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Angststörungen - ein kurzer Überblick

Presentation (Elaboration), 2002, 21 Pages
Author: Alexandra Ludwig
Subject: Psychology - Clinic and Health Psychology, Abnormal Psychology

Details

Event: Seminar: Psychische Störungen und Verhaltensauffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter
Institution/College: University of Lüneburg (Institut für Psyschologie)
Tags: Angststörungen, Seminar, Psychische, Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Kindes-, Jugendalter
Category: Presentation (Elaboration)
Year: 2002
Pages: 21
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V14945
ISBN (E-book): 978-3-638-20214-5
ISBN (Book): 978-3-638-93540-1
File size: 200 KB

Abstract

Da die Anzahl der von Angststörungen betroffenen Personen gerade in den Industrienationen immens ist und stetig zunimmt, halte ich es für sinnvoll mich mit diesem brisanten Thema einschließlich der Ursachen und Therapiemodelle zu beschäftigen. Die Ausarbeitung zum Thema Angststörungen gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Definition, der Epidemiologie und den Ursachenmodellen der Angststörungen. Außerdem gehe ich auf den Teufelskreis der Angst ein. Im zweiten Teil befasse ich mich näher mit der Sozialphobie und den hierfür geeigneten Therapiemaßnahmen. Für die Sozialphobie habe ich mich entschieden, da sie eine besonders häufige Angststörung darstellt. Allein in Deutschland leiden 8% aller Jugendlichen und Erwachsenen an der Sozialphobie.


Excerpt (computer-generated)

Ausarbeitung zum Thema „Angststörungen“

 



Gliederung

1. Einleitung 3

2. Allgemeines zur Angst – Begriffsklärungen 4

3. Klassifikation der Angststörungen 5

3.1 Phobien 5
3.2 Die Generalisierte Angststörung 6
3.3 Die Panikstörung 7
3.4 Die Zwangsstörung 7
3.5 Die posttraumatische und akute Belastungsstörung 8

4. Epidemiologie 8

4.1 Was ist Epidemiologie? 8
4.2 Epidemiologisches Profil der Angststörungen 9

5. Wie entstehen Angststörungen? 10

5.1 Der soziokulturelle Ansatz 10
5.2 Der lerntheoretische/ behavioristische Ansatz 10
5.3 Der biologische / biochemische Ansatz 11
5.4 Der kognitiv- orientierte Ansatz 11
5.5 Der psychodynamische Ansatz 12

6. Der Teufelskreis bei Angstanfällen 13

7. Näheres zur Sozialphobie 14

8. Therapiemaßnahmen bei Sozialphobien 16

Literaturverzeichnis

 


1. Einleitung

Für das Referatsthema Angststörungen habe ich mich entschieden, weil ich mich näher mit der Thematik „normale Angst“ versus „krankhafte Angst“ auseinandersetzen wollte. Da die Anzahl der von Angststörungen betroffenen Personen gerade in den Industrienationen immens ist und stetig zunimmt, hielt ich es für sinnvoll mich mit diesem brisanten Thema einschließlich der Ursachen und Therapiemodelle zu beschäftigen. Die Ausarbeitung zum Thema Angststörungen gliedert sich in zwei Hauptbereiche. Der erste Teil beschäftigt sich mit der Definition, der Epidemiologie und den Ursachenmodellen der Angststörungen. Außerdem gehe ich auf den Teufelskreis der Angst ein. Im zweiten Teil befasse ich mich näher mit der Sozialphobie und den hierfür geeigneten Therapiemaßnahmen. Für die Sozialphobie habe ich mich entschieden, da sie eine besonders häufige Angststörung darstellt. Allein in Deutschland leiden 8% aller Jugendlichen und Erwachsenen an der Sozialphobie.

2. Allgemeines zur Angst – Begriffsklärungen

Der Begriff „Angst“ ist verwandt mit dem lateinischen Wort „angustus“ und bedeutet soviel wie „eng“, „beengend“ bzw. „die freie Bewegung behindernd“.1 Das Psychologie-Lexikon nach Humboldt beschreibt den Begriff der Angst wie folgt: „[Angst ist ] ein mit Beklemmung, Bedrückung, Erregung, oft auch mit quälender Verzweiflung einhergehender Gefühlszustand. Angst ist existentiell, d.h. sie entsteht reaktiv auf jede real erlebte oder auch bloß vorgestellte, häufig nicht einmal voll bewusste Lebensbeeinträchtigung oder –bedrohung.“2 Jedoch ist Angst auch ein Warn- und Alarmsignal, das bei der Bewältigung der zugrundeliegenden Bedrohung hilft. Somit ist Angst ein notwendiger, akuter und langfristiger Anpassungs- und Lernvorgang. Auffällig wird Angst erst dann, wenn sie in einem zu starken oder zu geringen Ausmaß vorhanden ist. Abzugrenzen von dem durch ein diffuses Bedrohungsgefühl charakterisierten Angstbegriff ist der Begriff der Furcht. Dieser beschreibt das psychische Erleben einer realen Gefährdung oder Bedrohung (Realangst) und kann Vermeidungs- oder Angriffsreaktionen im Hinblick auf die Situation auslösen. Furcht ist immer auf eine spezifische Situation oder auf ein konkretes Objekt gerichtet. Als Beispiel wären hier die unterschiedlichen Reaktionsmöglichkeiten auf einen Überfall zu nennen (Gegenangriff oder Flucht).3 Von Angststörungen - als krankhafter Angst - spricht man, wenn Menschen ständig unter Furcht und Angst leiden und dadurch nicht mehr in der Lage sind ein normales Leben zu führen. Die Ängste der Betroffenen sind schwer, häufig oder anhaltend und werden von geringfügigen, meist unspezifischen oder nicht vorhandenen Bedrohungen ausgelöst.

3. Klassifikation der Angststörungen

[...]


1 Vgl.: Dorsch, Psychologisches Wörterbuch. 1998. S. 40
2 Humboldt-Psychologie-Lexikon, hrsg. von der Red. Naturw. U. Medizin des Bibl. Instituts.1986, S.31
3 vgl. Zimbardo, Psychologie. 1995. S.615


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