Agrarverfassung und Agrarreform in Äthiopien - ein kurzer Überblick close Bitte warten
Agrarverfassung und Agrarreform in Äthiopien - ein kurzer Überblick

Autor: Anonym
Fach: Agrarwissenschaften

Lesen Sie im E-Book



Details

Veranstaltung: Seminar : Agrarverfassung und Agrarreformen in Entwicklungsländern
Institution/Hochschule: Georg-August-Universität Göttingen (Institut für rurale Entwicklung)
Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 1999
Seiten: 12
Note: sehr gut
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 177 KB
Archivnummer: V14312
ISBN (E-Book): 978-3-638-19750-2

Textauszug (computergeneriert)

Agrarverfassung und Agrarreform in Äthiopien

 

Inhaltsverzeichnis

1. Naturgeographische Entwicklungsvoraussetzungen 4

2. Heutige wirtschaftliche, politische und demographische Situation 5

3. Produktionshindernisse bis 1975 6

3.1. Besitzrechte vor 1975 6

3.1.1. Das RIST-GULT-System im Norden Äthiopiens 6
3.1.2. Die Unterwerfung des Südens 7

3.2. Zusammenfassung der entwicklungshemmenden Faktoren bis 1975 8

4. Politische Gründe für die Änderung der Agrarverfassung 9

5. Literaturverzeichnis : 11




1. Naturgeographische Entwicklungsvoraussetzungen

Am Horn von Afrika gelegen, grenzt Äthiopien im Osten an Djibuti und Somalia, im Süden an Kenia und Uganda, im Westen und Nordwesten an den Sudan und im Nordosten an das seit 1993 unabhängige Eritrea. Das Relief ist vom zentralen Hochland geprägt (über 50% des Landes liegen über 1000m hoch), dessen höchster Gipfel, der Ras Dashan, 4620m erreicht. Äthiopien liegt in der tropischen Klimazone, aufgrund des ausgeprägten Reliefs ist das Klima jedoch eher als gemäßigt einzustufen und läßt sich in Abhängigkeit von der Höhe in drei Klimazonen unterscheiden (vgl. DIMETROS, S.23f.) : · Kolla : Gebiete unter 1500m. Steppen und Wüstengebiete im Südosten und Osten des Landes, auch subtropische Regenwaldgebiete im Südwesten. In dieser Zone werden Mais, Bananen, Baumwolle, Tabak, Durrah und Ensele angebaut. · Woina-Dega : Gebiete zwischen 1500 und 2500m. Dieses ist die fruchtbarste Zone, wo Gerste, Weizen, Hirse, Mais, Zuckerrohr, Kaffee, Hülsenfrüchte, Wein und andere Kulturpflanzen gedeihen. · Dega : Gebiete über 2500m, die hauptsächlich als Weideland genutzt werden. Bis 3000m Höhe ist der Anbau von Gerste möglich. Die Baumgrenze liegt bei ca. 3900m. Ein großes Problem stellen die ca. alle sieben bis acht Jahre wiederkehrenden Dürren dar, die im schlimmsten Fall zum völligen Ausfall der Ernte führen und immer wieder Hungerskatastrophen verursachen. (vgl. HASSEN, S.82) Ein großer Teil Äthiopiens (vor allem der Osten, sowie die grenznahen Gebiete im Süden und Westen) ist von Dornstrauch- und Sukkulentensavanne geprägt. Die Vegetation im Hochland hingegen besteht zumeist aus Trocken- und Feuchtsavanne und tropischen Regen- und Höhenwäldern. Das Hochland stellt gleichzeitig ein "Wasserreservoir für das Flachland" (DIMETROS, S. 24) dar, denn hier tritt der Blaue Nil aus dem Tanasee heraus. Ein weiterer großer See befindet sich im Süden des Landes, der Abajsee. Außerdem ist Äthiopien von mehreren Flüssen durchzogen. 

Äthiopien ist ein an Bodenschätzen extrem armes Land.

2. Heutige wirtschaftliche, politische und demographische Situation

[...]

Kommentare

Kommentar hinzufügen

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/14312/