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Krebsprophylaxe durch Ernährung am Beispiel des Carotinoids Lycopin

Autor: Daniel Marquardt
Fach: Lebensmitteltechnologie

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Details

Kategorie: Referat (Ausarbeitung)
Jahr: 2003
Seiten: 21
Note: 1,7
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1338 KB
Archivnummer: V14984
ISBN (E-Book): 978-3-638-20233-6

Textauszug (computergeneriert)

Krebsprophylaxe durch Ernährung am Beispiel
des Carotinoids Lycopin

 

 

 

von Daniel Marquardt

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Krebs

2.1 Krebsentstehung

2.1.1 Zellteilung
2.1.2 Mehrstufenmodell der Krebsentstehung
2.1.3 Freie Radikale

2.2 Einflussfaktoren der Krebsentstehung

3. Antioxidationsmittel

3.1 Wirkungsweise von Antioxidationsmitteln

4. Carotinoide

4.1 Funktionen von Carotinoiden
4.2 Gehalt von Carotinoiden und Bioverfügbarkeit

5. Lycopin

5.1 Nomenklatur
5.2 Vorkommen
5.2.1 Tomaten
5.3 Bioverfügbarkeit
5.4 Reaktivität

6. Lycopin und Krebs

6.1 Modell- und Tierversuche
6.2 Epidemiologische Daten

7. Fazit

8. Literaturverzeichnis



1. Einleitung

Jedes Jahr erkranken 340.000 Deutsche neu an Krebs.[1] Mehr als 200.000 Menschen in der Bundesrepublik sterben jährlich daran. Damit ist Krebs nach den Herzkreislauferkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland.[2]

Die amerikanischen Forscher Doll und Peto veröffentlichten 1981 eine Faktorenanalyse vermeidbarer Krebsarten in den USA. Die zentrale Aussage dieser Studie ist, dass für die Auslösung von Krebserkrankungen vor allem Umweltfaktoren verantwortlich sind (mehr als 90%) und die Ernährung neben dem Tabakkonsum eine zentrale Rolle zukommt, während andere Faktoren, die allgemein als besonders wichtig eingestuft werden, wie Umweltverschmutzung oder synthetische Schadstoffe, eine wesentlich geringere Bedeutung besitzen. Die Bedeutung der Ernährung wird auch klar, wenn man bedenkt, dass ein Mensch bis zu seinem 50. Lebensjahr etwa 50000 kg an Nahrung (Frischgewicht) zu sich genommen hat. Besonders wichtige Erkenntnisse wurden aus Migrationstudien erhalten sowie aus vergleichenden Untersuchungen ethnischer oder religiöser Minderheiten, die sich hinsichtlich ihrer Ernährungsgewohnheiten von der Bevölkerung deutlich unterscheiden. Studien an Japanern, die in die USA auswanderten, zeigten, dass es nach zwei Generationen zu einer Änderung der Krebshäufigkeitsverteilung kommt; die in Japan hohe Inzidenz von Magenkrebs ging zurück, während es zu einem deutlichen Anstieg der Dickdarmkrebserkrankungen kam, der für Amerikaner charakteristisch ist.[6]

Da Nahrungsmenge und -zusammensetzung sowie mit der Nahrung aufgenommene weitere Stoffe den Stoffwechsel des Körpers beeinflussen, liegt es nahe zu vermuten, dass die Ernährung auch die Entwicklung bösartiger Tumoren beeinflusst.[3]

In zahlreichen Studien werden heutzutage die Möglichkeiten der Krebsprävention durch sekundäre Pflanzenstoffe erforscht. Hierbei stellt die Gruppe der Carotinoide ein wichtiges Forschungsgebiet dar. Die krebsprophylaktische Wirkung des Carotinoids Lycopin soll in diesem Referat aufgezeigt werden. Hierzu muss jedoch zunächst auf die Ursachen von Krebserkrankungen und ihren Entstehungsprozess eingegangen werden.

2. Krebs

Aus klinischer Sicht stellt sich Krebs als eine große Gruppe mit bis zu 100 oder mehr Krankheitsbildern dar. Sie variieren im Zeitpunkt ihres ersten Auftretens, in der Geschwindigkeit ihres Fortschreitens, in der zellulären Differenzierung, in ihrer Neigung zur Metastasenbildung, in ihrer Therapierbarkeit und damit nicht zuletzt in ihrer Prognose. [4]

2.1 Krebsentstehung

Obwohl es so viele verschiedene Krebsarten gibt, haben sie doch alle etwas gemeinsam: Eine Geschwulst oder ein Tumor entsteht immer aus einer Ursprungszelle. Diese Zelle wächst im Gegensatz zu einer gesunden Zelle unreguliert und sie teilt sich ohne Kontrolle. Um das zu verstehen hilft es, sich die Wachstums- und Teilungsvorgänge bei einer normalen Zelle anzusehen:

2.1.1 Zellteilung

[...]

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