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Ausländische Mitbürger-Beweggründe für die Auswanderung und ihr Leben in Deutschland

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 16 Pages
Author: Melanie Lappe
Subject: Ethics

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2001
Pages: 16
Grade: 2,4
Language: German
Archive No.: V14049
ISBN (E-book): 978-3-638-19552-2

File size: 193 KB
Notes :
Projekt:Befragung ausländischer Mitbürger anhand von Interviews, Gesetzgrundlagen eingeschlossen


Abstract

Befragung ausländischer Mitbürger innerhalb eines Theologie-Seminars. Die ausländischen Mitbürger leben jeweils unter einem anderen Status in Deutschland, wobei sie i.d.R. in der Kleinstadt leben bzw. untergebracht sind.


Excerpt (computer-generated)

Ausländische Mitbürger -
Beweggründe für die Auswanderung und ihr Leben in Deutschland








Melanie Lappe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 4

2. Die Befragung ausländischer Mitbürger 4

2.1 Eine Familie aus Afghanistan 4

2.1.1 Die Vorgeschichte 
2.1.2 Religion 5
2.1.3 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen 5
2.1.4 Abschiebung 5
2.1.5 Zukunft 5
2.1.6 Heirat 6
2.1.7 Arbeit, Schule, Ausbildung 6
2.1.8 Das Lebensgefühl 6

2.2 Eine Familie aus dem Kosovo 6

2.2.1 Die Vorgeschichte 6
2.2.2 Religion 6
2.2.3 Das Lebensgefühl 7
2.2.4 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen 7
2.2.5 Zukunft 7
2.2.6 Arbeit und staatliche Unterstützung 7
2.2.7 Verwandte 7
2.2.8 Heirat 8

2.3 Eine Familie aus Sri Lanka 8

2.3.1 Die Vorgeschichte 8
2.3.2 Religion 8
2.3.3 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen 8
2.3.4 Arbeit, Schule, Ausbildung 8
2.3.5 Verwandte 8
2.3.6 Abschiebung 9
2.3.7 Heirat 9

2.4 Eine Familie aus dem ehemaligen Jugoslawien 9

2.4.1 Die Vorgeschichte 9
2.4.2 Verwandte 9
2.4.3 Religion 9
2.4.4 Lebensgefühl 10
2.4.5 Wohnverhältnisse 10

3. Gesetzliche Grundlagen 10

3.1 Eine Definition des Begriffes "Asyl" und §16 10
3.2 Abschiebung 11
3.3 Abschiebehaft 11

3.3.1 Eine Erklärung 11
3.3.2 Die Dauer von Abschiebehaft 12

3.4 Migration 12
3.5 Aufenthaltsgenehmigung 12
3.6 Ausweisung 12

4. Reflexion 13

5.Literaturverzeichnis 15








1. Einleitung

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem übergeordneten Thema "ausländische Mitbürger in der Kleinstadt". Da kein Kontakt zu ausländischen Mitbürgern bestand, wurde der Diakon einer Kleinstadtgemeinde um Hilfe gebeten. Seine Frau leitet dort Sprachkurse für Einwanderer und besitzt aus diesem Grund gute Kontakte. So konnten einige Kontakte zu verschiedenen ausländischen Familien geknüpft werden. Die Frau des Diakons war auch während der Interviews anwesend, um mögliche Hemmschwellen zu überwinden.
Bei den Interviews waren unterschiedliche Fragepunkte von Bedeutung. Zum einen spielen die Gründe der Auswanderung aus dem Heimatland eine wichtige Rolle, zum anderen das momentane Lebensgefühl: Wie fühle ich mich hier in Deutschland, bin ich zu Hause? Habe ich eine neue Heimat gefunden? Bin ich Problemen durch meine Herkunft, meine Kultur, meine Religion ausgesetzt?
Als erstes wurde ein Fragenkatalog erstellt, der helfen soll, die Befragung ein wenig zu strukturieren und diente währenddessen als eine Art "roter Faden". Die Fragen wurden aber nicht chronologisch abgehandelt, sondern vielmehr in einem Gespräch entwickelt. Bei der Auswertung jedoch wurden die Antworten wieder den entsprechenden Kategorien zugeordnet.
Als Abschluss der Arbeit folgt die Reflexion, die zusammenfassen soll, welche Erfahrung während der Projektarbeit gemacht worden sind und zu welchen Ergebnisse bzw. Schlüssen gelangt wurde.

Als Anhand folgen einige gesetzliche Hintergründe in einer Art Glossar, die zum Beispiel den Begriff "Asylrecht" klären sollen.

2. Die Befragung ausländischer Mitbürger

2.1 Eine Familie aus Afghanistan

2.1.1 Die Vorgeschichte

Die afghanische Familie lebt seit 1990 in Deutschland. Bevor sie in die jetzige Kleinstadt gezogen ist, lebte sie in einem Nachbarort mit ebenfalls geringer Bevölkerungszahl. Der Grund der Auswanderung war, dass in Afghanistan Krieg herrschte, in dem der Vater der Familie durch einen Bombenanschlag getötet wurde. Die Situation war so bedrohlich, dass die verwitwete Mutter sich entschloss, kurzer Hand mit ihren fünf Kindern zu fliehen. Als die Familie in Deutschland angekommen ist, waren sie der deutschen Sprache nicht mächtig. Um den Alltag zu meistern, erwarb der älteste Sohn einige Deutschbücher und brachte sich und seiner Familie bzw. seinen vier Geschwistern und seiner Mutter die Sprache bei, obwohl er zu diesem Zeitpunkt nicht älter als zwölf war. Nach Aussage seiner Schwester lernte der Junge um die zweitausend Vokabeln täglich. Bei der Flucht musste er alle amtlichen Angelegenheiten regeln, da Frauen diese Dinge in Afghanistan untersagt sind.
Heute lebt die afghanische Familie unter dem Status Asylbewerber in Deutschland.

2.1.2 Religion

Die Familie gehört dem Islam an. In der Nähe befindet sich eine Moschee. An manchen Tagen fährt die Mutter dorthin, um zu beten, andere Gläubige zu treffen und um nach Mekka zu beten.
Die Kinder der Familie fühlen sich in der deutschen Gesellschaft nicht ausgegrenzt und empfinden ihren Lebensstil als nicht allzu streng religiös, da die Mädchen zum Beispiel kein Kopftuch tragen müssen.
An Weihnachten übernehmen sie das Ritual der Geschenke, da es alle ihre Bekannten und Freunde auch tun. Im Islam wird anstelle des Weihnachtsfest das Zuckerfest gefeiert, für welches die Kinder schulfrei bekommen. Die Tochter wurde zu ihrer Schulzeit vom Religionsunterricht befreit.

2.1.3 Beziehungen und Kontakte zu Deutschen

[...]


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