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Die Funktion des Wettbewerbs in der Marktwirtschaft

Scholary Paper (Seminar), 2003, 18 Pages
Author: Thorsten Verheyden
Subject: Economics / Business: Law

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 18
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V16194
ISBN (E-book): 978-3-638-21113-0

File size: 159 KB


Excerpt (computer-generated)

Fachhochschule Bochum
Fachbereich Wirtschaft
Seminar: Wirtschaftsrecht

Die Funktion des Wettbewerbs in der Marktwirtschaft

Thorsten Verheyden
14. April 2003

 

Gliederung

1. Vorwort 3

2. Wettbewerbsbegriff 4
2.1 Definition 4

3. Funktion des Wettbewerbs 5
3.1 Innovationsfunktion 5
3.2 Eliminationsfunktion 5
3.3 Faktorallokation 6
3.4 Machtkontrolle 6

4. Wettbewerbsarten 7
4.1 Preiswettbewerb 7
4.2 Qualitätswettbewerb 7
4.3 Servicewettbewerb 7
4.4 Werbungswettbewerb 8
4.5 Potentieller Wettbewerb 8

5. Wettbewerbsprozess 9
5.1 Grafische Darstellung 10

6. Rahmenbedingungen in der Marktwirtschaft 11
6.1 Gewerbefreiheit 11
6.2 Schutz privater Eigentumsrechte 11
6.3 Freier Zugang zu offenen Märkten 11
6.4 Vertragsfreiheit 12
6.5 Konsumfreiheit 12
6.6 Freie Berufswahl 12

7. Wettbewerbsbeschränkungen 13

8. Probleme des freien Wettbewerbs 14

9. Marktbeherrschende Unternehmen 15
9.1 Entstehung 15
9.2 Gefahren 15
9.3 Maßnahmen 16
9.3.1 Mißbrauchsaufsicht 16
9.3.2 Zusammenschlußkontrolle 16

10. Literaturverzeichnis 17

 

1. Vorwort

Im Betrachtung der heutigen Zeit gewinnt der freie Wettbewerb immer mehr an Bedeutung. Dies beruht nicht allein auf die Gefahr, dass sich Großkonzerne mittels starker Finanzkräfte eine monopolistische Marktstellung erarbeiten könnten, sonder auch darauf, dass der kontinuierlich steigende Lebensstandard stetige Verbesserungen (ohne extreme Preissteigerungen) von Waren und Dienstleistungen fordert.
Im Rahmen dieser Ausarbeitung werden nach einer Begriffsbestimmung diverse Aspekte innerhalb des liberalen Wettbewerbs vorgestellt.

2. Wettbewerbsbegriff

Wettbewerb bedeutet, dass verschiedene Unternehmen um die Gunst ihrer Abnehmer bzw. ihrer Lieferanten auf der anderen Marktseite miteinander konkurrieren. Abnehmer oder Lieferanten können jederzeit zu einem Unternehmen mit vergleichbaren Produkten oder Dienstleistungen wechseln. Durch diesen Druck werden Anreize zu Preissenkungen, Qualitätsverbesserungen und technischem Fortschritt geschaffen. Folglich dient der Wettbewerb im gesamten Wirtschaftssystem als Steuerungsinstrument. Angebot und Nachfrage regulieren sich durch ein selbständiges System. 1

Dieser Wettbewerbsmechanismus belohnt die Unternehmen mit dem besten Preis – Leistungs – Verhältnis mit höheren Gewinnen und bestraft gegenteiliges mit Verlusten oder ggf. sogar mit dem Ausscheiden aus einem bestimmten Marktsegment.

Erfolg ist also nur durch die Anpassung an die jeweiligen Verbraucherwünsche und die höchste Leistung zu erzielen. Zu Recht wird also der Wettbewerb oft als „Motor der Marktwirtschaft“ bezeichnet. Funktionierender Wettbewerb mit einer Vielzahl von Konkurrenten beugt gleichzeitig der Entstehung oder Verfestigung zu starker gesellschaftlicher und politischer Machtstellungen vor. 2

2.1 Definition

„Wettbewerb, allg. eine Veranstaltung, an der mehrere Personen, Gruppen oder Organisationen (z.B. Unternehmen, Verbände, Staaten) im Rahmen einer bestimmten Aufgabenstellung oder Zielsetzung in dem Bestreben teilnehmen, die jeweils beste Leistung bzw. den größten Erfolg zu erzielen (...).“ 3

3. Funktion des Wettbewerbs

Der Druck des Wettbewerbs beim Gewinnstreben läßt zwischen zwei oder mehreren Unternehmen einen Konkurrenzkampf entstehen. Dieser mit friedlichen Mitteln ausgetragene Wettstreit wird lediglich über die Preise, Qualität, Konditionen, Service und Werbung ausgetragen.

Die alleinigen Nutznießer eines solchen Wettbewerbs sind die jeweiligen Abnehmer. Die wichtigsten gesamtwirtschaftlichen Funktionen die ein solcher Wettbewerb erfüllt sind im Folgenden aufgeführt:

3.1 Innovationsfunktion

[....]


1 Reuther, Dr. h.c. Helmut
2 bundeskartellamt.de („Wettbewerb“)
3 Brockhaus Enzyklopädie


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