertragsanteil steuerpflichtig waren, mussten Pensionäre ihre Alterseinkünfte in voller Höhe versteuern. Dieser Unterschied führte nach der Klage eines Beamten zu dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 06.03.2002. Hierin wurde entschieden, dass die unterschiedliche Besteuerung nicht mit Art. 3 des Grundgesetzes vereinbar ist. Als Folge wurde das Alterseinkünftegesetz zum 01.01.2005 mit einer Übergangsfrist eingeführt. Im gleichen Zuge wurde das Altersvorsorgesystem reformiert und aus dem 3-Säulen-Modell bildete sich das 3-Schichten-Modell. Aus dem 3-Schichten-Modell gehen, wie der Name es sagt, drei Schichten hervor: Die Basisversorgung als erste Schicht, die kapitalgedeckte Zusatzversorgung als zweite Schicht und als dritte Schicht Kapitalanlageprodukte. Während die zweite Schicht die Riester-Rente und die betriebliche Altersvorsorge umfasst, zählen zur dritten Schicht alle weiteren Produkte, die zwar der Altersvorsorge dienen können, aber nicht unbedingt müssen. Die folgenden Kapitel befassen sich mit der ersten Schicht, der Basisversorgung. Sie setzt sich aus den gesetzlichen Altersvorsorgesystemen und der zum 01.01.2005 eingeführten staatlich geförderten Basisrente zusammen. Die Basisrente wird auch Rürup-Rente genannt, benannt nach dem Professor Bert Rürup, der der Sachverständigenkommission zur Neuordnung der steuerrechtlichen Behandlung von Altersvorsorgeaufwendungen und Altersbezügen vorstand.


Excerpt (computer-generated)

Wahlpflichtfach im Rentenversicherungszweig:

Private und betriebliche Risikovorsorge

Die Rürup-Rente als Teil der Basisversorgung für Alter,

Erwerbsminderung und Hinterbliebenenschutz

DIPLOMARBEIT

zur Erlangung des Grades einer

Diplom-Verwaltungswirtin (FH)

vorgelegt von

Laura Voßler

Studienjahr 2008/2009


II

Inhaltsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis V

Anlagenverzeichnis VI

Abkürzungsverzeichnis VII

1

Einleitung 1

2

Überblick über die gesetzliche Altersversorgung 3

2.1

Die gesetzliche Rentenversicherung 3

2.2

Die landwirtschaftlichen Alterskassen 5

2.3

Die berufsständischen Versorgungseinrichtungen 6

3

Die Rürup-Rente 8

3.1

Allgemeines 8

3.2

Die Konditionen der Rürup-Rente 8

3.3

Kosten von Rürup-Renten-Verträgen 11

3.4

Sicherheit der Rürup-Rente 12

3.4.1 Absicherung bei Arbeitslosigkeit 12

3.4.2 Absicherung bei Insolvenz 12

4

Steuerliche Grundlagen 15

4.1

Einzahlungsphase 15

4.1.1 Steuerliche Förderung 15

4.1.1.1 Sonderausgaben 16

4.1.1.2 Altersvorsorgeaufwendungen 17

4.1.1.3 Sonstige Vorsorgeaufwendungen 22

4.1.1.4 Nichtabziehbare Vorsorgeaufwendungen 24

4.1.2 Günstigerprüfung 24

4.2

Auszahlungsphase 25

4.2.1 Besteuerung 26

4.2.1.1 ,,Doppelbesteuerung" 29

4.2.1.2 Öffnungsklausel 30

4.2.2 Rentenbezugsmitteilung 30

5

Das System der Rürup-Rente 32

5.1

Altersvorsorge 32


III

5.2

Erwerbsminderungsschutz 33

5.3

Hinterbliebenenschutz 35

5.4

Anlageformen 36

5.4.1 Die klassische Rürup-Rente 36

5.4.2 Die fondsgebundene Rürup-Rente 38

5.4.3 Die Mischform 39

5.4.4 Variable Annuities 40

5.5

Formen der Beitragszahlung 41

5.5.1 Zuzahlungen 41

5.5.2 Einmalbeiträge 41

5.5.3 Beitragsfreistellung 42

5.6

Auszahlungsformen 42

5.6.1 Kapitalabfindung 43

5.6.2 Die Sofortrente 43

6

Typische Personenkreise und deren Renditeerwartungen 45

6.1

Allgemein 45

6.2

Selbständige 45

6.3

Gutverdienende Arbeitnehmer 46

6.4

Berufsständler über die Grundversorgung hinaus 47

6.5

Renditeerwartungen 47

6.5.1 Renditeerwartungen bei Verträgen mit dem Fokus auf

Risikoschutz 48

6.5.2 Renditeerwartung bei Verträgen mit dem Fokus auf

Altersvorsorge 51

6.5.2.1 Rendite in Abhängigkeit vom Eintrittsalter und der

Vertragslaufzeit 51

6.5.2.2 Renditeerwartung vor der steuerlichen Betrachtung 51

6.5.2.3 Renditeerwartung nach der steuerlichen Betrachtung 53

6.5.3 Die Rendite der Rürup-Rente im Vergleich mit anderen

Produkten aus der Basisversorgung 55

7

Fazit 56


IV

Literaturverzeichnis VII

Quellenverzeichnis X


V

Abbildungsverzeichnis

Abbildung 1: Vom 3-Säulen-Modell zum 3-Schichten-Modell 1

Abbildung 2: Pfändungsschutz bei Rürup-Renten 13

Abbildung 3: Vorsorgeaufwendungen und übrigen Sonderausgaben 17

Abbildung 4: Untergliederung der Sonderausgaben 18

Abbildung 5: Kohortenmodell für die Abziehbarkeit von Beiträgen 20

Abbildung 6: Staffelung der nachgelagerten Besteuerung 27


VI

Anlagenverzeichnis

Anlage 1: Alterssicherung der Landwirte: Beitrag und Beitragszuschuss

ändern sich 2009

Anlage 2: BMF-Schreiben vom 30.01.2008

Anlage 3: Insolvenzschutz für die Altersvorsorge Selbstständiger

Anlage 4: Alterssicherungsbericht 2008


VII

Abkürzungsverzeichnis

a.F.

alte Fassung

Abs.

Absatz

AG

Arbeitgeber

ALG

Gesetz

über die Alterssicherung der Landwirte

AN

Arbeitnehmer

BaFin

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht

bAV

betriebliche Altersvorsorge

BMAS

Bundesministerium für Arbeit und Soziales

BMF

Bundesministerium der Finanzen

Bst.

Buchstabe

BStBl

Bundessteuerblatt

BUZ

Berufsunfähigkeitszusatzversicherung

BVerfG Bundesverfassungsgericht

d.h.

das

heißt

EStG

Einkommenssteuergesetz

gem.

gemäß

gesetzl. Gesetzlich

ggf.

gegebenenfalls

GRV

gesetzliche Rentenversicherung

i.d.R.

in der Regel

i.H.v.

in Höhe von

i.V.m.

in Verbindung mit

IPV

Industrie-Pensions-Verein

e.V.

LAK

landwirtschaftliche

Alterskasse

Lbj.

Lebensjahr

o.g.

oben

genannte/en/er/es

o.V.

ohne

Verfasser

RV

Rentenversicherung (gesetzliche)

Rz.

Randziffer


VIII

SGB

Sozialgesetzbuch

sog.

so genannte/en/er/es

u.a.

unter

anderem

VAG

Versicherungsaufsichtsgesetz

vgl.

vergleiche

VN

Versicherungsnehmer

ZPO

Zivilprozessordnung



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