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Diploma Thesis, 1999, 40 Pages
Author: Thomas Deisenhammer
Subject: Medicine
Details
Tags: Morbus Bechterew
Year: 1999
Pages: 40
Grade: 2
Bibliography: ~ 9 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10110-3
ISBN (Book): 978-3-638-63669-8
File size: 346 KB
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Abstract
Morbus Bechterew ist eine schwere entzündliche Erkrankung aus dem rheumatischen Themenkreis. Sie kann einen betroffenen Patienten zeit seines Lebens zu einem Leidenden machen. Diese Krankheit ist bis heute nicht heilbar, und gerade deswegen ist eine gesicherte Diagnose von großer Bedeutung. Die Röntgendiagnostik ist für eine fundierte Diagnose unentbehrlich. Nur sie vermag die Vermutung, an Morbus Bechterew erkrankt zu sein, bestätigen. Leider ist dies erst möglich, wenn bereits Veränderungen am Skelett, speziell an der Wirbelsäule, aufgetreten sind. Ich werde deshalb die Röntgendiagnostik sehr ausführlich beschreiben. Die Laborwerte bekommen erst durch die Radiologie den entsprechenden Stellenwert. Die Strahlentherapie hat zwar bei weitem nicht die Bedeutung der Röntgendiagnostik, sie wird heute nur mehr selten angewandt, trotzdem erscheint sie mir erwähnenswert, galt sie doch lange Zeit als eine mögliche Therapieform, bis sie durch andere therapeutische Maßnahmen abgelöst wurde. Ich möchte anhand eines fiktiven Fallbeispieles durch meine Arbeit führen. Es erfolgt eine Beschreibung der ersten Anzeichen, der Weg der Diagnostik bis hin zu derzeitigen Therapiemöglichkeiten.
Excerpt (computer-generated)
Deisenhammer Thomas
Akademie für den
radiologisch-technischen Dienst
Landeskrankenanstalten Salzburg
Müllner Hauptstraße 48
5020 Salzburg
Die radiologische Hilfe bei der Diagnostik und Behandlung von
MORBUS BECHTEREW
Die Leiden des Ernst Hofer
Betreuer:
Erstleser: Lehrassistentin Dipl. RTA Margit Schlemitz
Zweitleser: Dipl. RTA Angelika Quiroz
April, 1999
VORWORT
Morbus Bechterew ist eine schwere entzündliche Erkrankung aus dem rheumatischen Themenkreis. Sie kann einen betroffenen Patienten zeit seines Lebens zu einem Leidenden machen. Diese Krankheit ist bis heute nicht heilbar, und gerade deswegen ist eine gesicherte Diagnose von großer Bedeutung.
Die Röntgendiagnostik ist für eine fundierte Diagnose unentbehrlich. Nur sie vermag die Vermutung, an Morbus Bechterew erkrankt zu sein, zu bestätigen. Leider ist dies erst möglich, wenn bereits Veränderungen am Skelett, speziell an der Wirbelsäule, aufgetreten sind. Ich werde deshalb die Röntgendiagnostik sehr ausführlich beschreiben.
Die Laborwerte bekommen erst durch die Radiologie den entsprechenden Stellenwert.
Die Strahlentherapie hat zwar bei weitem nicht die Bedeutung der Röntgendiagnostik, sie wird heute nur mehr selten angewandt. Trotzdem erscheint sie mir erwähnenswert, galt sie doch lange Zeit als eine mögliche Therapieform, bis sie durch andere therapeutische Maßnahmen abgelöst wurde.
Ich möchte anhand eines fiktiven Fallbeispieles durch meine Arbeit führen. Es erfolgt eine Beschreibung der ersten Anzeichen, der Weg der Diagnostik bis hin zu derzeitigen Therapiemöglichkeiten.
[...]
Inhaltsverzeichnis
Seite
Titel ......................................................................................................................................... 1
Untertitel ................................................................................................................................. 2
Eidesstattliche Erklärung ........................................................................................................ 3
Vorwort ................................................................................................................................... 4
Inhaltsverzeichnis .................................................................................................................... 5
Hauptteil
1. Der Alltag des Herrn Hofer ............................................................................................... 7
2. Herr Hofer geht zum Arzt ................................................................................................. 7
3. Was ist Morbus Bechterew ............................................................................................... 8
3.1. Kurze Geschichte und Entdeckung .................................................................................. 8
3.2. Symptome ...................................................................................................................... 11
4. Anatomie ......................................................................................................................... 13
5. Diagnose von Morbus Bechterew ................................................................................... 15
5.1. Labortests ....................................................................................................................... 15
5.1.1. Die Bedeutung des Faktors HLA-B27 ...................................................................... 16
5.2. Röntgenuntersuchung ..................................................................................................... 18
5.2.1. Aufnahme des Iliosakralgelenks ............................................................................... 18
5.2.2. Aufnahme der Lendenwirbelsäule ............................................................................ 19
5.2.3. Aufnahme der Brustwirbelsäule ................................................................................ 21
5.2.4. Aufnahme der Halswirbelsäule ................................................................................. 21
5.2.5. Zusatzaufnahmen ...................................................................................................... 22
5.3. CT - Untersuchung ........................................................................................................ 24
5.4. MR - Untersuchung der Wirbelsäule ............................................................................. 25
6. Ursachen der Erkrankung ................................................................................................ 26
6.1. Vererbung ....................................................................................................................... 26
6.2. Morbus Reiter und andere Spondylarthropathien .......................................................... 26
7. Verlauf der Krankheit ..................................................................................................... 28
7.1. Vollbild der Erkrankung ................................................................................................ 28
7.2. Verlaufsformen .............................................................................................................. 30
7.3. Befall anderer Organe .................................................................................................... 31
7.3.1. Das Auge ................................................................................................................... 31
7.3.2. Die Aorta und das Herz ............................................................................................. 31
7.3.3. Die Lunge .................................................................................................................. 32
7.3.4. Die Nieren ................................................................................................................. 32
7.3.5. Die Nerven und das Rückenmark ............................................................................. 32
8. Therapie .......................................................................................................................... 33
8.1. Medikamentöse Therapie ............................................................................................... 33
8.2. Strahlentherapie ............................................................................................................. 34
8.3. Passive physikalische Therapie ...................................................................................... 34
8.4. Orthopädisch - chirurgische Behandlung ...................................................................... 35
8.5. Bewegungstherapie ........................................................................................................ 36
9. Schlußteil ........................................................................................................................ 38
9.1. Zusammenfassung .......................................................................................................... 38
9.1.1. Betonung der Wichtigkeit des Röntgen bei der Diagnose des Morbus Bechterew .. 38
9.1.2. Bedeutung der Strahlentherapie bei der Behandlung des Morbus Bechterew .......... 38
10. Quellenverzeichnis und Bildnachweis ............................................................................ 40
1. Der Alltag des Herrn Hofer
Mitten in der Nacht erwacht Ernst Hofer von Schmerzen gepeinigt in seinem Bett. Stechende Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule und dem Kreuzbein haben ihn aufgeweckt. Er wälzt sich hin und her, aber es wird auch dadurch nicht besser. So steht er auf, geht im Zimmer ein paarmal auf und ab und legt sich anschließend wieder nieder. Es dauert jedoch noch einige Zeit, bis er eine Lage findet, die es ihm wieder ermöglicht, weiterzuschlafen. Am Morgen sind die Schmerzen noch nicht verschwunden, im Gegenteil, der ganze Rücken ist steif. Erst eine heiße Dusche bringt etwas Abhilfe. Unausgeschlafen geht Herr Hofer zur Arbeit.
Allmählich macht sich Herr Hofer Sorgen, denn diese Schmerzen überfallen ihn schon seit längerer Zeit, dabei ist er doch erst 23 Jahre alt. Mal sind die Schmerzen stärker, mal sind sie schwächer, und am ärgsten in der Nacht. Oft werden sie dann besser, wenn sich Ernst Hofer bewegt, im Zimmer auf und ab geht. So kann es aber nicht weitergehen.
2. Herr Hofer geht zum Arzt
Nun geht Ernst Hofer zum Hausarzt. Dieser untersucht ihn gründlich und entschließt sich auch für eine Blutabnahme. Alle Werte sind normal - keinerlei Anzeichen für eine Erkrankung. Darauf hin schickt der gut informierte Hausarzt Herrn Hofer zu einem Spezialisten, einem Rheumatologen. Dieser führt an Ernst Hofer noch weitere Untersuchungen durch. Vor allem die Röntgenaufnahmen erhärten den Verdacht des Rheumatologen, daß Herr Hofer an Morbus Bechterew leidet.
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