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Scholarly Research Paper, 2002, 44 Pages
Author: Sebastian Hockmann
Subject: Computer Science - Software
Details
Tags: Vergleich, Frameworks, Microsoft, SunONE
Year: 2002
Pages: 44
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-20127-8
ISBN (Book): 978-3-638-69908-2
File size: 446 KB
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Abstract
Die Integration von Geschäftspartnern in die eigenen Geschäftprozesse und somit die Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht eine effizientere Gestaltung des Unternehmens und Kostensenkung durch die Optimierung der eigenen Geschäftsprozesse. Dies ist notwendig um im globalen Konkurrenzdruck durch das EBusiness im B2B Bereich und der Erschließung neuer Kunden und Geschäftsfelder zu bestehen. Problematisch sind hierbei vielfältige, disparate (evtl. besser: heterogene/ ungleiche) Systeme und die Verteilung der Geschäftsdaten über mehrere Systeme hinweg. Anwendungen sind meist auf ihre bestimmte Abteilung begrenzt und es werden auch längst nicht alle Endgeräte unterstützt. Für einen reibungslosen Ablauf müssen Daten über diese Grenzen hinaus ausgetauscht werden. Für dieses Problem bestehen heute bereits Lösungen. Der Nachteil dieser ist aber deren Komplexität und Spezialisierung Wichtig ist eine einfache und unkomplizierte Technologie, die die Zusammenarbeit der Systeme ermöglicht. Zum einen wird hierfür eine geeignete Infrastruktur benötigt auf der das Framework betrieben werden kann und zum anderen ein einheitliches Programmiermodell, was die Programmierung verteilter Anwendungen erleichtert. Es sollten im Rahmen der gegenwärtigen Entwicklung des M-Commerce auch mobile Endgeräte unterstützt werden. Im Bemühen um die Anforderungen der neuen Generation des Internet sind zwei große Frameworks entstanden: Microsoft .NET und SunONE. Ziel dieser Arbeit ist es der Vergleich der beiden Frameworks Microsoft .NET und SunONE unter Betrachtung ihrer Vor- und Nachteile. Dabei wird insbesondere die Thematik der Webservices im Zusammenhang mit den Frameworks näher betrachtet.
Excerpt (computer-generated)
Vergleich Microsoft .NET mit Sun ONE
Projektarbeit an der Fakultät für Informatik und Automatisierung
der Technischen Universität Ilmenau
Fachgebiet Telematik
Abgabetermin: 1.September 2002
Projektarbeit – Microsoft .NET vs. Sun ONE
Hockmann Sebastian
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Zielsetzung 1
1.3 Vorgehensweise 1
2 Webservices 2
2.1 Was sind Webservices ? 2
2.2 Architektur 2
2.2.1 SOAP 3
2.2.2 WSDL 3
2.2.3 UDDI 4
2.2.4 Zugriff auf das UDDI 4
3 Einführung zu Microsoft .NET 5
3.1 Überblick 5
3.2 .NET Framework 6
3.2.1 Windows und COM+ Dienste 6
3.2.2 Common Language Runtime (CLR) 6
3.2.3 Base Class Library (BCL) 7
3.2.4 Extended Class Library (ECL) 7
3.2.5 Common Language Specification (CLS) 7
3.2.6 Programmiersprachen 7
3.2.7 Visual Studio .NET 7
3.3 .NET Enterprise Servers 7
3.4 .NET Building Block Services 8
3.5 Visual Studio .NET 9
3.6 Architektur 10
3.7 Webservices und .NET 10
4 Einführung zu SunONE 11
4.1 Überblick 11
4.2 J2EE 13
4.3 J2EE Infrastruktur 15
4.4 J2EE Referenzimplementation 15
4.5 Webservices und J2EE 16
5 Vergleich 18
5.1 Kriterien 18
5.2 Systemdesign 19
5.2.1 Unterstützte Hardware 19
5.2.2 Sicherheit 20
5.2.3 Datenzugriff 20
5.2.4 Performance 20
5.2.5 Abhängigkeit 20
5.2.6 Kosten 21
5.2.7 Wartung 21
5.3 Object Design 22
5.3.1 Klassenbibliothek 22
5.3.2 Komponentenarchitektur 22
5.3.3 GUI Unterstützung 22
5.4 Implementation 23
5.4.1 Entwicklungswerkzeuge 23
5.4.2 Laufzeitumgebung 23
5.4.3 Programmiersprachen 24
5.4.4 Gemeinsame Bibliotheken 26
5.4.5 Dokumentation 27
5.5 Ökonomische Kriterien 27
5.5.1 Marktstellung 27
5.5.2 Reife 28
5.5.3 Verfügbarkeit 28
5.5.4 Hersteller 28
5.6 Integration 29
5.6.1 Legacy Integration 29
5.6.2 CORBA Unterstützung 29
5.7 Webservice 29
5.7.1 Webservice Werkzeuge 29
5.7.2 Standardunterstützung 30
5.7.3 Webservice Entwicklung 31
5.7.4 Webservice Deployment 31
5.7.5 Gemeinsamer Kontext 32
6 Zusammenfassung 32
7 Ausblick 34
8 Literaturverzeichnis 36
9 Anhang A I
Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1 - Webservice Architektur 2
Abbildung 2 – UDDI Struktur 4
Abbildung 3 - Webservice Interaktion 5
Abbildung 4 - .NET Framework 6
Abbildung 5 - Überblick über die .NET Entwicklerprodukte 9
Abbildung 6 – Arbeitsweise der .NET-Compiler 10
Abbildung 7 - SunONE Überblick 11
Abbildung 8 - J2EE Architektur 13
Abbildung 9 - Vergleichskriterien 19
Abbildung 10 – C#, Java und C++ Quellcodebeispiel 25
Tabellenverzeichnis
Tabelle 1 - UDDI Pages 4
Tabelle 2 - J2EE APIs 16
Tabelle 3 -.NET und SunONE 19
Tabelle 4 - C#, Java und C++ Vergleich 26
Tabelle 5 - Gegenüberstellung .NET und SunONE 34
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
Die Integration von Geschäftspartnern in die eigenen Geschäftprozesse und somit die Unternehmensübergreifende Zusammenarbeit ermöglicht eine effizientere Gestaltung des Unternehmens und Kostensenkung durch die Optimierung der eigenen Geschäftsprozesse. Dies ist notwendig um im globalen Konkurrenzdruck durch das EBusiness im B2B Bereich und der Erschließung neuer Kunden und Geschäftsfelder zu bestehen. Problematisch sind hierbei vielfältige, disparate (evtl. besser: heterogene/ ungleiche) Systeme und die Verteilung der Geschäftsdaten über mehrere Systeme hinweg. Anwendungen sind meist auf ihre bestimmte Abteilung begrenzt und es werden auch längst nicht alle Endgeräte unterstützt.
Für einen reibungslosen Ablauf müssen Daten über diese Grenzen hinaus ausgetauscht werden. Für dieses Problem bestehen heute bereits Lösungen. Der Nachteil dieser ist aber deren Komplexität und Spezialisierung Wichtig ist eine einfache und unkomplizierte Technologie, die die Zusammenarbeit der Systeme ermöglicht. Zum einen wird hierfür eine geeignete Infrastruktur benötigt auf der das Framework betrieben werden kann und zum anderen ein einheitliches Programmiermodell, was die Programmierung verteilter Anwendungen erleichtert. Es sollten im Rahmen der gegenwärtigen Entwicklung des M-Commerce auch mobile Endgeräte unterstützt werden. Im Bemühen um die Anforderungen der neuen Generation des Internet sind zwei große Frameworks entstanden: Microsoft .NET und SunONE.
1.2 Zielsetzung
Ziel dieser Arbeit ist es der Vergleich der beiden Frameworks Microsoft .NET und SunONE unter Betrachtung ihrer Vor- und Nachteile. Dabei wird insbesondere die Thematik der Webservices im Zusammenhang mit den Frameworks näher betrachtet.
1.3 Vorgehensweise
Im ersten Teil der Arbeit wird ein kurzer Überblick über Ziel und Architektur der Webservices gegeben. Im zweiten Teil werden die Frameworks Microsoft .NET und SunONE kurz einführend betrachtet.
Im dritten Teil der Arbeit werden beide Frameworks anhand eines Kriterienkatalogs verglichen.
Im vierten Teil wird eine Zusammenfassung beider Architekturen mit Vorteil- und Nachteilen dargestellt und abschließend versucht einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung in diesem Umfeld zu geben.
2 Webservices
2.1 Was sind Webservices ?
Grob können Webservices als maschinenlesbare Webseiten beschrieben werden. Ein Programm kann an diese Webseite herantreten und diejenigen Daten bekommen die es weiterverarbeiten möchte.1
Diese Idee ist nicht neu. Bisher serviceorientierte Implementierungen wie RPC, CORBA, DCE, COM und RMI sind aber an ein bestimmtes Protokoll oder eine Programmiersprache gebunden. So kann beispielsweise COM nur mit COM interagieren. Zudem sind im Internet die notwendigen Ports für die Kommunikation oft durch Firewalls gesperrt. Eine echte und breite Eignung für das Web ergibt sich aufgrund des hohen COM/RMI Kommunikationsoverheads gegenüber SOAP und der Firewallproblematik nicht. Webservices sind webbasierte, plattformunabhängige modulare Applikationen, die in einem Verzeichnis veröffentlicht, lokalisiert und über ein Netzwerk, im allgemeinen das Internet, aufgerufen werden können. Langfristig bilden Webservices eine Integrationsplattform. Die Idee hierbei ist, die verschiedenen Webservices als Komponenten zu sehen und sie in neuen Applikationen zu verwenden. Die Applikationen können hierbei aus einer beliebigen Kombination von Webservices zusammengestellt werden.
2.2 Architektur
[Abb. 1 in Downloaddatei enthalten]
Abbildung 1 - Webservice Architektur2
Die Komponenten der Webservicearchitektur können in verschiedene Schichten unterteilt werden. Diese sind in Abbildung 1 dargestellt und werden nachfolgend beschrieben. Die Basis der Webservice Architektur ist die Netzwerkschicht. Sie bildet die Grundvorrausetzung für die Erreichbarkeit eines Webservice. Das Standardprotokoll hierfür ist HTTP. Es können aber auch weitere Protokolle wie SMTP und FTP verwendet werden. SOAP ist das meist verwendete Kommunikationsprotokoll der Webservices und basiert auf HTTP, SMTP und XML. Über SOAP werden Nachrichten zwischen Webservices gesendet und empfangen. Die Beschreibung der Fähigkeiten eines Webservice erfolgt mit WSDL. WSDL ist der de facto Standard für die XML basierte Servicebeschreibung. Für die Publikation der Webservices gibt es verschiedene Mechanismen. Dazu gehören Direct Publish, DISCO (Discovery of Webservices), ADS (Active Directory Service) und Verzeichnisdienste wie UDDI (Universal Description, Discovery and Integration).
2.2.1 SOAP
Ein RPC (Remote Procedure Call) ist der Aufruf einer Funktion über Programm- ,Prozess- oder Rechnergrenzen hinweg. SOAP (Simple Object Access Protocol) ist im Grunde die Umsetzung dieses RPC-Mechanismus im Internet. Hierbei werden die notwendigen Informationen für den Aufruf einer Funktion (Methode, Input-, Outputparameter,...) als XML Struktur von Sender A nach Empfänger B transportiert. Dort wird die richtige Methode gefunden und die entsprechende Implementierung mit den Inputparametern belegt. Nach der Verarbeitung werden die Ergebnisse zum Aufrufenden zurückgeschickt. Als Transportprotokoll wird HTTP verwendet.
2.2.2 WSDL
[....]
1 Siering /Microsoft Internet/
2 Technet /.NET für IT Experten/ S.4
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