Please wait
Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.
Termpaper, 2003, 23 Pages
Author: Tim Bischoff
Subject: Economics / Business: Political Economics
Details
Institution/College: Bielefeld University (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften)
Tags: Deutsche, Konjunktur, Geldpolitik, Zentralbank, Geldpolitik, Konflikt, Währungsstabilität, Konjunktursteuerung
Year: 2003
Pages: 23
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-21600-5
File size: 546 KB
Other users also were interested in the following titles:
Excerpt (computer-generated)
Geldpolitik im Konflikt von Währungsstabilität
und Konjunktursteuerung
DIE DEUTSCHE KONJUNKTUR UND
DIE GELDPOLITIK DER
EUROPÄISCHEN ZENTRALBANK
„Mann muss dem kranken Mann Deutschland helfen.
Schon allein deshalb, weil sich sein Geschwür zu einem Krebsleiden für
ganz Europa auswachsen könnte“
Phillip Vorndran,
Chefstratege Credit Suisse Asset Management
UNIVERSITÄT BIELEFELD
FACHBEREICH WIRTSCHAFTSWISSENSCHAFTEN
GELD- UND FISKALPOLITIK
(WS 2002/2003)
Tim Bischoff
INHALT
1. EINLEITUNG 3
2. GELD- UND FISKALPOLITIK 4
2.1 ZIELE DER WIRTSCHAFTSPOLITIK 4
2.2 DAS „MAGISCHE VIERECK“ 5
2.3 WIRTSCHAFTSPOLITISCHE INSTRUMENTE 5
2.3.1 Fiskalpolitik 6
2.3.2 Geldpolitik 6
2.3.4 Einkommenssichernde Politik (Lohn-Preiskontrollen) 7
2.4 KOMBINIERTER EINSATZ VON GELD – UND FISKALPOLITIK (POLICY MIX) 7
2.4.1 BEISPIEL: KONSOLIDIERUNGSPOLITIK UNTER PRÄSIDENT CLINTON 8
2.4.2 DREI ECKPUNKTE DER FISKALPOLITIK UNTER PRÄSIDENT CLINTON 8
2.4.3 DIE GELDPOLITIK DER ZENTRALBANK (FED) 10
3. DER GELDPOLITISCHE ZIELKONFLIKT IN DER EUROPÄISCHEN WÄHRUNGSUNION 11
3.1 „ZWEI SÄULEN STRATEGIE“ DER EZB 11
3.2 INSTITUTIONELLE RAHMENBEDINGUNGEN DER GELDPOLITIK 12
3.3 DER GELDMARKT UND DIE GELDPOLITIK 12
3.3.1 Wirkungsweisen der Geldpolitik 13
3.4 DER „BALASSA-SAMUELSON-EFFEKT“ 14
4. WAS BEDEUTET DIESER ZIELKONFLIKT FÜR DIE BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND? 15
4.1 DIE EZB UND DIE SITUATION DER BRD 15
4.1.1 Die Ziele der Wirtschaftspolitik und die gegenwärtige Situation in der BRD 17
4.1.2 Europäische Geldpolitik und nationale Fiskalpolitik 17
4.2 KRITIK AN DER EZB-STRATEGIE UND EIN VERGLEICH MIT DER AMERIKANISCHEN FEDERAL RESERVE (FED) 19
5. RESÜMEE UND SCHLUSS 19
ANLAGEN 21
ABBILDUNGSVERZEICHNIS 21
LITERATUR 22
1. Einleitung
„Deutschland vor neuer Rezession“ titelte vor einigen Tagen ein Internetartikel. Von gestiegenen Konjunkturrisiken und negativen Auswirkungen einer sich erhöhenden Arbeitslosigkeit ist die Rede. Gegenwärtig ist eine deutliche Stimmungsverschlechterung in der deutschen Bevölkerung und Wirtschaft feststellbar, Konsumentscheidungen und Investitionen durch Unternehmen werden in die Zukunft verschoben. Zur Zeit scheint kein Ende des wirtschaftlichen Abschwungs in greifbarer Nähe zu sein und die Hoffungen der Politik richten sich schon jetzt auf das 3.Quartal 2003.
Aufgrund dieser Situation fordern Wirtschaftswissenschaftler und Unternehmenslenker nun zunehmend ein deutliches geldpolitisches Zeichen der Europäischen Zentralbank (EZB) wie dies die Zentralbank der USA (FED) in ihrem Handeln seit Monaten konsequent durchführt. Eine Senkung des bestehenden Zinssatzes gilt als ein probates Mittel, um die Konjunktur anzukurbeln und mit folgendem Wirtschaftswachstum und neuen Arbeitsplätzen wieder Vertrauen bei den Konsumenten zu generieren. Tatsächlich wird eine kombinierte Zinssenkung der amerikanischen und europäischen Zentralbank als Notwendigkeit gesehen, die weltwirtschaftliche Krise zu überwinden. Dennoch bleiben die Währungshüter der europäischen Zentralbank tatenlos, von Inflationsrisiken und Preisinstabilitäten ist die Rede.
In dieser Arbeit möchte ich auf diesen Konflikt, indem sich Zentralbanken, insbesondere die europäische, befindet eingehen. Warum ist das Handeln der Zentralbanken von einer so entscheidenden Bedeutung und warum wird die Dicke des Aktenkoffers des Zentralbankchefs der USA zu einem bestimmenden Thema der Akteure in den Finanzzentren der Welt und Wirtschaftsverbänden? Um dieser Frage nachzugehen habe ich diese Arbeit wie folgt strukturiert: Nachdem ich in die Ziele der Wirtschaftspolitik eingeführt habe, möchte ich im ersten Abschnitt der Frage nachgehen, welche Methoden generell denkbar, sind um eben diese Ziele erreichen und welche Probleme sich mit dem Erreichen dieser Ziele ergeben könnten. Eine erfolgreiche Umsetzung dieser Maßnahmen werde ich am Beispiel der US-Amerikanischen Wirtschaftspolitik unter Präsident Clinton erläutern und zeigen inwiefern wirtschaftspolitische Ziele in den Jahren 1993 – 2001 durch eine Verknüpfung von Geld- und Fiskalpolitik erfolgreich realisiert worden sind. Nach dieser beispielgestützten Einführung werde ich dann auf die spezielle Situation in der Europäischen Währungsunion eingehen und die Motive erläutern nach denen in Europa Geldpolitik betrieben wird. Die besondere Situation Europas ist deswegen von Bedeutung, da in der Eurozone eine einheitliche Geldpolitik betrieben wird, obwohl sehr viele verschiedene Staaten mit unterschiedlichen wirtschaftlichen Outputmöglichkeiten in dieser vereint sind. Vor dem Resümee werde ich auf die gegenwärtige Situation der Bundesrepublik Deutschland eingehen und zeigen, warum die in Abschnitt 3 skizzierten Zusammenhänge insbesondere für die Bundesrepublik problematisch sind. Dabei werde ich auf die unterschiedlichen Strategien der europäischen Zentralbank (EZB) und der amerikanischen Zentralbank (FED) eingehen und darlegen worin die Kritik an der derzeit umgesetzten Geldpolitik der europäischen Zentralbank besteht.
2. Geld- und Fiskalpolitik
2.1 Ziele der Wirtschaftspolitik
Mit der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren entwickelte sich erstmals der Versuch die volkwirtschaftlichen Mechanismen zu verstehen, die die große Depression verursacht hatten. Vor allem John Maynard Keynes gilt als zentrale Person bei der Entwicklung der Makroökonomie, die die Wirtschaft durch die Analyse der Wirtschaftsleistung, die Situation auf dem Arbeitsmarkt und der Preissituation eines Landes als Ganzes zu begreifen versucht.
Ausgangspunkt dieser neuen Denkrichtung waren die USA. Die Zunahme keynesianischer Ideen auch die Angst vor einer weiteren Depression führte nach dem zweiten Weltkrieg zu der Erkenntnis, dass es eine staatliche Verpflichtung zum wirtschaftlichen-politischen Erfolg gäbe. Wesentliche Ziele der USA, Förderung des Produktionswachstums, Vollbeschäftigung und Erhalt der Preisstabilität, wurden auch 1946 im „Employment Act“ festgehalten. Ausgehend von den USA bildeten diese drei Ziele auch in allen anderen Marktwirtschaften den Rahmen für die zentralen wirtschaftlichen Fragen und wurden um das Erreichen des außenwirtschaftlichen Gleichgewichts erweitert.
1. Warum sinken Beschäftigungsstand und Produktionsleistung und was kann gegen das Auftreten von Arbeitslosigkeit unternommen werden?
Die Makroökonomie beschäftigt sich mit den Ursachen der Arbeitslosigkeit und versucht nach erfolgter Analyse einen Maßnahmenkatalog zur Verfügung zu stellen, z.B. Stärkung der Arbeitsmärkte durch Zurücknahme aller Anreize, nicht zu arbeiten. Insbesondere Expansions- und Schrumpfungsmuster einer Volkswirtschaft, die Konjunkturzyklen, sind von besonderem Interesse für die Makroökonomie.
2. Worauf ist Inflation zurückzuführen und wie lässt sich diese eindämmen?
In einer Marktwirtschaft dienen Preise als Indikator wirtschaftlicher Werte und als Katalysator für Geschäftsabschlüsse. In Perioden rasch steigender Preise verliert dieser Indikator an Wert, damit entsteht volkwirtschaftliche Ineffizienz. Die Mikroökonomie kann sinnvolle Empfehlungen geben, inwiefern Geld- und Fiskalpolitik, Wechselkurssysteme und eine unabhängige Zentralbank die Inflation eindämmen können. (Auf Geld- und Fiskalpolitik gehe ich im Abschnitt 2.3 ein)
3. Wie kann das Wirtschaftswachstum eines Landes gesteigert werden?
Die Makroökonomie beschäftigt sich mit der längerfristigen Wirtschaftentwicklung eines Landes. Staaten verfolgen natürlich das Ziel ein erfolgreiches Wachstum und damit Wohlstandsgewinn für die Bevölkerung generieren zu können.
4. Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Je nach Wechselkursen sind bei festen Wechselkursen Währungsreserven und bei flexiblen Wechselkursen die entsprechenden Wechselkurse eine marktbestimmte Größe. Durch ein Gleichgewicht wird deshalb eine nachhaltige Stabilisierung der Währungsreserven errreicht. Es findet als nicht lediglich ein Austausch der Devisen statt, sondern es kommt langfristig zu einer Förderung Leistungsbilanz.
2.2 Das „Magische Viereck“
[....]
Comments
No comments yet
Other users also were interested in the following titles:
EZB und FED - Zwei Systeme im Vergleich
Author: Christina GerdesEconomics / Business: Political Economics, 2004 Download as PDF-file for 4,99 EUR
Die gesellschaftliche Konstruktion der Wirklichkeit
Author: Nadine WickertSociology - Classics, Basics and Theoretical Directions, 1999 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Bevölkerungsentwicklung - UV
Author: Alexandra MeierGeography / Earth Science - Didactics of Geography, 2003 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Verstärkt die EZB mit der einheitlichen Geldpolitik die Wachstumsdivergenzen in Europa?
Authors: Silke Fischer (geb. Neuhaus), Katharina RoedeliusEconomics / Business: Political Economics, 2005 Download as PDF-file for 10,99 EUR
Der Entwicklungsprozess einer Gruppe nach dem Phasenmodell von Bernstein / Lowy
Author: Uta WeigelSocial Pedagogy / Social Work, 2003 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Die Geldpolitischen Instrumente der EZB
Author: Björn DietzelEconomics / Business: Political Economics, 2004 Download as PDF-file for 7,99 EUR
Unterrichtseinheit: Gewaltfreie Lösung von Konflikten in Jugendgruppen (7. Klasse)
Author: Tanja GeminnSocial Studies/ Civics, 2006 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Die Taylor Regel für die Geldpolitik - Ziele, Probleme, Umsetzung
Author: Thorsten WilkeEconomics / Business: Political Economics, 2001 Download as PDF-file for 8,99 EUR
Die Hartz IV-Bestimmungen - Reformversuche für den Sozialstaat
Author: Steffen KnäbeSocial Studies/ Civics, 2006 Download as PDF-file for 6,99 EUR
Der Einfluss der Peer Group auf die Ich-Identität des Jugendlichen in der Phase der Adoleszenz
Author: Madeleine PeißkerSociology - Children and Youth, 2006 Download as PDF-file for 4,99 EUR
This text can be quoted and accessed from this url: