Besondere Merkmale und betriebswirtschaftliche Bedeutung des Supply Chain Manage... close Bitte warten


Details

Veranstaltung: Betriebswirtschaftliches Seminar (Sem. 5)
Institut: Fachhochschule Sigmaringen (BWL)
Kategorie: Seminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 23
Note: bestanden - keine Note
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 494 KB
Archivnummer: V15450
ISBN (E-Book): 978-3-638-20554-2
ISBN (Buch): 978-3-638-78791-8
Anmerkungen :
Inkl. 3-seitigem Thesenblatt.

Zusammenfassung / Abstract

In der globalen Arbeitswelt an der Schwelle zum einundzwanzigsten Jahrhundert führt der verschärfte internationale Wettbewerb für viele Unternehmen zu einem starken Preisdruck am Markt. Darüber hinaus werden einschneidende Veränderungen in den Märkten und im Unternehmensumfeld bemerkt, die sich in kürzeren Produktionszyklen sowie gestiegenen Amortisationszeiten für die entwickelten und gefertigten Produkte zeigen. Auf den Märkten finden sich Anbieter aus vielen Ländern der Erde, die bestrebt sind, durch neuartige, qualitativ hochwertige und preisgünstige Produkte und Dienstleistungen die Kunden für sich zu gewinnen.1 Diese Entwicklungstendenzen führen dazu, dass die Produkte und die dahinter stehenden Wertschöpfungsketten mehr und mehr von den Konsumenten gesteuert werden. Der wettbewerbsentscheidende Faktor, dem Käufer sein individuelles Produkt so schnell als möglich zu liefern, kann aber nicht mehr alleine von den letzten Gliedern der Kette, den Endproduzenten oder dem Handel, umgesetzt werden. Die Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette müssen Hand in Hand arbeiten, um den Kundenbedarf hinsichtlich Produktauswahl, Verfügbarkeit und Preis bei gleichzeitig rationellem Ressourceneinsatz und möglichst geringen Beständen zu befriedigen. Die gesamte Wertschöpfungskette mitsamt der darin stattfindenden Produktions- und Logistikprozesse zu betrachten, wird im Supply Chain Management (SCM) propagiert, das auch in Deutschland in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit erhält.2 [...] -- 1 Vgl. Thaler (2001), S. 11 2 vgl. Kuhn / Hellingrath (2002), Vorwort

Textauszug (computergeneriert)

Fachhochschule Albstadt-Sigmaringen
Fachbereich Betriebswirtschaftslehre

Besondere Merkmale und betriebswirtschaftliche
Bedeutung des supply chain managements

Eingereicht von:
Matthias Arnold
25.06.2003

Inhaltsverzeichnis

Abbildung2

1 Einführung  3

2 Definition SCM  4
2.1 Definition nach Kuhn/Hellingrath (2002)  4
2.2 Allgemeine Definition  4

3 Ziele des SCM  6

4 Notwendige Schritte zur Einführung des SCM  7
4.1 Ist – Zustand  7
4.2 Neue Denkweise  8
4.2.1 Einführung einer „Supply Chain Denkweise“  9
4.2.2 Einführung eines organisationsübergreifenden SCM  9
4.3 Informationsfluss  10
4.4 Ganzheitlicher Ansatz des Supply Chain Management  11

5 eSupply Chain Management als strategisches Managementkonzept  13

6 Kritische Betrachtung des SCM  15

7 Fazit  16

Literaturverzeichnis  18

Weitere Quellen  19

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Begriffsvielfalt beim SCM 5
Abbildung 2: Ziele des SCM 6
Abbildung 3: Bull-Whip-Effekt 8
Abbildung 4: SCM als komplexes Netzwerk verschiedener Kunden-Lieferanten-Beziehungen 10

 

1 Einführung

In der globalen Arbeitswelt an der Schwelle zum einundzwanzigsten Jahrhundert führt der verschärfte internationale Wettbewerb für viele Unternehmen zu einem starken Preisdruck am Markt.

Darüber hinaus werden einschneidende Veränderungen in den Märkten und im Unternehmensumfeld bemerkt, die sich in kürzeren Produktionszyklen sowie gestiegenen Amortisationszeiten für die entwickelten und gefertigten Produkte zeigen. Auf den Märkten finden sich Anbieter aus vielen Ländern der Erde, die bestrebt sind, durch neuartige, qualitativ hochwertige und preisgünstige Produkte und Dienstleistungen die Kunden für sich zu gewinnen.1

Diese Entwicklungstendenzen führen dazu, dass die Produkte und die dahinter stehenden Wertschöpfungsketten mehr und mehr von den Konsumenten gesteuert werden. Der wettbewerbsentscheidende Faktor, dem Käufer sein individuelles Produkt so schnell als möglich zu liefern, kann aber nicht mehr alleine von den letzten Gliedern der Kette, den Endproduzenten oder dem Handel, umgesetzt werden. Die Unternehmen der gesamten Wertschöpfungskette müssen Hand in Hand arbeiten, um den Kundenbedarf hinsichtlich Produktauswahl, Verfügbarkeit und Preis bei gleichzeitig rationellem Ressourceneinsatz und möglichst geringen Beständen zu befriedigen. Die gesamte Wertschöpfungskette mitsamt der darin stattfindenden Produktions- und Logistikprozesse zu betrachten, wird im Supply Chain Management (SCM) propagiert, das auch in Deutschland in letzter Zeit immer mehr Aufmerksamkeit erhält.2

2 Definition SCM

2.1 Definition nach Kuhn/Hellingrath (2002)

Supply Chain Management ist ein ganzheitliches Managementkonzept, das – ausgehend vom Endkunden – das geschäftsprozess- und unternehmensübergreifende Management von Material-, Geld- und Informationsströmen in Wertschöpfungsnetzwerken umfasst. SCM ist eine völlig neue Art zu denken (und setzt daher auch ein Umdenken in den Köpfen voraus). SCM ist ein faszinierender Ansatz, um von einer unternehmensinternen Binnenbetrachtung wegzukommen und den Blick auf unternehmensübergreifende, wertschöpfende Prozesse zu lenken, die dem Kunden Nutzen bringen. Die Abläufe zwischen den Partnern bleiben auf diese Weise nicht mehr unberücksichtigt. Die Folge: Unternehmen erzielen ein Optimum nicht länger nur aus sicht des einzelnen Unternehmens, sondern über das gesamte Kunden-Lieferanten-Netzwerk hinweg. Und erst diese globale Sicht erlaubt es, gegenüber seinen Kunden mit international wettbewerbsfähigen Leistungen und Preisen aufzutreten. SCM strebt also die Gestaltung, Lenkung und Weiterentwicklung der gesamten Wertschöpfungskette an. Neue Technologien und Systeme richtig eingesetzt, steigern den Unternehmenserfolg, indem die Wertschöpfungskette auf die Kundenbedürfnisse einerseits und die Effizienzsteigerung in der Leistungserstellung andererseits ausgerichtet wird.3

2.2 Allgemeine Definition

[....]


1 Vgl. Thaler (2001), S. 11
2 vgl. Kuhn / Hellingrath (2002), Vorwort
3 vgl. Kuhn / Hellingrath (2002), Vorwort

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