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Seminararbeit, 2001, 24 Seiten
Autor: Babette Kraus
Fach: Filmwissenschaft
Details
Institution/Hochschule: Ludwig-Maximilians-Universität München (Institut für Germanistik)
Tags: Suche, Unmittelbarkeit, Authentizität, Konzept, Lars, Triers, Breaking, Waves, Filmanalyse
Jahr: 2001
Seiten: 24
Note: 2,0
Sprache: Deutsch
ISBN (E-Book): 978-3-638-19791-5
Dateigröße: 233 KB
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Hausarbeit:
Auf der Suche nach Unmittelbarkeit und Authentizität:
Das visuelle Konzept von Lars von Triers:
Breaking the Waves
Verfasst von: Babette Kraus
Inhalt der Hausarbeit:
1. Breaking the Waves:
1. 1. Einige Filmdaten
1. 2. Kurzer Filminhalt
2. Auf der Suche nach Authentizität: ästhetische Strategien
2. 1. Das Filmbild in Zusammenhang mit einer Besonderheit: Die strukturierenden "Kapitelbilder"
2. 2. Kameraarbeit
2. 3. Montage
2. 4. Bemerkung zur Nachbearbeitung des Filmmaterials
3. Conclusio: Gedanken zum visuellen Konzept: Der "Naive Blick" der Kamera und Bess′ "direkter Blick" im Zusammenspiel: An der Schnittstelle filmischer Wirklichkeit und realem Leben - Wo Unmittelbarkeit und Authentizität entsteht...
1. Breaking the Waves:
1. 1. Einige Filmdaten:
Dänemark 1996. 35mm, Farbe, Cinemascope, mit digitalen Videobildern. Länge: 158 Minuten. Verleih: Pandora. Regie und Buch: Lars von Trier. Kamera: Robby Müller (Photographische Leitung), Jean-Paul Meurisse (Ausführender Kameramann). 2nd unit-Kamera: Eric Kress. Schnitt: Anders Refn. Kapitelbilder: Per Kirkeby mit Maniputasion. Darsteller: Emily Watson (Bess), Stellan Skarsgard (Jan), Katrin Cartlidge (Dodo), u.a.
1. 2. Kurzer Filminhalt:
In einem Dorf an der rauhen britischen Nordseeküste berät der Ältestenrat einer kleinen calvinistischen Kirchengemeinde darüber, ob die gläubige, wenngleich naive und psychisch labile Bess ihren Freund Jan heiraten darf. Widerwillig geben sie Bess ihre Erlaubnis zur Heirat mit dem "Fremden" Jan, einem Arbeiter von der Bohrinsel. Die Hochzeit wird gefeiert, doch ohne Kirchenglocken, die in der puritanischen Gemeinde als Symbol weltlicher Freude verpönt sind und daher nicht am Kirchturm hängen dürfen. Nach der Heirat geniesst Bess das Zusammensein mit ihrem geliebten Jan und macht mit Neugierde ihre ersten sexuellen Erfahrungen. Als Jan nach einiger Zeit zurück zur Bohrinsel muss, ist Bess zutiefst verzweifelt und erleidet einen Zusammenbruch. In der Kirche bittet sie Gott inständig, Jan zu ihr zurückkehren zu lassen. Jan kehrt nach einem schweren Unfall auf der Plattform tatsächlich zurück, allerdings vollständig gelähmt. Bess ist von ihrer Mitschuld an Jans Unfall überzeugt, da sie Jans Rückkehr ungeduldig von Gott erbeten hatte. Jans Gesundheitszustand verschlechtert sich, doch Bess lässt sich nicht entmutigen. Sie bittet Gott nur, Jans Leben zu erhalten. Bess Schwägerin Dodo und Jan sind sich einig darüber, dass es notwendig ist, Bess ein selbständiges und von Jan unabhängiges Leben zu ermöglichen, auch die Möglichkeit einer neuen Partnerschaft soll für Bess offenstehen. Um dies zu forcieren, fordert Jan Bess auf, mit anderen Männern sexuelle Kontakte zu haben und ihm davon zu erzählen. Jan behauptet, dass dies seinen Lebensmut erhalten könne. Bess versucht trotz ihres Widerwillens, Jans Wünsche zu erfüllen, wobei ihr eigener Wunsch eigentlich ist, bei Jan bleiben zu dürfen, ein Leben ohne ihn lehnt sie ab. Als es ihr nicht gelingt, Dr. Richardson, dem sie vertraut, zu verführen, erzählt sie Jan erfundene sexuelle Abenteuer. Nachdem Jan ihr aber nicht glaubt und sich sein gesundheitlicher Zustand verschlechtert, beginnt Bess verzweifelt, ähnlich einer Prostituierten, sich fremden Männern in Kneipen oder im Bus anzubieten. Sie handelt in der Überzeugung, dieses Opfer sei notwendig, damit Jan geheilt wird. Sie wird schliesslich aus der kirchlichen Gemeinschaft verstossen und verdammt. Dr. Richardson überzeugt Jan davon, dass Bess in eine Klinik eingewiesen werden muss und Jan unterschreibt die Vollmacht dazu. Bess kann jedoch vor ihrer Festnahme fliehen. Ihre Mutter verweigert ihr den Eintritt in ihr Zuhause, während Dodo ihr Hilfe anbietet. Jans Zustand hat sich jedoch drastisch verschlechtert und Bess entschliesst sich, das grösstmögliche Opfer zu bringen um Jan zu retten. Sie lässt sich bewusst auf ein Schiff bringen, auf dem sie bereits bei ihrem ersten "Besuch" nur knapp einer brutalen Vergewaltigung entkommen war. Diesmal erduldet sie die brutalen Misshandlungen und die Vergewaltigung durch die Matrosen. Sie wird tödlich verletzt in die Klinik eingeliefert, in der auch Jan gerade notoperiert wird. Bess stirbt mit dem Gedanken, dass ihr Opfer vielleicht doch vergeblich war. Jan überlebt jedoch und erholt sich sogar soweit, dass er "wie durch ein Wunder" wieder auf Krücken gehen kann. Er sorgt dafür, dass die Kirchenältesten, die Bess verdammten, nur einen mit Sand gefüllten Sarg mit unbarmherziger Rede am Grab beerdigen. Jan und seine Freunde ermöglichen Bess` bei Nacht eine Seebestattung. Am nächsten Morgen wird Jan geweckt und an Deck gerufen: Obwohl der Radarschirm kein Echo zeigt, hängen über den Wolken zwei grosse Kirchenglocken und läuten über dem Meer.
2. Auf der Suche nach Unmittelbarkeit und Authentizität: - ästhetische Strategien
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