E-Procurement

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Details
Autor: Dirk Oder
Fach: Informatik - Wirtschaftsinformatik
Veranstaltung: Managementseminar
Institution/Hochschule: Hochschule Pforzheim (06 Betriebswirtschaft)
Jahr: 2002
Seiten: 32
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 224 KB
ISBN: 978-3-638-20620-4
Betrachtung der Elektronischen Beschaffung und der IT-Systeme.
Textauszug
FACHHOCHSCHULE PFORZHEIM
BESCHAFFUNG UND LOGISTIK
Managementseminar 2002
Grundlagen E-Procurementsysteme
Dirk Oder
Inhaltsübersicht
Abkürzungsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
1.0 Einleitung 5
2.0 Gründe für E-Procurement 6
2.1 Kosteneinsparungen 7
2.2 Strategische Beschaffung 8
2.3 Allgemeine Probleme der Beschaffung 8
2.4 Wandel der Unternehmensorganisation 8
2.5 Vergleich von klassischem Beschaffungsprozess und E-Procurement 9
3.0 Grundsätze der elektronischen Beschaffung 12
3.1 Ziele 12
3.2 Voraussetzungen 13
3.3 Materialkategorien 15
3.4 Geschäftsbeziehungen 16
4.0 Unternehmensorganisation 17
5.0 Modelle für die elektronische Beschaffung 17
5.1 Sell-Side-Lösung 17
5.2 Buy-Side-Lösung 18
5.3 Elektronische Marktplätze 18
5.4 Anwendungsbereiche 20
6.0 E-Procurement-Syteme 21
6.1 Shop Systeme 21
6.2 Brokermodell 21
6.3 DPS (Desktop Purchasing Systems) 22
7.0 Sicherheitsaspekte und Probleme 23
8.0 Zukunftsaussichten 24
Autorenverzeichnis 26
Tabellen, Grafiken und Anlagen 28
Abkürzungsverzeichnis
B2B Business-to-Business
CEO Chief Executive Officer
CRM Customer Relationship Management
DPS Desktop Purchasing System
EAN Europaeinheitliche Artikelnummer
EDI Electronic Data Interchange
EDIFACT Schweizer Unternehmen für EDI Software
ERP Enterprice Resource Planning
FiBu Finanzbuchhaltung
HTML Hypertext Markup Language
IBM International Business Mashines
IT Information Technologie
MRO Maintenance Repair Operation
MSPC Multi Supplier Catalog
OBI Open Buying on the Internet
SCM Supply Chain Management
SET Secure Electronic Transaction
SSC Shared Service Centers
SSL Secure Socket Layer
URL Uniform Resource Locator
Abbildungsverzeichnis
Abb. 1: Wertschöpfung von Unternehmen durch den Material- und Servicekostenblock 5
Abb. 2: Umsatzrentabilität am Beispiel Materialkostensenkung vs. Umsatzsteigerung 6
Abb. 3: Erreichbare Einsparungen bei E-Procurement Projekten 8
Abb. 4: Merkmale der Beschaffungsprozesse 8
Abb. 5: Der klassische Beschaffungsprozess 9
Abb. 6: Der elektronische Beschaffungsprozess 10
Abb. 7: Gliederung IT – Anwendungen 12
Abb. 8: Einordnung von E-Procurement in die Unternehmensstruktur 13
Abb. 9: Sell-Side-Lösung 16
Abb. 10: Buy-Side-Lösung 17
Abb. 11: Elektronischer Marktplatz 17
Abb. 12: Positionierung der B2B Lösungen in der Beschaffung 19
Abb. 13: Vollständige Unterstützung der Beschaffung durch ein DPS 21
1.0 Einleitung
Heute ist es mehr als je notwendig, den veränderten Anforderungen der Märkte offen und innovativ zu begegnen.
Die Globalisierung der Märkte, die drastische Verkürzung der Produktlebenszyklen und die zunehmende Dezentralisierung der Unternehmensfunktionen haben die Rolle der Materialwirtschaft tiefgreifend gewandelt. Die weltweite technische Entwicklung von E-Business hat neue Märkte geöffnet und neue Anforderungen an das Management gestellt, die Unternehmen erfolgreich in ein neues „E“ bestimmendes Zeitalter zu führen. Um diesen Forderungen gerecht zu werden, hat die Beschaffung EProcurement entwickelt.
Definition:
[„E-Procurement“ bezeichnet die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien zur elektronischen Unterstützung und Integration von Beschaffungsprozessen.]1
In der Vergangenheit haben sich einige mehr und weniger gute Lösungen auf dem Markt präsentiert. Nicht alle sind für jedes Unternehmen geeignet. In dieser Arbeit werden klassische und elektronische Beschaffungsprozesse verglichen, die Vorteile des E-Procurement herausgearbeitet und Anwendungsgebiete aufgezeigt.
Des weiteren werden verschiedene Lösungen für den Einsatz von EProcurement vorgestellt und die Anwendungsgebiete kritisch betrachtet. Sicherheitsaspekte und Probleme werden analysiert und mit den Systemen in Verbindung gebracht. Abschließend wird die Frage nach der weiteren Entwicklung von E-Procurement gestellt.
2.0 Gründe für E-Procurement
Die Beschaffung ist der elementare Schlüsselfaktor für die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens. Damit wird auch die Automatisierung der Schlüsselfunktionen, umgesetzt als E-Procurement, immer wichtiger. Dies lässt sich so erklären: Die immer geringere Fertigungstiefe lässt die Wertschöpfungsprozesse ebenfalls geringer werden. Das führt dazu, dass der relative Anteil an Material und Dienstleistungskosten immer höher wird. Die Erkenntnis der Veränderungen gibt den Anstoß im Unternehmen, Veränderungen innerhalb der Beschaffung zu realisieren.
Abbildung 1: Wertschöpfung von Unternehmen durch den Material- und Servicekostenblock2
[Abb.1 in Downloaddatei enthalten]
Die Grafik zeigt, dass in ein paar Jahren der reine Wertschöpfungsanteil in einem Produkt auf ein Minimum gesunken sein wird. Damit werden neben dem positiven Effekt der Leistungskonzentration auch neue Unternehmensfelder geöffnet. Von E-Procurement profitiert nicht nur das eigene Unternehmen, sondern langfristig die gesamte Marktwirtschaft. 2.1 Kosteneinsparungen
Jede gesparte monetäre Einheit in der Beschaffung wirkt sich direkt positiv auf den Gewinn aus. Eine unternehmensinterne Studie von Daimler Chrysler hat ergeben, dass eine Steigerung des Umsatzes von 10% die gleiche Wirkung hat wie eine Senkung der Materialkosten um 0,58%3. Dies macht auch ein ROI Szenario, (siehe Abbildung 2) deutlich.
[....]
1 Vgl. KPMG
2 Vgl. Soellner, N., Mackrodt, C. (1999), S. 77
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