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Elektronische Märkte im Internet

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2001, 28 Pages
Author: Gerfried Nierhaus
Subject: Computer Science - Commercial Information Technology

Details

Event: 5 Semster (Semesterarbeit)
Institution/College: University of Applied Sciences Essen
Tags: Elektronische, Märkte, Internet, Semster
Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2001
Pages: 28
Grade: 2,7
Language: German
Archive No.: V14761
ISBN (E-book): 978-3-638-20071-4

File size: 206 KB


Excerpt (computer-generated)

Elektronische Märkte im Internet



von Gerfried Nierhaus

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Marktplätze

2.1. Marktplatztypen
2.2. komplexe Marktplätze
2.3. horizontale Marktplätze
2.4. vertikale Marktplätze
2.5. Portale

3. elektronische Märkte

3.1. Der Grundgedanke
3.2. Die Marktteilnehmer

4. Realisierungsformen elektronischer Märkte

4.1. Elektronic Shopping Mall
4.2. Auktionssysteme
4.3. Handelsmittlersysteme

5. Effekte elektronischer Märkte

5.1. Kommunikationseffekt
5.2. Broker oder Maklereffekte
5.3. Integrationseffekt
5.4. Erfolgsfaktoren elektronischer Märkte
5.5. Chancen und Risiken elektronischer Märkte

6. Anforderungen an die Informations- u. Kommunikationstechnikelektronischer Märkte

6.1. Offenheit
6.2. Multibranchenfähigkeit
6.3. Sicherheit

7. Fazit



1. Einleitung

Das Internet mit seinem stark wissenschaftlichen Charakter erreicht zur Zeit nur bedingt Entscheidungsträger in Unternehmen. Über kurz oder lang wird aber kaum eine Firma umhinkommen, auf mindestens einem Wege Information elektronisch anzubieten. Mangels gesicherter und akzeptierter Abrechnungsverfahren lädt das kommerzielle Angebot im Internet derzeit eher zum Schaufenster- denn zum Einkaufsbummel ein. Das wird sich aber - man beachte die Aktivitäten der Kreditkartengesellschaften - mittelfristig ändern. In den nächsten Jahren wird der Internetanschluß für Firmen so selbstverständlich sein wie heute der Einsatz des Faxgerätes. Große Teile des Einkaufes können über das Internet abgewickelt werden. Angebotsvergleiche sind viel schneller und kostengünstiger möglich. Auch kleinere Unternehmen erhalten Zugang durch dieses Medium zum Weltmarkt.

Seit 1995 ist die Zahl der im Internet aktiven Unternehmen stetig gestiegen. Anfangs war es den Unternehmen hier wichtiger, das eigene Image dadurch zu verbessern, durch Innovation und Flexibilität zu glänzen, sich schnell mit dem neuen Medium auseinandergesetzt zu haben, was aber in den meisten Fällen auf Kosten der eigentlichen Websites erfolgte, die oft recht anfängerhaft und unorganisiert waren.

Doch im Laufe der Jahre ist die Gestaltung der Internetpräsenzen zum einen durch die immer größer wachsenden technischen Gestaltungsmöglichkeiten als auch natürlich durch den stetig wachsenden Konkurrenzdruck der ansteigenden Zahl von Unternehmen im Internet weitgehend professioneller geworden.1

Betriebswirtschaftlich betrachtet bezeichnet man das Zusammentreffen von Angebot und Nachfrage als Markt. Dieser Marktplatz ist auch seit Jahren Zentrum gesellschaftlichen Lebens.

Ferner entwickelten sich durch die Industrialisierung und den damit verbundenen komplexer werdenden Produkten und Dienstleistungen
spezialisierende Formen von Marktplätzen (z.B. Messen für Maschinenbau, Automobile oder Computer). Die Entwicklung der Informationstechnologie, speziell des Internets, bringt nun genau diese Märkte einen entscheidenden Schritt weiter, vom physisch vorhandenen Markt wird der Marktplatz der Zukunft in den Cyberspace transformiert, dem sogenannten virtuellen Marktplatz. Genau dieses Thema interaktiv betrachtet darzustellen, wird Aufgabe dieser Hausarbeit sein.

2. Marktplätze

Als Markt bezeichnet man den ökonomischen Ort auf dem das Güterangebot und die Güternachfrage zusammentreffen. Märkte sind eine mögliche Koordinationsform für wirtschaftliche Aktivitäten. Zweck dieses Zusammentreffens ist der Austausch der arbeitsteilig produzierten Güter. Die sich einerseits im Electronik Commerce Bereich und der zunehmenden Verbreitung des Internets bildenden elektronischen Märkte sind Teilmärkte der jeweiligen Gütermärkte. Aus der Vielfalt der Definitionen des Begriffs "Elektronischer Märkte" lässt sich als grundlegendes Charakteristikum der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie zur Unterstützung der Transaktionen im Koordinationsmechanismus Markt identifizieren.

2.1. Marktplatztypen

[...]


1 Vgl. Werner/Stephan, (Marketing Instrument Internet, 1998) S. 74


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