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La pàtria de Bonaventura Arribau

Scholary Paper (Seminar), 2001, 14 Pages
Author: Anke Verena Meyer
Subject: Romance Languages - Catalan Studies

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2001
Pages: 14
Grade: 1
Bibliography: ~ 10  Entries
Language: German
Archive No.: V16158
ISBN (E-book): 978-3-638-21083-6
ISBN (Book): 978-3-638-78798-7
File size: 290 KB

Abstract

La pàtria gehört zu den wichtigsten Gedichten in der Geschichte der katalanischen Literatur. Jedoch ist es im Gegensatz zu vielen anderen literarischen Werken nicht hauptsächlich durch seine literarische Qualität berühmt geworden, sondern durch seine enorme Bedeutung für die Katalanen seiner Zeit. Es war eins der ersten Werke nach der Decadència der katalanischen Sprache und mit ihm beginnt im 19. Jh. die Renaixença, daß heißt der Wiederbelebung der katalanischen Sprache und Literatur. Diese Arbeit soll sich vor allem mit der Entstehungsgeschichte des Werkes, und den daraus resultierenden Folgen für die katalanische Literatur beschäftigen.


Excerpt (computer-generated)

La pàtria de Bonaventura Arribau

Anke Verena Meyer

 

Inhaltsverzeichnis:

1 EINLEITUNG: 1

2 BONAVENTURA CARLES ARIBAU UND DAS GEDICHT: 1

3 DAS GEDICHT UND SEINE BEDEUTUNG: 2
3.1 ENTSTEHUNG UND PUBLIKATION 2
3.2 WAS ES AUSGELÖST HAT 4
3.3 INHALT UND INTERPRETATION DES GEDICHTS: 6
3.4 LEMOUSINISCH NICHT KATALANISCH 10
3.5 WIDERSPRÜCHE UND KRITIK: 10

4 LA RENAIXENÇA 11

5 SCHLUß: 12

BIBLIOGRAPHIE 13

 

1 Einleitung:

La pàtria gehört zu den wichtigsten Gedichten in der Geschichte der katalanischen Literatur. Jedoch ist es im Gegensatz zu vielen anderen literarischen Werken nicht hauptsächlich durch seine literarische Qualität berühmt geworden, sondern durch seine enorme Bedeutung für die Katalanen seiner Zeit. Es war eins der ersten Werke nach der Decadència der katalanischen Sprache und mit ihm beginnt im 19. Jh. die Renaixença, daß heißt der Wiederbelebung der katalanischen Sprache und Literatur. Diese Arbeit soll sich vor allem mit der Entstehungsgeschichte des Werkes, und den daraus resultierenden Folgen für die katalanische Literatur beschäftigen.

2 Bonaventura Carles Aribau und das Gedicht:

Bemerkenswert ist, daß es keine wissenschaftliche Biographie von Bonaventura Carles Aribau gibt, zwar findet man in einigen Werken kurze Angaben über sein Werk, aber insgesamt ist sehr wenig über sein umfangreiches essayistisches und lyrisches Werk bekannt. Auffällig ist jedoch, daß dieser Vertreter der Renaixença seine Werke vorwiegend in spanischer Sprache verfaßt hat, mit einigen Ausnahmen von anderen europäischen Sprachen. La pàtria ist jedoch sein einziges Werk in katalanischer Sprache. 1

1798 wurde er in Barcelona geboren, wo er dann mit 64 Jahren (1862) starb. In den Jahren von 1811 bis 1816 studierte er der Rhetorik und Philosophie am Seminari Conciliar, wo er dann auch 1816 Poesías veröffentlicht, 1817 folgen dann Ensayos poéticos. Von 1819-20 ist erdann Schüler von Jaume Andreu und veröffentlicht eine Sammlung von didaktischen Gedichten.2

1826 beginnt der die Arbeit bei dem Bankier Gaspar i Remisa und zieht daraufhin nach Madrid. Das Gedicht La Pàtria entseht während seiner Arbeit bei Remisa als Vortrag bei dessen Geburtstags 1833. 3

3 Das Gedicht und seine Bedeutung:

3.1 Entstehung und Publikation

Das Gedicht ist im Herbst 1832 als Hommage auf Aribaus Arbeitgeber Gaspar de Remisa entstanden und wurde daraufhin bei einem Festakt am 6.1.1833 in Madrid, zum Geburtstag seines Vorgesetzten, vorgetragen. Es sollte sich auf den Dienstherrn Bankier Gaspar de Remisa i Miarons beziehen, bei dem Aribau Sekretär war.

Aribau schien nicht viel Erfahrung mit der katalanischen Sprache als Literatursprache zu haben, und schickte deshalb das Gedicht seinem Freund Frances Renart i Arús, den er bittet es zu korrigieren. In dem Begleitbrief schreibt er:


" Para el día de S. Gaspar presentamos al Gefe algunas composiciones escritas en varias lenguas. A mí me ha tocado el catalán y he forjado estos informes alejandrinos que te incluyo para que los revises, y taches, y enmiendes, pues yo en mi vida las vi mas gordas."4

Diese Privathandschrift des Gedichtes mit einigen Korrekturen von Arús ist noch erhalten, die erste Druckfassung, die zum Geburtstag von Gaspar i Remisa angefertigt wurde allerdings nicht.5

[....]


1 vgl. Horst Hina, „Bonaventura Carles Aribau. La pàtria“, S. 671-672
2 vgl. Pi de Cabanyes, Apunts d‘historia de la renaixença, S.9-13
3 vgl. Hina, „Bonaventura Carles Aribau. La pàtria“, S. 672
4 Cabanyes, "Una altra lectura de ′la pàtria′", S.442
5 vgl. Hina, „Bonaventura Carles Aribau. La pàtria“, S. 672


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