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Scholarly Research Paper, 2003, 33 Pages
Author: Rainer Fader
Subject: Economics / Business: Banking, Stock Exchanges, Insurance, Accounting
Details
Institution/College: University of Applied Sciences Kaiserslautern (Bankmanagement)
Tags: Theorie, Strategien, Portfoliomanagements, Bankmanagement
Year: 2003
Pages: 33
Grade: 2,0
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-21272-4
File size: 769 KB
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Excerpt (computer-generated)
Theorie und Strategien des Portfoliomanagements
von Rainer Fader
Inhaltsverzeichnis 3
Abbildungsverzeichnis 4
Abkürzungsverzeichnis 4
1. Einleitung 5
2. Theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements 5
2.1 Überblick 5
2.2 Portfoliotheorie 6
2.2.1 Das Portfolio Selection Modell von Markowitz 6
2.2.2 Das Index-Modell von Sharpe 10
2.3 Kapitalmarkttheorie 12
2.3.1 Capital Asset Pricing Modell (CAPM) 12
2.3.2 Arbitrage Pricing Theory (APT) 15
2.4 Kapitalmarkteffizienz 16
3. Strategien des Portfoliomanagements 18
3.1 Investmentprozess 18
3.2 Investmentphilosophie 20
3.2.1 Aktives Management 20
3.2.2 Passives Management 21
3.3 Investmentstil 23
3.3.1 Long Term versus Short Term 24
3.3.2 Top down versus Bottom up 24
3.3.3 Timing versus Selektion 25
3.3.4 Universell versus speziell 26
3.3.5 Value versus Growth 27
3.3.6 Small cap versus Large cap 29
3.3.7 Aggressiv versus defensiv 30
4. Portfoliokonstruktion in der Praxis 30
5. Fazit und Ausblick 31
Literaturverzeichnis 33
1. Einleitung
Die Investmentbranche war in den vergangenen Jahren auf zahlreichen Gebieten einem erheblichen Innovationsdruck ausgesetzt. Sowohl der substanzielle Wandel im institutionellen Umfeld sowie zunehmend anspruchsvollere Privatanleger sorgten für neue Herausforderungen. War in den Jahren der Börsenhausse transparentes Fondsmanagement für Kleinanleger eher unwichtig, nimmt dies heute einen völlig anderen Stellenwert ein. Seit Ende 2000 verzeichnen die deutschen Fondsgesellschaften einen rapiden Absatzrückgang im Fondsgeschäft. Auf die Börsenhausse des letzten Jahrzehnts folgt seit Beginn des Jahres 2001 eine heftige Phase der Kursverluste an den Aktienmärkten, was ausschlaggebend für den Absatzrückgang war bzw. immer noch ist. Wertpapiere gewinnen im Rahmen der Vermögensanlage jedoch seit Jahren an Bedeutung. Da der Anleger durch die Verfügbarkeit anspruchsvoller Informationstechnologien wie das Internet über immer detaillierteres Wissen verfügt, werden Wertpapieranlagen nicht mehr so spontan getätigt, wie dies in Zeiten extremer Kurssteigerungen der Fall war. Mit Hilfe verschiedener Medien werden Fondsanlagen gezielt verglichen und hinterfragt. Die Investmentgesellschaften sind gezwungen im hart umkämpften Investmentgeschäft Einblicke in die Managementstrategien und Philosophien zu gewähren. Nur Portfoliomanager, die hierbei entsprechende Professionalität aufweisen, werden dauerhaft erfolgreich sein. In der täglichen Berufspraxis werden Anlageberater immer mehr mit konkreteren Fragen zu Investmentstrategien und -philosophien konfrontiert. Die vorliegende Studienarbeit versucht einen kleinen Einblick in die Theorie des Portfoliomanagements zu geben und verschiedene Strategien zu beleuchten. Sie soll dem Anleger wie auch den Anlageberatern der Banken die Möglichkeit bieten, hinter die Kulissen der Portfolioverwaltung zu blicken.
2. Theoretische Grundlagen des Portfoliomanagements
2.1 Überblick
In der traditionellen Aktienanalyse stand oft nur eine isolierte Betrachtung einzelner Wertpapiere im Vordergrund der Anlageentscheidungen. Die Rendite war hauptsächlich Gegenstand der Überlegungen. Im Übrigen wurden Gedanken zur „Qualität“ der betrachteten Wertpapiere angestrengt. Dies galt vor allem auch für die Zusammenstellung von Wertpapierportfolios. Die Gestaltung dieser Anlageformen erfolgte überwiegend aufgrund allgemein gehaltener Richtlinien sowie persönlicher Erfahrungen und Fingerspitzengefühl des Depotverwalters, d.h. mehr oder oftmals auch weniger systematisch. Erst 1952 veröffentlichte Markowitz1 ein Modell zur Depotzusammenstellung unter der Betrachtung der Faktoren Rendite und Risiko. Insbesondere der Ansatz von Markowitz bildete nach dem Erscheinen seines Hauptwerkes „Portfolio Selection“ im Jahre 1959 2 den Ausgangspunkt für eine ganze Reihe von weiteren Modellen und gab den Anstoß zur modernen Portfoliotheorie. Diese Modelle basieren alle auf dem Grundgedanken, unter Berücksichtigung der Sicherheitspräferenz des Anlegers eine Art „Optimum“ im Hinblick auf Ertrag und Risikomeidung zu errechnen. Hier stellt sich natürlich die Frage nach dem „Optimal“. Ist ein Portfolio mit 8% Rendite und einem Verlustrisiko von 50% optimal? Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Dies verdeutlicht ein praktisches Beispiel aus dem Alltag: Ein Zweisitzer-Sportwagen kann für ein Ehepaar ohne Kinder die für sie beste Lösung sein. Für eine Familie mit Kindern stellt sie jedoch alles andere als eine „optimale“ Lösung dar. Man sieht, dass hier keine Verallgemeinerung möglich ist und die Portfoliozusammenstellung von persönlichen Präferenzen jedes einzelnen Anlegers abhängt. Zunächst soll der Gedankengang von Markowitz näher erläutert werden. 2.2 Portfoliotheorie
2.2.1 Das Portfolio Selection Modell von Markowitz
[...]
1 Vgl. Markowitz (1952), The Utility of Wealth
2 Vgl. Markowitz(1959), Portfolio Selection
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