Das Kyoto-Protokoll als Beispiel für internationale Umweltschutzabkommen

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Details

Titel: Das Kyoto-Protokoll als Beispiel für internationale Umweltschutzabkommen
Autor: Oliver Kienzler
Fach: Wirtschaft - Wirtschaftspolitik
Veranstaltung: Wirtschaftspolitisches Seminar
Institution/Hochschule: Hochschule Pforzheim (Fachbereich 7 (VWL))
Kategorie: Hauptseminararbeit
Jahr: 2003
Seiten: 18
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 176 KB
Archivnummer: V15934
ISBN (E-Book): 978-3-638-20917-5

Textauszug (computergeneriert)

Das Kyoto Protokoll als Beispiel für internationale
Umweltschutzabkommen

 

 


Kienzler, Oliver

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung 1

2 Die Klimaproblematik der Erde – der Treibhauseffekt 1

2.1 Der natürliche Treibhauseffekt 1
2.2 Der anthropogene Treibhauseffekt 2

3 Der Weg nach Kyoto 3

3.1 Die Weltkonferenz von Rio de Janeiro - Nachhaltige Entwicklung und die Agenda 21 3
3.2 Die UN Klimarahmenkonvention 4
3.3 Das Berliner Mandat 4

4 Die Klimakonferenz von Kyoto 5

4.1 Verhandlungen und Ergebnisse 5
4.2 Die Instrumente des Kyoto-Protokolls 6

4.2.1 Die Joint Implementation 6
4.2.2 Der Clean Developement Mechanism 7

4.3 Ein Problem der Umsetzung: Das Free-Rider Verhalten 8

5 Weitere Umweltschutzvereinbarungen 9

5.1 Das Montreal Protokoll zum Schutz der Ozonschicht 9
5.2 Das Washingtoner Artenschutzabkommen 9

6 Schlussbemerkungen 10

Literaturverzeichnis II

 

 


1 Einleitung

Die Debatte um die Klimapolitik der Erde ist sicherlich eine der komplexesten und wichtigsten unserer Zeit, auch wenn sie abseits von spektakulären Ereignissen keine große öffentliche Lobby besitzt. Einige kleine Inselstaaten in der Südsee bangen durch den prognostizierten Anstieg des Meeresspiegels um ihren Lebensraum. Wiederum andere sehen in der Erwärmung der Erdatmosphäre nur eine der regelmäßig wiederkehrenden Klimaschwankungen und keinen Grund zur Besorgnis. Es ist daher um so erstaunlicher, dass es trotz dieser Meinungsdifferenzen gelungen ist, diesen Diskurs in Kyoto zu einem vorläufigen Ergebnis zu bringen und ein Protokoll auszuhandeln, das den Prozess unterstützt. Diese Hausarbeit widmet sich dem Kyoto-Protokoll, seinem Zustandekommen in der Historie der Klimapolitik, den darin enthaltenen Vereinbarungen1, deren Bewertung, und die damit auftretenden Probleme der Umsetzung. Daneben werden weitere wichtige, internationale Umweltschutzvereinbarungen angesprochen. Zunächst will ich mich jedoch mit den Grundzügen des naturwissenschaftlichen Problems befassen.

2 Die Klimaproblematik der Erde – der Treibhauseffekt

2.1 Der natürliche Treibhauseffekt

Sonnenstrahlen treffen auf die Erdatmosphäre, die die Erde wie eine Schutzhülle bis in etwa 20 km Höhe umgibt. Nachdem ein Teil der Strahlung auf die Erdoberfläche gelangt, wird sie in Infrarotstrahlung umgewandelt und erwärmt die Erde und die untere Atmosphäre. Auf dem Weg in die oberen Schichten verhindern Treibhausgase (THG), z.B. Wasserstoff (H), Kohlenstoffdioxid (CO2) und Methan (CH4) die Ausstrahlung eines Teils der Wärme in das Weltall.2

Dieser Vorgang wird als natürlicher Treihauseffekt bezeichnet und sorgt dafür, dass die Erde für uns Menschen bewohnbar ist.3 Der Effekt wird sowohl durch natürliche als auch anthropogene Faktoren verstärkt. Besonders große, natürliche CH4 Quellen sind die Ozeane, aus denen nach neuesten Schätzungen bis zu 400 Millionen Tonnen Methan pro Jahr entweichen.4

2.2 Der anthropogene Treibhauseffekt

[...]


1 Auf die vereinbarten Politiken und Maßnahmen kann hier aus Platzgründen nicht eingegangen werden. Der Emissionsrechtehandel ist Teil einer anderen Seminararbeit.
2 Vgl. Watson (Hrsg.) (2001), S.170.
3 Legget (Hrsg.) (1991), S.459.
4 Vgl. Kehse (2002), S.50.

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