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Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und der Re-Indianisierung in Cusco, Peru

Thesis (M.A.), 2002, 112 Pages
Author: Brigitte Binder
Subject: Ethnology / Cultural Anthropology

Details

Category: Thesis (M.A.)
Year: 2002
Pages: 112
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V15740
ISBN (E-book): 978-3-638-20765-2

File size: 2367 KB


Excerpt (computer-generated)

Institut für Altamerikanistik und Ethnologie
der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn

Wechselbeziehungen zwischen Tourismus und
der Re-Indianisierung in Cusco, Peru

Magisterarbeit

von

Brigitte Barbara Binder

März 2002

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung ... 3

2 Tourismus als ethnologisches Forschungsfeld ... 9
2.1 Definitionen von Tourismus ... 11
2.1.1 Die verschiedenen Reiseformen ... 13
2.2 Anforderungen an eine ethnologische Tourismusforschung ... 15

3 Tourismus und seine kulturellen Auswirkungen ... 16
3.1 Kontaktebenen des Tourismus ... 16
3.2 Reaktionen der Gastgeber auf die Touristen ... 17
3.2.1.1 Demonstrationseffekt ... 19
3.2.1.2 Imitationseffekt ... 19
3.2.1.3 Akkulturation ... 20
3.2.2 Veränderungen in der Sozialstruktur ... 21
3.3 Kommerzialisierung von Kultur ... 21
3.3.1 Tourist Art ... 24
3.4 Die Rolle von Stereotypen im Tourismusgeschäft ... 25
3.5 Das Problem der Authentizität im Tourismus ... 26
3.5.1 Das Konzept der „staged authenticity“ ... 27

4 Tourismus in Peru und Cusco ... 30
4.1 Das touristische Angebot Perus ... 32
4.1.1 Exkurs: Tourismus in Südamerika ... 33
4.2 Cusco als Touristenziel ... 34
4.2.1 Die Geschichte des Tourismus in Cusco ... 35
4.2.2 Die verschiedenen Angebote ... 36
4.2.3 Das touristische Publikum Cuscos ... 39
4.3 Tourismusinduzierte Probleme im sozial-ökonomischen Bereich ... 40

5 Incanismo und Re-Indianisierung in Cusco ... 45
5.1 Der Incanismo ... 46
5.2 Die Re-Indianisierung ... 48
5.3 Lo inca versus lo indio ... 50
5.4 Die Inszenierung von Indianität ... 52
5.4.1 Die indigene Bevölkerung in der Rolle der tourees ... 53
5.4.2 Die Mestizen als Vermittler zwischen tourees und Touristen ... 54
5.4.3 Die Vertreter des Staates als Protagonisten der Re-Indianisierung ... 56
5.4.4 Das Stadtbild Cuscos als Kulisse für den Tourismus ... 60

6 Veränderungen andiner Traditionen und Konzepte für den Tourismus ... 63
6.1 Das historische Bild der Inka im Spiegel des Tourismus ... 64
6.2 Neuerfundene raymis als Beispiele für eine „emergent authenticity“? ... 66
6.2.1 Das Inti Raymi in Cusco ... 67
6.2.2 Das K’intu Raymi in Wasao ... 68
6.3 Der turismo místico ... 71
6.3.1 Traditionelle paqos im Tourismusgeschäft ... 73
6.3.1.1 Aufgaben eines paqo ... 73
6.3.1.2 Ein despacho-Ritual mit einer Touristengruppe ... 76
6.3.2 Neoschamanen ... 79
6.3.2.1 Eine „shamanistic session“ in Cusco ... 80
6.4 Die Frage nach der Authentizität ... 82

7 Schlussbetrachtung ... 84

8 Anhang ... 88
8.1 Karten ... 88
8.2 Statistik ... 89
8.3 Abbildungen ... 90
8.4 Verzeichnis der Karten, Statistik und Abbildungen ... 97

9 Literaturverzeichnis ... 99

 

1 Einleitung
Tourismus, die sogenannte „Industrie ohne Schornsteine“, beschäftigt weltweit direkt oder indirekt mehrere Millionen Menschen. Viele Staaten sind wirtschaftlich fast gänzlich von den Einkünften aus der Tourismusindustrie abhängig. Vor allem die sogenannten Entwicklungsländer1 sind in besonderem Maße auf die ausländischen Devisen der Touristen2 angewiesen. Doch der Fremdenverkehr3 hat nicht nur Einfluss auf die wirtschaftliche Situation, sondern teils auch starke Auswirkungen auf die Kultur der Reiseländer, die neben landschaftlichen oder historischen Besonderheiten als touristische Attraktion vermarktet wird.

Bei der Betrachtung von Reisebeschreibungen und –prospekten wird deutlich, dass das Land Peru in erster Linie mit Bildern von archäologischen Orten wie Machu Picchu und der heutigen indianischen Andenbevölkerung repräsentiert wird. Die große kulturelle und landschaftliche Diversität findet in der Tourismuswerbung kaum Beachtung, sondern das Reiseland Peru wird auf wenige Merkmale reduziert, die sich schließlich als stereotype Vorstellungen über Land und Leute festsetzen. Folglich erwarten Peru-Reisende, dass sie diese typischen Bilder vor Ort wiederfinden, und spätestens hier setzt in den Reisegebieten eine Manipulation des touristischen Umfeldes ein. Denn von den Tourismusplanern werden verschiedene Strategien angewendet, um die Erwartungen der Reisegäste zu befriedigen und damit die Attraktivität des Landes zu untermauern. Zahlreiche Studien belegen, wie in den Reisezielen die Anpassung an die touristischen Bedürfnisse vonstatten geht. In erster Linie kommt es im infrastrukturellen Sektor beispielsweise durch den Hotel- und Straßenbau zu Umgestaltungen, aber der Fremdenverkehr zieht vor allem eine mehr oder weniger starke Veränderung des Kulturguts im Gastland nach sich. Bestimmte kulturelle Eigenheiten der Zielregion wie Tanzaufführungen oder Kunsthandwerk werden im Rahmen einer touristischen Erschließung bewusst zur Touristenattraktion umgestaltet und vermarktet.

Diese Arbeit hat zum Thema, inwieweit sich die Prozesse der touristischen Anpassung auf kultureller Ebene in Cusco finden lassen. Durch seine Geschichte als ehemalige Hauptstadt des Inka-Reiches und Ausgangsort für den Besuch der weltweit bekannten Inka-Anlage Machu Picchu ist die Stadt das Zentrum des peruanischen Fremdenverkehrs geworden. Mehr als die Hälfte aller Peru- Reisenden besuchen Cusco und die Präsenz internationaler Gäste nimmt immer mehr Einfluss auf die Stadt und ihre Bewohner. Dabei fällt auf, dass sich gleichzeitig zur zunehmenden Orientierung auf die Touristen und ihre Interessen die Lokalbevölkerung erneut mit dem inkaischen Erbe und der gegenwärtigen indianischen Kultur befassen. Diese Rückbesinnung auf andine Traditionen ist in Cusco zwar kein unbekanntes Phänomen und zeigt sich bis heute im Indigenismo bzw. Incanismo, jedoch kann der Prozess der Re-Indianisierung, also der Versuch, die indianische Kultur in ihrer vergangenen oder gegenwärtigen Ausdrucksform mit einem bestimmten Ziel wieder aufzugreifen, in einer Wechselbeziehung zum Tourismus gesehen werden. Dabei stellt sich die Frage, wie und unter welchen Gesichtspunkten die andinen Traditionen im Tourismusgeschäft aufgenommen werden bzw. welche Bezüge sich eventuell zu einer allgemeinen, unabhängig vom Tourismus stattfindenden Auseinandersetzung mit der andinen Kultur in Cusco ziehen lassen.

Die Ethnologie beschäftigt sich seit nunmehr drei Jahrzehnten mit dem Tourismus bzw. mit den Auswirkungen desselben auf die Kulturen der Reiseländer. Aber erst in den letzten Jahren wurde von einer Verteufelung des Tourismus als Auslöser von Kulturwandel vor allem bei indigenen Völkern, wie De Kadt 1979 oder May 1985 in ihren Arbeiten vertreten, Abstand genommen. Neuere Studien ergeben, dass der Reiseverkehr nicht als einziger Grund für die Modernisierung bzw. Globalisierung indigener Kulturen zu betrachten ist, sondern dass er in manchen Fällen sogar eine gegenläufige Entwicklung hervorruft. Denn unter Umständen löst das touristische Interesse sogar eine Revitalisierungsbewegung bestimmter Kulturmerkmale aus; sozusagen als Gegenreaktion auf die Touristen und ihre mitgebrachte Kultur (vgl. unter anderem MacKean 1989, Friedman 1992).

Über den Tourismus in Lateinamerika gibt es bisher wenig ethnologische Arbeiten, obwohl der internationale Reiseverkehr in dieser Region stetig zunimmt.

Vielmehr wurden allgemein gefasste Untersuchungen über den Einfluss des Tourismus auf indigene Gruppen in aller Welt verfasst (Dworschak 1994, Butler/ Hinch 1996). Auch in jüngerer Zeit wurde zu dieser Fragestellung speziell am Beispiel südamerikanischer Länder kaum publiziert, außer einem Sammelband von Santana (2000), der aber überwiegend ökonomische und geografische Themen innerhalb des Südamerika-Tourismus behandelt. Deshalb greife ich zusätzlich auf Studien zurück, die den touristischen Prozess in anderen Reisegebieten erörtern, z. B. in Kenia (Bruner 2001) oder in Ländern der Karibik und Südsee (Dworschak 1994, Kahrmann 1995), um aus den verschiedenen Resultaten Rückschlüsse zu meinem Thema zu ziehen.

Entsprechend wenig ist über die Situation des Tourismus in Peru im Zusammenhang mit seinen kulturellen Auswirkungen zu finden. Neben einigen geographischen Untersuchungen aus den 1980er Jahren (Jurczek 1985, Gormsen 1987) wurden hauptsächlich wirtschaftswissenschaftliche Studien von peruanischen Wissenschaftlern erstellt, wie der Tourismussektor in Peru weiter gefördert werden könnte (Aguilar Vidangos / Hinojosa Valencia 1992). Einige peruanische Autoren prangerten die soziokulturellen Negativfolgen des Tourismus in Peru an (Lovón Zavala 1982), doch erst mit dem aufkommenden Ethnotourismus, der mit dem Besuch von indigenen Gruppen in abgelegenen Gebieten, vor allem im Tiefland, seinen Anfang nahm, wurde die Problematik des Kulturkontaktes und seine Folgen für die indigene Bevölkerung aufgegriffen (Seiler-Baldinger 1988). Allerdings fand diese Thematik auf die andinen Gebiete übertragen nur selten Interesse innerhalb der Ethnologie, und die wenigen Untersuchungen beschränken sich hauptsächlich auf die typischen Reiseziele Perus wie Cusco, Puno bzw. auf den Titicaca-See (Flores Ochoa 1996, 1999, Dransart 2000). Van den Berghe war der Erste, der sich 1980 mit dem (Ethno-) Tourismus in Cusco auseinander setzte und die verschiedenen, miteinander agierenden ethnischen Gruppen aufschlüsselte und analysierte. 1994 erstellte er eine ähnliche, aber umfassendere Studie über die Rolle der Chamula-Indianer im Tourismus von San Cristóbal de las Casas in Mexiko, und er stellte dar, wie durch den Ethnotourismus der indianischen Kultur eine geänderte Auffassung und Wertung seitens der lokalen, nicht-indianischen Bevölkerung entgegengebracht wird.

Flores Ochoa brachte 1996 mit seinem Artikel über den Esoteriktourismus in Cusco die jüngsten Entwicklungen des Tourismus und daraus resultierende Einflüsse auf die andine Kultur erstmals international zur Sprache. Daraufhin folgten weitere Studien von Flores Ochoa und van den Berghe (1999, 2000), die sich nun speziell mit den Zusammenhängen zwischen dem Tourismus und einer Rückbesinnung auf die inkaische Kultur in Cusco beschäftigen.

In Anlehnung an diese Ergebnisse habe ich mir das Ziel gesetzt, darzustellen und zu analysieren, auf welche Art sich Wechselwirkungen zwischen dem Tourismus und den Prozessen einer Wiederbelebung andiner Traditionen in Cusco zeigen. Dabei möchte ich vor allem berücksichtigen, ob durch die touristische Interaktion Veränderungen in der gegenwärtigen indianischen Tradition hervorgerufen werden und wie sich diese ausprägen.

Aufgrund mangelnder Sekundärliteratur unternahm ich von Februar bis April 2001 eine Feldstudie in Cusco, um dort Material für die Ausarbeitung meiner Fragestellung zu sammeln. In erster Linie führte ich vor Ort Interviews mit Personen, die im Tourismusgeschäft tätig sind4 und natürlich mit Touristen selbst. Die Interviews, die ich als freie Konversation gestaltete, wurden, sofern ich von den Interviewpartnern dazu die Erlaubnis hatte, auf Kassette aufgenommen und meist sofort danach transkribiert oder, falls keine Aufnahme möglich war, während bzw. direkt nach dem Gespräch schriftlich notiert. Die Auswahl meiner Gesprächspartner war meist zufälliger Natur. So habe ich im Fall der Touristen Personen angesprochen, die ich durch ihre äußere Erscheinung bzw. ihr Verhalten als Touristen identifizieren konnte; mit Reiseleitern und anderen Personen, die im Tourismussektor arbeiten, vereinbarte ich Termine. In einigen Fällen traf ich manche Interviewpartner mehrmals, um neu aufgeworfene Fragen zu klären und meine Ergebnisse zu verifizieren. Von besonderer Bedeutung war bei meiner Untersuchung vor allem die teilnehmende Beobachtung. Nicht nur im auf die Touristen ausgerichteten Stadtbild, sondern auch während geführter Stadtrundfahren und Ausflügen ins Umland, an denen ich teilnahm, wurde deutlich, welches Bild von Cusco für die Touristen interessant ist bzw. ihnen im Tourismusgeschäft verkauft wird.

Um mich dem Thema zu nähern, habe ich mich mit allgemeinen Theorien der Tourismusforschung in der Ethnologie auseinandergesetzt und die für meine Arbeit relevanten Ergebnisse im ersten Kapitel aufgeführt. Dabei habe ich mich eingangs mit den verschiedenen Definitionen von Tourismus beschäftigt, die in den Anfängen der ethnologischen Tourismusforschung zur Diskussion standen. In diesem Zusammenhang ist von Bedeutung, wie die Reiseform Einfluss auf die Kontaktsituation zwischen der einheimischen Bevölkerung und den Touristen nimmt, da sich bei einer touristischen Interaktion verschiedene Begegnungsformen zwischen Touristen und Einheimischen entwickeln können. Auch die Reaktionsprozesse der gastgebenden Bevölkerung auf die Touristenkultur fallen aufgrund verschiedener Faktoren sehr unterschiedlich aus. Einerseits kann sich eine Abwehrhaltung gegenüber dem Tourismus, andererseits auch eine Begrüßung der tourismusinduzierten Modifikationen einstellen. Von besonderem Interesse sind für ethnologische Untersuchungen die Einflüsse des Tourismus auf die Gesellschaft der Zielregion und die daraus resultierenden Veränderungen im kulturellen Sektor, womit sich das dritte Kapitel der vorliegenden Arbeit beschäftigt. Durch den meist von Stereotypen und sozialen Ungleichheiten
geprägten Kontakt zwischen Besuchern und Einheimischen kann es zu verschiedenen Anpassungsprozessen seitens der Gastgeber kommen. In vielen Fällen wird ein kultureller Wandel angeregt und die Orientierung an touristischen Interessen führt oft zu einer Kommerzialisierung der einheimischen Kultur. Dabei stellt sich die Frage nach der Authentizität im Tourismusgeschäft, die im letzten Kapitel nochmals aufgegriffen wird.

Anhand statistischer Daten der nationalen Tourismusbehörde PromPerú werde ich im vierten Kapitel die Bedeutung des internationalen Reiseverkehrs für Peru illustrieren. Dabei gehe ich auf die verschiedenen Tourismusangebote des Landes bzw. der Stadt Cusco ein und werde u. a. erörtern, welche Probleme sich aus dem Fremdenverkehr für die einheimische Bevölkerung ergeben. Im fünften Kapitel möchte ich das Phänomen der Re-Indianisierung erklären und vom Incanismo, eine auf die Inka beschränkte Form des Indigenismo, der in Cusco eine wichtige Rolle spielt, abgrenzen. Dafür werde ich beide Begriffe definieren und schließlich die Re-Indianisierung und seine Akteure in Cusco an konkreten Beispielen darstellen. In diesem Kontext ist die zentrale Frage, wie die andine Kultur durch den Tourismus manipuliert wird. Dies werde ich im letzten Kapitel anhand einiger Fallbeispiele einer tourismusinduzierten Veränderung der andinen Kultur exemplarisch verdeutlichen, die zum Teil auch Bezüge zu einer allgemein stattfindenden Rückbesinnung auf die lokale Kultur in Cusco aufweisen. Dabei wird sich zeigen, inwieweit die von den Einheimischen und vom Tourismusmarketing an die fremden Besucher vermittelten Inhalte selektiert und auch konstruiert werden, um ein möglichst interessantes und dadurch marktfähiges Image der Stadt Cusco zu gestalten.

Die vorliegende Arbeit verfolgt in diesem Kontext zwei Ziele: Zunächst gilt es, die kulturellen Konsequenzen des Tourismus allgemein darzustellen, wie sie in der ethnologischen Tourismusforschung Betrachtung finden. Darauf aufbauend werden am Beispiel von Cusco die aus dem Tourismus resultierenden Veränderungen und Anpassungen der lokalen Kultur nachgezeichnet, die teilweise in einem wechselseitigen Verhältnis zu einer erneuten Befassung mit der andinen Kultur stehen.

2 Tourismus als ethnologisches Forschungsfeld
An dieser Stelle wird ein kurzer Überblick über die Entwicklung und den Forschungsstand in der ethnologischen Tourismusforschung gegeben.

[...]


1 Der umstrittene Begriff Entwicklungsländer soll hier trotz negativer Konnotationen aufgrund fehlender überzeugender Alternativen beibehalten werden.

2 Sofern nicht anders angegeben sind im gesamten Text mit dieser Schreibweise Frauen und Männer gemeint.

3 Die Begriffe Fremdenverkehr, Reiseverkehr und Tourismus werden hier synonym verwendet.

4 Darunter fallen Reiseleiter, Reiseverkehrskaufleute in privaten Reisebüros wie auch im städtischen Touristenbüro, Angestellte im Restaurant- und Hotelbereich, Mitarbeiter der nationalen Tourismusbehörde PromPerú, Universitätsdozenten der Tourismusfakultät und außerdem Heiler und sog. Neoschamanen, die Kontakte zu Touristen pflegen.


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