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Die ablauforganisatorische Eingliederung des Qualitätswesens in die Unternehmen

Hausarbeit, 2002, 21 Seiten
Autoren: Steffen Wittenauer, Jan Hollmann
Fach: Wirtschaftsingenieurwesen

Details

Kategorie: Hausarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 21
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V13722
ISBN (E-Book): 978-3-638-19294-1
ISBN (Buch): 978-3-638-78763-5
Dateigröße: 871 KB

Zusammenfassung / Abstract

Im Laufe der der letzten Jahre hat das Qualitätswesen in der Wirtschaft stets an Bedeutung gewonnen und ist heute eines der wichtigsten Merkmale eines qualitätsorientierten Unternehmens. Das einstige Prinzip der Fehlererkennung - reagieren - wandelte sich hin zum Gedanken der präventiven Fehlervermeidung - agieren - um die Auslieferung eines qualitativ hochwertigen Produktes zu gewährleisten. In der Folge wurden die Normen der Reihe ISO4 9000 angefertigt, um eine Vereinfachung und Harmonisierung der vielfältigen Normen- und Forderungskataloge zu bewirken. Auf den folgenden Seiten befasssen sich die Autoren Steffen Wittenauer und Jan Hollmann in übersichtlicher Form mit der Einführung einer solchen Thematik und bieten - neben einer ersten Übersicht - beste Ansatzpunkte um mit Erfolg das Thema 'Qualität' in die Organisation eines Unternehmens zu integrieren.


Textauszug (computergeneriert)

Qualitätsmanagement

 



Inhaltsverzeichnis

1 QUALITÄT IM WANDEL IN ABHÄNGIGKEIT DER UNTERNEHMENSSTRUKTUR 3

2 QUALITÄTSMANAGEMENT-SYSTEME 4

2.1 ANFORDERUNGEN UND ZIELE  4
2.2 VOM REGELKREIS ZUM QUALITÄTSKREIS  4

3 INSTRUMENTE IM QUALITÄTSORIENTIERTEN UNTERNEHMEN  6

3.1 QUALITÄTSMANAGEMENT-HANDBUCH 6
3.2 VERFAHRENSANWEISUNGEN 7
3.3 FLOWCHARTS 7
3.4 ARBEITSANWEISUNGEN UND FORMBLÄTTER  7
3.5 SCHULUNG UND EINWEISUNG  7
3.6 QUALITÄTSSICHERUNG 8
3.7 QUALITÄTSAUDITS  8
3.8 ZERTIFIZIERUNG 9

4 ORGANISATIONSPRINZIPIEN IN UNTERNEHMEN 10

5 MUSTER EINER VERFAHRENSANWEISUNG 14

6 QUALITÄTSBEWUSSTSEIN: FAKTOR MENSCH 14

6.1 ZUSAMMENHANG VON FORDERUNG UND LEISTUNG  14
6.2 MOTIVATION 15
6.3 VERANTWORTUNGSBEWUSSTSEIN 16

7 QUALITÄT IST MESSBAR UND LOHNT SICH 16

LITERATURVERZEICHNIS 17

ANHANG 18

 

 


1 Qualität im Wandel in Abhängigkeit der Unternehmensstruktur

Im Laufe der letzten Jahre hat das Qualitätswesen in der Wirtschaft stets an Bedeutung gewonnen und ist heute eines der wichtigsten Merkmale eines qualitätsorientierten Unternehmens. Das einstige Prinzip der Fehlererkennung - reagieren - wandelte sich hin zum Gedanken der präventiven Fehlervermeidung - agieren - um die Auslieferung eines qualitativ hochwertigen Produktes zu gewährleisten. Dieser Wandel vollzog sich aufgrund der Tatsache, dass die vom Markt verlangte bzw. die vom Kunden gewünschte Qualität1 nicht alleine durch das Prinzip der Fehlererkennung zu erreichen war - der Markt hatte sich vom Anbieter- zum Nachfragermarkt entwickelt. Um diesen neuen und notwendigen Gedanken in die Unternehmen einzubringen und somit die entsprechende Qualität während der gesamten Abläufe der Leistungserbringung sicherzustellen, waren Qualitätsmanagement2-Systeme (QM-Systeme) erforderlich. Der Grundgedanke von QMSystemen ist die Beteiligung aller Unternehmensfunktionen an der gemeinsamen Absicht der Qualitätserzielung, sowie der Sicherstellung dergleichen. Somit steht jeder einzelne Mitarbeiter in der Verantwortung, dieses Unternehmensziel aktiv mitzugestalten.3 Mit der Zeit entstanden eine Vielzahl von Qualitätsmanagement-Systemen, die in vielen verschiedenen Formen und Ausführungen branchenspezifisch eingeführt wurde. Um Standards von Qualitätsmanagement-Systemen unterschiedlicher Unternehmen vergleichen zu können, wurden verschiedene internationale Normen eingeführt, welche Anforderungen an die Gestaltung der Abläufe von Unternehmen stellen. Diese sichern die Existenz und Effektivität eines geforderten Qualitätsmanagement-Systems. In der Folge wurden die Normen der Reihe ISO4 9000 angefertigt, um eine Vereinfachung und Harmonisierung der vielfältigen Normen- und Forderungskataloge zu bewirken. Im Jahre 1987 wurde diese in die deutsche DIN EN ISO 900x - Reihe aufgenommen.5 Aus heutiger Sicht ist die Eingliederung von Qualitätsmanagement-Systemen für Unternehmen unabdingbar, um die vom Markt geforderte Qualität zu erbringen und somit Qualitätsmängel6 auszuschließen. Qualitätsmängel können beispielsweise am Produkt (Maßabweichung), in der Instruktion (fehlerhafte Dokumente), in der Logistik (Quantität oder Termin) oder auch in der Dienstleistung (Beratungsdefizite) auftreten. Die ablauforganisatorische Eingliederung des Qualitätswesens in die Unternehmen Für die Einführung eines QM-Systems ist eine anfängliche Analyse des Unternehmens notwendig, bei der branchen-, standort- und unternehmensgrößen-spezifische Faktoren zu berücksichtigen sind. So hat beispielsweise ein lateinamerikanisches, landwirtschaftliches Kleinunternehmen differenziertere Anforderungen an das innerbetriebliche Qualitätswesen, als ein Pharmakonzern in den westlichen Industriestaaten.

2 Qualitätsmanagement-Systeme

Die Voraussetzung für die Erfüllung der im Wettbewerb ständig steigenden Qualitätsforderungen ist ein funktionierendes QM-System.

2.1 Anforderungen und Ziele

[...]


1 · Qualität (nach DIN ISO 8402): „Gesamtheit der Merkmale einer Einheit bezüglich ihrer Eignung, festgelegter und vorrausgesetzte Erfordernisse zu erfüllen.“ · Qualität (nach Gabler): „Güte eines Produkts (Sach- oder Dienstleistung) im Hinblick auf seine Eignung für den Verwender“ · Qualität (nach Ishikawa / Japan): „Conformance to consumer’s requirements“
2 Qualitätsmanagement (nach Gabler): Planung, Steuerung und Überwachung der Qualität eines Prozesses bzw. Prozessergebnisses; umfasst Qualitätsplanung, -lenkung, -prüfung, -verbesserung und -sicherung.
3 Fischer / Seeger / Wassermann (1998, S. 16 ff)
4 ISO: International Organization für Standardization
5 Masing (1994, S. 32 ff)
6 Qualitätsmangel (nach Gabler): Abweichung gegenüber einem Sollzustand


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