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Scholary Paper (Seminar), 2001, 25 Pages
Author: Anne Urbutt
Subject: Sociology - Children and Youth
Details
Institution/College: University of Lüneburg (Soziologie)
Tags: Freizeitverhalten, Jugendlicher, Freizeitsoziologie
Year: 2001
Pages: 25
Grade: 2,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-19793-9
ISBN (Book): 978-3-638-64337-5
File size: 273 KB
Vollständige Zitierung im Rahmen der Fußnoten, daher kein extra ausgewiesenes Literaturverzeichnis.
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Abstract
Die vorliegende Arbeit bietet einen Einblick in das Freizeitverhalten Jugendlicher. Was versteht man unter "Jugend" und unter "Freizeit" und wie bestimmt der Funktionswandel der Freizeit das Freizeitverhalten der Jugendlichen? Zeitliches Ausmaß jugendlicher Freizeit und die verschiedenen Freizeitaktivitäten unter besonderer Berücksichtigung der Medien für die Freizeitgestaltung werden ebenso thematisiert wie geschlechtsspezifische Unterschiede im Freizeitverhalten. Die Darstellung der Sozialbeziehungen Jugendlicher in ihrer Freizeit soll die vorher dargestellten Freizeittätigkeiten präzisieren; somit wird nicht nur dargestellt, was die Jugendlichen in ihrer Freizeit tun, sondern auch mit wem. Da es für die heutige Jugend ein Überfluss an Freizeitangeboten gibt, werden schließlich die Merkmale der verschiedenen Organisationsformen jugendlicher Freizeit dargestellt, um zu verdeutlichen, warum einige Jugendliche beispielsweise die kommerzielle Freizeit der öffentlich organisierten Freizeit vorziehen. Nicht beachtet sind Freizeitgestaltungen Jugendlicher, die nicht mehrheitlich zu finden sind und so in den Statistiken auch nicht auftauchen wie beispielsweise Extremsportarten, Aktivitäten von Jugendgangs wie Sprayen, S-Bahn-Surfen, Autorennen und Drogenkonsum.
Excerpt (computer-generated)
UNIVERSITÄT LÜNEBURG
FACHBEREICH ERZIEHUNGSWISSENSCHAFTEN
LEHRAMT AN GRUND-, HAUPT- UND REALSCHULEN
Seminar: Freizeitsoziologie
WS 2000/2001
Hausarbeit zum Thema:
Das Freizeitverhalten Jugendlicher
Eingereicht von: Anne Urbutt
5. Semester Lehramt an Grund-, Haupt- und Realschulen
Geesthacht, den 30.01.01
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
1.1 Zum Begriff "Jugend" 4
1.2 Zum Begriff "Freizeit" 6
2. Funktionswandel der Freizeit 7
3. Freizeitverhalten Jugendlicher 8
3.1 Zeitliches Ausmaß jugendlicher Freizeit 9
3.2 Freizeitaktivitäten Jugendlicher 12
3.3 Bedeutung der Medien für die Freizeitgestaltung Jugendlicher 14
3.3.1 Fernsehen 15
3.3.2 Computer und Internet 16
3.3.3 Bücher, Zeitungen und Zeitschriften 17
3.3.4 Hörfunk und Tonträger 18
3.4. Geschlechtspezifische Unterschiede im Freizeitverhalten 18
4. Sozialbeziehungen in der Freizeit Jugendlicher 19
4.1 Geselligkeitsorientierte Freizeit 20
4.2 Individuelle Freizeit 21
5. Organisationsformen jugendlicher Freizeit 21
5.1 Öffentlich organisierte Freizeit 22
5.2 Kommerzielle Freizeit 23
5.3 Selbstorganisierte Freizeit 23
1. Einleitung
Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in das Freizeitverhalten Jugendlicher ermöglichen. Dazu ist erst einmal zu sagen, dass es nicht den Jugendlichen und die Jugend gibt, ebenso wenig wie es das Freizeitverhalten der Jugendlichen gibt. Es ist deswegen auch nötig zuallererst die Begriffe "Jugend" und "Freizeit" zu erläutern (Kapitel 1.1, 1.2). Der Funktionswandel der Freizeit bestimmt wesentlich das Freizeitverhalten von Jugendlichen, weshalb dieser unter 2. kurz erläutert wird. Das 3. Kapitel leistet leider nur einen ungefähren Überblick über das Freizeitverhalten Jugendlicher, da dies ein so umfangreiches und vielschichtiges Thema ist, dass es einfach notwendig ist, die Vielfalt der Untersuchungen auf einige wesentliche Information zu reduzieren. Aus diesem Grund habe ich mich auch dafür entschieden, den Aspekt der Unterscheidung nach Ost und West zu vernachlässigen. Außerdem wird in vielen Studien deutlich, dass sich die Jugendlichen aus den neuen Bundesländern nicht mehr lange von den westdeutschen Jugendlichen in ihrem Freizeitverhalten unterscheiden werden. Während das Freizeitverhalten der ostdeutschen Jugendlichen um die Zeit der Wende noch sehr unterschiedlich zum Verhalten der westdeutschen Jugendlichen war, gleicht es sich jetzt doch Schritt für Schritt an. Diese Tatsache hat mich ebenfalls dazu bewogen, den Aspekt zu vernachlässigen. Da zum Thema Mediennutzung und Medienkonsum seit geraumer Zeit immer wieder neue Diskussionen geführt werden und Medien wie jeder weiß fester Bestandteil jugendlicher Freizeitaktivitäten sind, empfinde ich es als notwendig, die Bedeutung der Medien für die Freizeitgestaltung Jugendlicher (Kapitel 3.3) etwas ausführlicher zu betrachten, um zu versuchen, den tatsächlichen Nutzungsumfang der Medien darzustellen. Die folgende Darstellung der Sozialbeziehungen Jugendlicher in ihrer Freizeit soll die vorher dargestellten Freizeittätigkeiten präzisieren, es soll also nicht nur dargestellt werden, was die Jugendlichen in ihrer Freizeit tun, sondern auch mit wem. Da es für die heutige Jugend ein Überfluss an Freizeitangeboten gibt, sollen schließlich die Merkmale der verschiedenen Organisationsformen jugendlicher Freizeit (Kapitel 5) dargestellt werden, um zu verdeutlichen, warum einige Jugendliche beispielsweise die kommerzielle Freizeit der öffentlich organisierten Freizeit vorziehen. Wie gesagt kann diese Auswahl nur einen kleinen Einblick in das sehr vielschichtige, komplexe Thema des Freizeitverhaltens Jugendlicher bieten. Nicht beachtet habe ich außerdem Freizeitgestaltungen Jugendlicher, die nicht mehrheitlich zu finden sind und so in den Statistiken auch nicht auftauchen. Gemeint sind damit beispielsweise Extremsportarten, Aktivitäten von Jugendgangs wie sprayen, S-Bahnsurfen, Autorennen o.ä., außerdem der Konsum von Drogen. Von diesen Jugendlichen gibt es zwar immer mehr, außerdem stellen sie im Gegensatz zu den "normalen" Jugendlichen eher ein Problem für die Gesellschaft dar, trotzdem wollte ich mit dieser Arbeit eher das Augenmerk auf das Freizeitverhalten legen, das normalerweise, wie die Untersuchungen zeigen, unter Jugendlichen vorherrscht.
1.1 Zum Begriff "Jugend"
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