Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Scholary Paper (Seminar), 2003, 23 Pages
Author: Dipl.-Betriebswirt (BA) André Schloms
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Details
Tags: Vermögenswirksame, Leistungen
Year: 2003
Pages: 23
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-20217-6
File size: 625 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Vermögenswirksame Leistungen
von André Schloms
Inhaltsverzeichnis
Abbildungsverzeichnis 3
1 Problemstellung 4
2 Fünftes Vermögensbildungsgesetz 5
2.1 Vermögenswirksame Leistungen 5
2.2 Arbeitnehmersparzulage 6
3 Investmentfonds 8
3.1 Fondsarten 10
3.1.1 Immobilienfonds 10
3.1.2 Rentenfonds 10
3.1.3 Aktienfonds 11
3.2 Anlagemöglichkeiten 12
3.3 VL-Fondsparpläne 13
3.3.1 Staatliche Prämie 13
3.3.2 Sperrfristen und vorzeitige Kündigung 16
4 Bausparen 17
4.1 VL-Bausparen 18
4.1.1 Staatliche Prämie 18
4.1.2 Sperrfristen und vorzeitige Kündigung 19
5 Anlageformen ohne Arbeitnehmersparzulage 20
5.1 VL-Lebensversicherung 20
5.2 VL-Prämiensparverträge 20
6 Schlussfolgerungen 21
Literaturverzeichnis 22
1 Problemstellung
Ich habe mich bei meiner ersten Praxisarbeit mit dem Thema "Fünftes Vermögensbildungsgesetz und Vermögenswirksame Leistungen" befasst. Dieses Thema hat auf mich von Anfang an interessant gewirkt, weil ich vor einem halbem Jahr selbst vor der Wahl der richtigen Anlageform stand. Des Weiteren ist es ein Gebiet, was nahe zu auf jeden Arbeitnehmer zutrifft und über das jeder Arbeitnehmer Bescheid wissen sollte. Gerade in der heutigen Zeit, wo sich viele über die zu hohen Preise und die zu geringen Löhne beklagen, sollte jeder die angebotenen Fördermöglichkeiten des Staates ausschöpfen. Ich habe mir die Frage gestellt, welche Möglichkeiten der Anlage von vermögenswirksamen Leistungen (VL) es gibt, was für Voraussetzungen dabei erfüllt werden müssen und welche Anlagen sich für entsprechende Anlagetypen am Besten eignen.
2 Fünftes Vermögensbildungsgesetz
Das Fünfte Vermögensbildungsgesetz existiert seit 1961 und wurde auch durch den Begriff des "936-DM-Gesetzes" geprägt. Was darauf zurück zuführen ist, dass laut diesem Gesetz jeder Arbeitnehmer Anspruch auf vermögenswirksame Leistungen von monatlich maximal 78 DM hatte. Diese wurden durch den Staat gefördert, wenn der Arbeitnehmer bereit war, einen VL-Vertrag abzuschließen.
Am 1. Januar 1999 wurde das Gesetz noch einmal überarbeitet, so dass jetzt zwei VL-Verträge gefördert werden. Außerdem wurden die bisherigen Einkommensgrenzen deutlich angehoben. Mit der Einführung des Euros im Jahr 2001 wurde die Zulage des Arbeitgebers auf höchstens 40 Euro im Monat festgelegt.
2.1 Vermögenswirksame Leistungen
Die Abkürzung VL steht für vermögenswirksame Leistungen. Diese wurde mit dem Grundgedanken ins Leben gerufen, dass Arbeitnehmer durch Leistungen der Arbeitgeber und des Staates am Wachstum des Volksvermögens teilhaben sollen. Einen VL-Anspruch besitzen alle Arbeitnehmer, Auszubildende, Beamte, Richter, Berufssoldaten, Soldaten und Angehörige des Zivilschutzes auf Zeit. Dabei gelten keine gesetzlich vorgeschriebenen Einkommensgrenzen. Es sind alle Arbeitgeber verpflichtet, auf Wunsch des Arbeitnehmers, direkt von seinem Lohnzettel, vermögenswirksame Leistungen in einen Sparvertrag zu überweisen. Die Arbeitgeber sind jedoch nicht verpflichtet einen Teil dazu zu geben. Sie können es, wenn es die betrieblichen Reglungen so vorsehen und sie müssen es, wenn es tarifliche Vereinbarungen verlangen - z. B. Öffentlicher Dienst mindestens 6,80 Euro monatlich. Dabei wird die gezahlte VL dem Bruttolohn hinzugerechnet und anschließend nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben vom verbleibendem Nettolohn in einen VL-Vertrag gezahlt. Somit ist es nicht möglich vermögenswirksamen Leistungen zusammen mit Lohn oder Gehalt bar auszuzahlen. Aufgrund der Tatsache, dass nicht alle Arbeitgeber die vollen 40 Euro monatlich bezahlen, besteht die Möglichkeit, die Differenz aus der eigenen Tasche aufzufüllen, um dennoch die maximale Förderung vom Staat zu bekommen. Es muss aber darauf geachtet werden, dass auch der Eigenbeitrag direkt vom Lohnzettel durch den Arbeitgeber überwiesen werden muss, weil es sich sonst nicht mehr um vermögenswirksame Leistungen handelt. Der Arbeitnehmer kann selbst bestimmen in was für einen Sparvertrag er seine ihm zustehenden Leistungen investiert. Der Arbeitgeber besitzt kein Mitspracherecht bei der Wahl der Anlageform und der Anlagegesellschaft. Dem Arbeitnehmer stehen bei der Wahl vier Anlagemöglichkeiten zur freien Verfügung. Zum einen wäre das eine Lebensversicherung oder ein Banksparvertrag. Zum anderen der Abschluss eines Bausparvertrages oder die Investition in einen Investmentfonds. Wobei die beiden letzteren Varianten besonders attraktiv sind, weil sie zusätzlich vom Staat gefördert werden.
2.2 Arbeitnehmersparzulage
[...]
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Fondssparen oder Bausparen als Anlage der Vermögenswirksamen Leistungen
Author: Mark RichterEconomics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting, 2005 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Die Europäische Fusionskontrolle
Author: Jeannine BansemerEconomics / Business: Political Economics, 2002 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Die Europäische Fusionskontrolle
Author: LL.M. (EMLE) Volker LehmannLaw - European and International Law, Intellectual Properties, 1999 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Die Portfoliomethode im strategischen Management
Author: Nicolas PinkwartEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2005 Download as PDF-file for 12,99 EUR
Finanzcontrolling - Innenfinanzierung
Author: Dennis TeichertEconomics / Business: Investment and Finance, 2005 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Branche und Branchenattraktivität - Porters Five Forces
Author: Oliver SeebergerEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2005 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Geschäftsplan einer fiktiven Untenehmung im Gesundheitswesen
Author: Dipl. Betriebswirt Marc TauchenHealth Science, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Wer oder was ist 'fremd'? - Von Simmel bis Baecker - Versuch eines Überblicks über die Entwicklung des Fremdenbegriffs
Author: M.A. Péter SzászSociology - Culture, Technology, Peoples / Nations, 2001 Download as PDF-file for 7,99 EUR
The optimization of market entry strategies focused on market entry barriers in China
Author: Elisabeth BilewiczEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2006 Download as PDF-file for 34,90 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: