Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Thesis (M.A.), 1995, 130 Pages
Author: Erwin Heigelmann
Subject: Romance Languages - Portuguese Studies
Details
Tags: Modernismus in Portugal
Year: 1995
Pages: 130
Grade: Gut
Bibliography: ~ 63 Entries
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-10993-2
File size: 308 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Der modernistische Diskurs
in Almada Negreiros′ Roman "Nome de guerra"
Wissenschaftliche Hausarbeit
zur Erlangung des akademischen Grades
eines Magister Artium
der Universität Hamburg
vorgelegt von
Erwin Heigelmann
Hamburg 1995
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung ... 4
1.1. Möglichkeiten der Annäherung an einen Mythos ... 4
1.2. Der literarische Text und sein ideologischer Code ... 12
2. Aspekte der Avantgardeliteratur ... 16
2.1. Die europäische Avantgarde ... 18
2.2. Die portugiesische Avantgarde ... 24
2.2.1. Reichweite der Analyse ... 24
2.2.2. Eine "nationale" und eine "internationale Strömung" ... 26
2.2.3. Der modernistische Code Almadas als Reflex auf eine europäische Bewegung ... 32
3. Erzähltextanalyse: Nome de guerra ... 40
3.1 Der Diskurs des erzählenden Ichs ... 41
3.1.1. Die Erzählinstanz und die Zeit des Erzählens ... 42
3.1.2. Erzählebenen ... 43
3.1.3. Der Erzähler ... 47
3.1.4. Aspekte des stilistischen Codes ... 53
3.2. Zeit ... 56
3.2.1. Die zeitliche Organisation der Geschichte ... 57
3.2.2. Diskurszeit und Häufigkeit ... 59
3.3. Fokalisation ... 71
3.3.1. Kapitel VI und VIII ... 72
3.3.2. Kapitel XXX bis XXXV ... 75
3.3.3. Kapitel LV - LXIV ... 81
3.3.4. Perspektivierung von Figuren und Raum ... 86
4. Vergleichende Textanalysen ... 89
4.1. Eine frühe Erzählung des "Primeiro Modernismo": A grande sombra ... 89
4.2. Ein Erzähltext des "Segundo Modernismo" ... 97
4.2.1. Presença und der Modernismus ... 97
4.2.2. Elói ou romance numa cabeça ... 101
5. Konklusion ... 107
Verzeichnis der benutzten Literatur ... 109
Anhang: Chronologie
É que Almada Negreiros é
um mito, para si próprio,
em si, e na vida
portuguesa dos três primeiros
quartéis do nosso
século.
José Augusto França
1. Einleitung
1.1. Möglichkeiten der Annäherung an einen Mythos
Beschränkt man den Zeitraum, in dem der Modernismus in der Literatur Portugals eine bedeutende Rolle spielte, auf die Jahre zwischen der ersten portugiesischen Veröffentlichung des Futuristischen Manifests von F. T. Marinetti 1909 im Diário dos Açores und 1940, dem Jahr der letzten Nummer der Zeitschrift presença1 , so stellt man fest, daß die dieser 1 Periode zugeordneten Autoren von der Literaturwissenschaft bisher sehr unterschiedlich beachtet worden sind. Während die Zahl der Arbeiten zu Fernando Pessoa kaum noch überschaubar ist, hat die Beschäftigung mit den Texten anderer Autoren dieser Zeit nicht nur später begonnen, sondern ist bis heute z.T. ausgesprochen spärlich geblieben.
Für die über viele Jahre schwache Resonanz auf die Texte von José de Almada Negreiros war sicherlich ein Grund, daß sie in vielen Fällen seit ihrer Veröffentlichung in kurzlebigen Zeitschriftenprojekten (Orpheu, Portugal futurista usw.) oder als Flugschriften im Selbstverlag (Manifesto anti-Dantas e por extenso) jahrzehntelang nicht mehr verfügbar waren. Ein erster Versuch der Herausgabe von Obras completas bei Editorial Estampa, Lisboa in den Jahren 1971 - 1973 gelang nicht vollständig und erhielt in einer Besprechung durch Maria Aliete Galhoz folgende Schlußbewertung:
P.S. - É de lamentar (pois, provàvelmente, não voltará a publicar-se tão cedo uma edição das Obras Completas de Almada) a negligência com que, na presente edição, os textos foram revistos.2
Auch die seit 1985 beim Instituto Nacional - Casa da Moeda, Lisboa herausgegebene, erweiterte Neuauflage3 erfüllt nicht die Kriterien einer kritischen Textausgabe. Die Fragwürdigkeit der Aktualisierung der Orthographie wird von L. Estevais zurecht in einer Rezension angesprochen4 (darauf wird weiter unten noch einzugehen sein). Da die Mängel jedoch nicht zu schwer wiegen, sollen die Obras completas in der Fassung des INCM der vorliegenden Arbeit zugrunde gelegt werden; mit Ausnahme jedoch derjenigen Texte, die als Faksimile-Ausgaben zugänglich sind.5
Nome de guerra, 1925 geschrieben, war dreizehn Jahre in einer Hutschachtel vergessen worden, um anläßlich eines Umzugs wiederentdeckt zu werden6 . Die Editio princeps er- schien 1938 als Band 1 der von João Gaspar Simões bei Edições Europa, Lisboa herausgegebenen Reihe "Colecção de autores modernos portugueses"7 . Dem Roman war damit mehr Glück beschieden als einigen anderen Manuskripten, von deren Verbleib Almada im Jahre 1970 selbst keine Kenntnis mehr hatte. José Augusto França nennt diese Texte, von denen nur der Titel bekannt ist (A parte de Marta, O empertigado), daher "manuscritos, algo míticos".8
Bis in die sechziger Jahre konzentrierte sich die Kritik
zu Nome de guerra im wesentlichen auf wenige Punkte9: Während die Dialoge, die Darstellung des Raumes sowie insbesondere die Figur der Judite als gelungen bezeichnet werden, wird die Rolle des Erzählers eher als ein struktureller Defekt gesehen, der nach José Régio geeignet ist, die Illusion der erzählten Realität zumindest zu unterbrechen10. Haftengeblieben ist vor allem die von José Augusto França eingeführte Etikettierung als Bildungsroman ("romance de aprendizagem")11. In einigen weiteren Studien zu Almadas Roman, dem Modernismus und seinem historischen Kontext betont França die realistischen Aspekte in Nome de guerra:
Escrito quando dos painéis d′"A Brasileira" /sc. Almadas Wandgemälde für das bekannte Café am Chiado/ e pela altura em que o ramancista-pintor trabalhava para o "Bristol" /i.e. Nachtclub im Lissabon der zwanziger Jahre/, Nome de guerra participa de um e de outro facto, participando intensamente, em essência, da vida da capital .12
Romance lisboeta, passado entre a sala de um clube e um quarto de cama, com vagos itinerários entre um e outro cenário, nenhuma outra obra tem, porém, uma tal realidade alusiva à cidade, em seus vícios e suas inocências /.../13
Diese Darstellung der Vorzüge des Romans ist bei França Teil seines jahrzehntelangen Bemühens um eine stärkere Rezeption von Almadas Gesamtwerk. Ein weiterer Aspekt dieses Bemühens ist die Tendenz, von Almada selbst verbreitete Anekdoten und Gerüchte mit historischen bzw. biographischen Fakten und Passagen aus seinen fiktionalen und nicht-fiktionalen Texten zu vermischen, die zu einer Mythologisierung Almadas führte, wie das folgende Beispiel zeigt:
Nascera na Roça da Saudade, na freguesia da Trindade, em São Tomé, onde foi baptizado em 24 de Junho /sc. 1893/ - ou, come ele próprio supunha ou dizia supor, por tradição familiar, em Lisboa, na Rua Castilho, num prédio do avô materno, sendo depois baptizado na ilha donde ficaria oficialmente natural. Ou ainda, e durante uma tremenda trovoada, a bordo dum vapor que levava os pais para São Tomé - versão fantasista que apresentou em 1915 num capítulo da Engomadeira /i.e. eine Erzählung Almadas/.14
França bekennt sich in seinem bereits genannten Aufsatz aus dem Jahr 1986 offen zu seiner Miturheberschaft am "Mythos Almada"15. Einerseits wurde damit vielleicht eine umfangreichere Rezeption von Almadas Werk gefördert, andererseits führte die Vermischung der Kategorien "Autor" und "Text" zu einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung von z.T. zweifelhaftem Wert. So läßt sich der "Mythos Almada" verfolgen bis zur 1992 von Ellen W. Sapega veröffentlichten ersten literaturwissenschaftlichen Analyse des fiktionalen Gesamtwerkes von Almada, deren Ziel die Nachzeichnung seines als Selbstfindung verstandenen literarischen Entwicklungssprozesses ist16. In Bezug auf Nome de guerra konstatiert Sapega gegen Ende ihrer Studie:
/.../ a identificação final do narrador com a personagem marca o fim da própria separação narrativa entre realidade e ficção e, por conseguinte, tanto a "moldura" da história, como a "realidade" do narrador, têm, por força, de desaparecer. /.../ É neste momento que a moralidade com que fecha o romance ganha mais um significado irónico, pois só podemos concluir que o narrador acabou por meter-se na sua ficção alheia, e lá ficou.17
Ob tatsächlich eine Verschmelzung von Erzähler und Figur stattfindet, wird später zu klären sein. An dieser Stelle soll aber auf die Tendenz bei Sapega hingewiesen werden, auch die außertextuelle Person des Autors im Text zu suchen. So lautet ihr Resümee zu Nome de guerra:
Assim, Nome de guerra, ao incluir na sua própria estrutura os estatutos do autor, leitor e personagem, passa a conter, dentro de si, um microcosmos inteiro, ou seja, um mundo outro. Dito de outro modo, este romance, tantas vezes considerado como um romance "existencialista", antes de se referir a uma situação existencialista do ser humano, refere a sua própria existência como criação literária e daí as várias experiências narrativas que possibilitaram esta criação.18
In Bezug auf das gesamte Prosawerk Almadas formuliert sie
als Ausblick eine eher spekulative Problemstellung:
Levanta-se, deste modo, a dupla questão de saber até que ponto devemos considerar todas as ficções almadianas como sendo essencialmente auto-biográficas ou, por outro lado, em que medida é que a figura pública que conhecemos é apenas uma criação literária, resultando de uma entrega total à vontade de ser uma personalidade modernista.19
Die Fragestellung der vorliegenden Arbeit ist dagegen textbezogen. Es soll untersucht werden, wie sich dieser Modernismus in der Organisation des Diskurses20 manifestiert. Der Text wird als ein in sich geschlossenes Kunstwerk betrachtet, das allerdings in einen ästhetischen Kontext eingebettet ist. In diesem Kontext spielen die theoretischen Positionen des Autors eine Rolle; jedoch nicht durch biographische Bezüge auf der inhaltlichen Ebene des Textes (Todorovs "histoire"), sondern durch eine Analyse der Umsetzung ästhetischer Vorstellungen, die im Falle Almada Negreiros in Form von Reden, Manifesten und Essays verfügbar sind. Der modernistische Diskurs in Nome de guerra soll erarbeitet werden durch
- eine Darstellung allgemeiner Charakteristika der odernistischen Ästhetik,
- die Definition der besonderen Stellung Almadas innerhalb des portugiesischen Modernismus′,
- die Analyse von Nome de guerra unter dem Gesichtspunkt modernistischer Strukturen im Text und
- durch einen Vergleich der Realisierung zentraler modernistischer Textkategorien mit anderern Texten dieser Zeit.
Um die Fragestellung nicht zusätzlich auf Gattungsprobleme auszudehnen, bietet sich die Untersuchung weiterer Prosatexte an. Meine Wahl fällt auf einen späten Text aus der Zeit des "Segundo Modernismo", Elói ou romance numa cabeça von João Gaspar Simões21 aus dem Jahr 1932 sowie einen älteren Text aus dem Werk von Mário de Sá-Carneiro, und zwar die Erzählung A grande sombra aus dem 1915 erschienenen Sammelband Céu em fogo22, die m. E. die am stärksten modernistisch beeinflußte Erzählung Sá-Carneiros ist. Prosawerke von Fernando Pessoa und José Régio können aus Platzgründen nicht zusätzlich herangezogen werden. Beide Autoren werden aber eine wichtige Rolle bei der Darstellung des modernistischen Kontextes der drei untersuchten Erzähltexte spielen. Gegenstand der vorliegenden Arbeit sind also nicht nur die drei genannten Erzähltexte, sondern ebenfalls ausgewählte Texte von Autoren der "geração de Orpheu" und des "Segundo Modernismo" zu ästhetischen und ideologischen Problemen.
Für die Texte Sá-Carneiros gilt ähnliches wie für die Almadas: Die ersten wissenschaftlichen Arbeiten erschienen spät (erst im Jahre 1960). In den letzten Jahren hat ihre Zahl zwar soweit zugenommen, daß eine 1990 erstellte Bibliographie23 bereits 313 Texte im Abschnitt Sekundärliteratur aufführt. Die große Mehrheit dieser Arbeiten befaßt sich jedoch mit der Biographie oder der Lyrik des Autors. Während sich die Edições Presença durch die postume Veröffentlichung von Indícios de oiro (1937) und die Neuauflage von Dispersão (1939) um die Verbreitung des lyrischen Werks Sá-Carneiros bemühten, gestaltete sich viele Jahre lang die Beschaffung von Prosatexten dieses Autors schwieriger. Nach der Editio princeps von Céu em fogo (1915) vergingen 51 Jahre bis zur Wiederveröffentlichung 1966. Maria da Graça Carpinteiro schreibt im Vorwort ihrer Untersuchung daher eine symptomatische Danksagung:
Agradeço ainda ao Sr. Dr. Alfredo Guisado a amabilidade com que me proporcionou a leitura do volume Céu em Fogo, pràticamente inacessível à data em que foi escrito o presente trabalho.24
Zur Prosa der Gruppe um die Zeitschrift presença und insbesondere zu den Werken von João Gaspar Simões liegen überraschenderweise nur sehr wenige Arbeiten vor, obwohl (oder weil?) dieser über viele Jahre hinweg einer der einflußreichsten Literaturkritiker in Portugal gewesen ist. Helmut Siepmann referiert den Forschungsstand und zeigt, daß fast alle größeren Arbeiten zur Literatur der presença-Gruppe von ehemaligen Mitarbeitern der Zeitschrift geschrieben worden sind25. Darüber hinaus hat sich auch hier am Übergewicht der Lyrikanalysen in den letzten Jahren nichts geändert, so daß kaum eine Handvoll Arbeiten übrigbleiben, die sich mit der Prosa von Autoren um presença befassen.
Die Frage ist nun, auf welcher methodischen Basis die Untersuchung erfolgen soll.
[...]
1 Vgl. dazu die Chronologie im Anhang.Die Schreibweisen presença bzw. Presença wechseln in der Sekundärliteratur von Text zu Text. Da die Kleinschreibung der typographischen Gestaltung auf dem Titelblatt der Zeitschrift entspricht, soll ihr im folgenden der Vorzug gegeben werden.
2 Maria Aliete Galhoz, À margem das "Obras Completas" de José Almada de Negreiros (Rezension), in: Colóquio/Letras, 3 (1971), S. 97 - 99 (99). Der Name Almada Negreiros wird in der Literatur z.T. mit, z.T. ohne Bindestrich geschrieben. Da in der Mehrzahl der vorliegenden Originalausgaben der Name ohne Bindestrich geschrieben wird, soll auf ihn im weiteren verzichtet werden.
3 José de Almada Negreiros, Obras completas; Lisboa: Instituto Na- cional - Casa da Moeda,
Vol. I: Poesia (com um texto de Jorge de Sena), 2a. edição 1990,
Vol. II: Nome de guerra (prefácio de António Alçada Baptista), 2a. edição 1992,
Vol.III: Artigos no Diário de Lisboa (prefácio de Ellen W. Sapega), 1988;
Vol. IV: Contos e novelas (prefácio de Maria Antónia Reis), 1989;
Vol. V: Ensaios (introdução de Eduardo Lourenço), 1992;
Vol. VI: Textos de intervenção (introdução de Luisa Coelho), 1993;
Vol.VII: Teatro, 1993.
Die im Band III gesammelten Artigos erscheinen hier erstmalig in Buchform.
4 L. Estevais (Rezension der INCM- Ausgabe der Obras completas); in: Brotéria 123, 4 (1986), S. 345-346.
5 Es handelt sich dabei um: Portugal futurista, edição facsimilada (mit einleitenden Studien von Nuno Júdice und Gustavo Nobre); Lisboa: Contexto Editora, 4a. ed. 1990; SW - Sudoeste. Cadernos de Almada Negreiros (edição facsimilada); Lisboa: Contexto Editora, 1982.
6 Wenn man den Ausführungen bei Maria José Almada Negreiros, Conversas com Sarah Afonso; Lisboa: Edições O Jornal, 2a. ed. 1985, S. 134-135, glauben darf.
7 Diese Reihe war übrigens nach José Augusto França, Os anos vinte em Portugal. Estudo de factos socio-culturais; Lisboa: Editorial Presença, 1992, S. 355 ein "total insucesso editorial". Von Nome de guerra wurden über Jahre Restposten angeboten (França, Almada or the Unanswered Questions; in: Portuguese Studies, 2 (1986), S. 125 - 140 (133).
8 José Augusto França, Almada Negreiros, o português sem mestre; in: Amadeo & Almada; Venda Nova: Bertrand Editora, 2a. ed. 1986, S. 159 - 454 (279).
9 Vgl. dazu u.a.: Eduardo Prado Coelho, Sobre "Nome de guerra", in: Colóquio, 60 (1970), S. 35-38; Adolfo Casais Monteiro, Almada Negreiros "Nome de guerra"; in: C. M., O romance e os seus problemas (Biblioteca de cultura contemporânea, 1); Lisboa: Livraria-Editora da Casa do Estudante do Brasil 1950, S. 282-286 (zuerst 1938 als Rezension erschienen); David Mourão-Ferreira, Nome de guerra, in: M.-F., Hospital das letras. Ensaios; Lisboa: Guimarães Editores 1966, S. 199-203 (Erstveröffentlichung 1964); Vitorino Nemésio, Rezension in: Revista de Portugal, 3 (1938), S. 451-456; José Régio, Nome de guerra, romance por José de Almada Negreiros, in: J.R., Obras completas: Páginas de doutrina e crítica da "pre-sença"; Porto: Brasília Editora 1977, S. 219-224 (Erstveröffentlichung als Rezension in presença, 53-54 (1938)); João Gaspar Simões, José de Almada Negreiros, Nome de guerra; in: J.G.S., Crítica I (a prosa e o romance contemporâneos); Porto: Livraria Latina Editora 1942, S. 252-261 (zuerst 1938 als Rezension erschienen). Kurz vor Fertigstellung der vorliegenden Arbeit erhielt ich Kenntnis von einer ersten ausführlichen Bibliographie zu Almada Negreiros, die nicht mehr vollständig ausgewertet werden konnte: Manuela Rêgo (coordenação), Almada: o escritor - o ilustrador; Lisboa: Instituto da Biblioteca Nacional e do Livro 1993.
10 Régio, Nome de guerra, S. 221.
11 José Augusto França, Nota de releitura de "A confissão de Lúcio" e de "Nome de guerra"; in: Estrada larga (antologia dos números especiais do suplemento "Cultura e arte" de "O Comércio do Porto", orientação e organização de Costa Barreto), Vol. 1; Porto: Porto Editora, o.J. (1966?), S. 493 - 497 (494 - 495). Die Klassifizierung übernehmen etwa Mourão-Ferreira, S. 202-203, sowie Fernando Guimarães, Simbolismo, modernismo & vanguardas; Porto: Lello & Irmão-Editores, 2a. ed. 1992, S. 120. Allgemein zum Bildungsroman vgl. Vítor Manuel de Aguiar e Silva, Teoria da literatura; Coimbra: Livraria Almedina, 8a. (5a. reimpressão) 1991, S. 730 - 731.
12 França, O português sem mestre, S.279
13 França, Os anos vinte, S.145
14 França, Amadeo e Almada, S. 169.
15 Vgl. França, Unanswered Questions, S. 138.
16 Ellen W. Sapega, Ficções modernistas: Um estudo da obra em prosa de José de Almada Negreiros 1915 - 1925; Lisboa: Instituto de Cultura e Língua Portuguesa (Identidade: série cultura portuguesa) 1992, S. 12-13. Die Studie beruht auf einer Doktorarbeit an der Vanderbilt University, USA.
17 Sapega, Ficções, S. 123.
18 Sapega, Ficções, S. 117
19 Sapega, Ficções, S. 126
20 Der Diskurs-Begriff entspricht vorläufig dem von Tzvetan Todorov, Les catégories du récit littéraire; in: Communications, 8 (1966), S. 126: "/.../ il existe un narrateur qui relate l′histoire; et il y a en face de lui un lecteur qui la perçoit. A ce niveau, ce ne sont pas les événements rapportés qui comptent mais la façon dont le narrateur nous les a faits connaître".
21 João Gaspar Simões, Elói ou romance numa cabeça; Mem Martins: Publicações Europa-América (livros de bolso, 374), o.J. (Copyright-Angabe João Gaspar Simões, 1982).
22 Mário de Sá-Carneiro, A grande sombra, in: Céu em fogo (introdução, organização e notas de António Quadros); Mem Martins: Publicações Europa-América (livros de bolso, 426), o.J. (1985), S. 61 - 104.
23 António Braz de Oliveira (coordenação), Mário de Sá-Carneiro 1890 - 1916; Lisboa: Biblioteca Nacional 1990, S. 71ff.
24 Maria da Graça Carpinteiro, A novela poética de Mário de Sá-Car-neiro; Lisboa: Publicações do Centro de Estudos Filológicos, 11, 1960, S. 7, Fußn. (*).
25 Helmut Siepmann, Die portugiesische Lyrik des Segundo Modernismo; Frankfurt am Main: Vittorio Klostermann 1977, S. 10ff.
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
Möglichkeiten und Grenzen effektiver internationaler Markteintrittsstrategien
Author: Master of International Business Administration Carolin WobbenEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2001 Download as PDF-file for 11,99 EUR
Internationales Marketing
Author: Jasmin EglinskiEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2002 Download as PDF-file for 14,99 EUR
Internationalisierung KMU
Author: Basar SevenEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2007 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Die Instrumente des Marketing
Author: Andreas PfetzingEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2004 Download as PDF-file for 19,99 EUR
Branche und Branchenattraktivität - Porters Five Forces
Author: Oliver SeebergerEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2005 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Die Vereinigten Arabischen Emirate und der Golfkooperationsrat - zwei Beispiele für partielle Integration in der arabischen Welt
Author: Diplom-Politologe Martin H. HetterichPolitics - International Politics - Region: Near East, Near Orient, 2007 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Unternehmensstandort Dubai
Authors: Bachelor of Arts Daniela Margardt, Tina SchmittEconomics / Business, Miscellaneous, 2006 Download as PDF-file for 9,99 EUR
Eine Branchenstrukturanalyse des deutschen Strommarktes nach Porter
Author: Ute MelzerEconomics / Business: Business Management, Corporate Governance, 2006 Download as PDF-file for 34,90 EUR
Grundlagen einer Marketing-Konzeption für Industriegüter auf der Basis einer Marktanalyse
Author: Niels GliwitzkyEconomics / Business: Marketing, Corporate Communication, CRM, Market Research, 2002 Download as PDF-file for 29,90 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: