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Das Krankheitsbild der Borreliose - Gibt es weitere Übertragungswege?

Examensarbeit, 2002, 94 Seiten
Autor: Volker Haverkamp
Fach: Gesundheitswissenschaften

Details

Kategorie: Examensarbeit
Jahr: 2002
Seiten: 94
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V14171
ISBN (E-Book): 978-3-638-19641-3

Dateigröße: 1686 KB
Anmerkungen :
Überblick über die Diagnostik und Therapie und Auswirkungen der Lyme- Borreliose, sowie Diskussion über die möglichen Übertragungswege der Krankheit



Textauszug (computergeneriert)

Universität Hamburg
IGTW-Fachwissenschaft Gesundheit

Das Krankheitsbild der Borreliose. Gibt es weitere Übertragungswege?

Examensarbeit

von

Volker Haverkamp

2.12.2002

Inhaltsangabe

1. Einleitung ... 1

2. Namensgebung, Biologie und Taxonomie der Lyme- Borreliose ... 2
2.1. Die Entstehung des Namens der Lyme- Borreliose ... 2
2.2. Die Charakterisierung des Erregers der Lyme- Borreliose ... 4
2.2.1. Die Antigenstruktur bei Borrelia burgdorferi sensu lato ... 7

3. Diagnostische Mittel zum Erkennen von Lyme- Borreliose ... 9
3.1. Die serologische Diagnostik durch ELISA und IFT ... 10
3.2. Die serologische Diagnostik mit Hilfe des Immunoblots ... 13
3.3. Molekulare Diagnosemöglichkeiten ... 16
3.4. Weitere diagnostische Möglichkeiten ... 18
3.5. Labordiagnostische Grenzen und die Konsequenzen ... 21

4. Die klinischen Manifestationen der Lyme- Borreliose ... 23
4.1. Manifestationen des Krankheitsstadiums I ... 27
4.1.1. Hautmanifestationen des Stadiums I ... 27
4.1.2. Rheumatologische- und Organmanifestationen des Stadiums I ... 29
4.1.3. Sonstige Manifestationen des Stadiums I ... 29
4.2. Manifestationen des Krankheitsstadiums II ... 30
4.2.1. Hautmanifestationen des Stadiums II ... 30
4.2.2. Rheumatologische Manifestationen des Stadiums II ... 32
4.2.3. Organmanifestationen des Stadiums II ... 33
4.2.4. Neurologische Manifestationen des Stadiums II ... 36
4.2.5. Sonstige Manifestationen des Stadiums II ... 38
4.3. Manifestationen des Krankheitsstadiums III ... 39
4.3.1. Hautmanifestationen des Stadiums III ... 39
4.3.2. Rheumatologische Manifestationen des Stadiums III ... 42
4.3.3. Organmanifestationen des Stadiums III ... 45
4.3.4. Neurologische Manifestationen des Stadiums III ... 46
4.3.4.1. Lyme- Borreliose als Auslöser psychischer Erkrankungen? ... 47
4.3.5. Sonstige Manifestationen des Stadiums III ... 48

5. Therapie der Lyme- Borreliose ... 49

6. Die Übertragung von Lyme- Borreliose ... 55
6.1. Zecken als Vektoren von Lyme- Borreliose ... 55
6.1.1. Lebensraum und Aktivitätszeitraum der Zecken ... 59
6.1.2. Die Nahrungsaufnahme und die Bedeutung für die Übertragung der Krankheit ... 60
6.2. Gibt es weitere Möglichkeiten für die Übertragung von Lyme- Borreliose? ... 64
6.2.1. Stechende Insekten als Überträger der Lyme- Borreliose? ... 68

7. Prävention von Lyme- Borreliose ... 72

8. Epidemiologische Daten der Lyme- Borreliose ... 75

9. Resumee, offene Fragen und Zukunftsperspektiven ... 77

10. Zusammenfassung ... 81

Tabellen- und Abbildungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

 

1. Einleitung
Borreliose könnte eine Erkrankung sein, die nicht nur durch Zecken übertragen wird. Diese These des Verfassers entstand nach einer selbst durchgemachten Borreliose im Anfangsstadium. Dabei erfolgte die Infektion höchstwahrscheinlich nicht durch den allgemein als Überträger akzeptierten Vektor Zecke, sondern durch ein anderes stechendes Insekt.

Aufgrund der Infektion erfolgte eine Auseinandersetzung mit der Erkrankung, mit der Erkenntnis, dass das Wissen um Klinik, Diagnostik, Therapie und Folgen bei dem Verfasser dieser Arbeit, aber auch bei vielen anderen im medizinischen Sektor Tätigen kaum oder gar nicht vorhanden ist, weswegen letztendlich auch die Idee zu dieser Arbeit entstanden ist.

Borreliose oder besser Lyme-Borreliose kann eine schwerwiegende Erkrankung beim Menschen darstellen.

Obwohl die Folgen gravierend sein können und die Krankheit in Deutschland, und weiteren Teilen Europas, Nordamerika und in weiteren Teilen der Erde weit verbreitet ist, ist das Wissen um das Gesamtspektrum und der daraus möglichen Folgen der Erkrankung in der Bevölkerung, aber auch bei Ärzten erschreckend gering.

Lyme-Borreliose ist eine durch Zecken übertragene Krankheit. Dieser Satz findet sich oft in der Literatur, aber es stellt sich die Frage, ob dies die alleinige Möglichkeit ist eine Lyme- Borreliose zu erwerben, da selbst in der Literatur andere Möglichkeiten nicht ausgeschlossen werden.

Die nachfolgende Arbeit gibt einen Überblick über die komplexe Krankheit der Lyme-Borreliose und stellt dabei die Möglichkeiten und die Problematik der Diagnostik, des klinischen Bildes und der möglichen Therapie der Erkrankung dar. Darauf aufbauend wird die Frage der Übertragung beleuchtet und Möglichkeiten anderer Infektionswege aufgezeigt, sowie mögliche präventive Maßnahmen beschrieben.

Aus dem Gesamtbild entstehende Fragen und mögliche weitere Forderungen und Perspektiven werden dabei diskutiert.

2. Namensgebung, Biologie und Taxonomie der Lyme-Borreliose
Die Lyme-Borreliose erscheint nach Sichtung der Literatur als eine komplexe Erkrankung. Dies bezieht sich auf fast alle relevanten Themengebiete, wie z.B. die Symptomatik, die Spätfolgen und die Diagnostik.

Selbst das als profan erscheinende Detail der Namensgebung der Erkrankung stellt sich bei genauerer Betrachtung als relativ kompliziert heraus. Es erscheint daher sinnvoll, sich der Krankheit Schritt für Schritt zu nähern und zunächst einmal die Entstehungsgeschichte der Namensfindung zu erläutern, um danach eine erste Beschreibung des bzw. der Erreger der Erkrankung folgen zu lassen.

2.1 Die Entstehung des Namens der Lyme-Borreliose
Die Entdeckung und somit die Entstehung des Namens der Lyme-Borreliose geht zurück bis in das Jahr 1975. Im Oktober dieses Jahres informierte eine Einwohnerin aus einem kleinen Ort im Bundesstaat Connecticut in den USA das „State Health Department“ des Landes über die Tatsache, dass zwölf Kinder in einer 5000 Einwohner umfassenden Gemeinde an einer Gelenkerkrankung litten. Es handelte sich dabei um Kinder aus dem Ort „Old- Lyme“.

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