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Termpaper, 2001, 11 Pages
Author: Heiko Baum
Subject: Theology - Systematic Theology
Details
Tags: Religion, Erlebnisgesellschaft
Year: 2001
Pages: 11
Grade: 2+
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-21670-8
File size: 160 KB
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Excerpt (computer-generated)
Religion in der Erlebnisgesellschaft
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 1
2. Die Erlebnisgesellschaft 1
2.1 Theorie der Erlebnisgesellschaft 1
2.2 Das Risiko in der Erlebnisgesellschaft 2
2.3 Das Bedürfnis nach Orientierung 3
3. Die Religion 4
3.1 Die Arten und Theorien der Religionen 4
3.2 Der Gottesdienst im Wandel 4
3.3 Veränderte Strukturen in der Kirche 5
3.4 Was sollen die Menschen im neuen Gottesdienst begreifen? 6
4. Schlussteil 7
Literaturverzeichnis 8
1. Einleitung
Bei der Auseinandersetzung mit dem Thema: „Religion in der Erlebnisgesellschaft“ gibt es viele Punkte zu berücksichtigen. Ich werde mich auf einige beschränken, und z.B. Umfragen über die heutige Gläubigkeit der Menschen nicht in meiner Hausarbeit bearbeiten. Ich werde mehr auf die Veränderungen in der Kirche eingehen. Im ersten Teil meiner Hausarbeit behandele ich das Phänomen Erlebnisgesellschaft in Anlehnung an Gerhard Schulze. Ich fahre fort mit den Chancen und Risiken, die die Erlebnisgesellschaft für die Menschen bringen kann. Im zweiten Teil möchte ich dann versuchen, die Chancen aufzuzeigen, welche die Religion durch die Erlebnisgesellschaft hat Doch auch hier möchte ich nicht nur die Chancen erläutern, sondern auch darauf hinweisen, welche Probleme auf die Kirche zukommen werden, und welche zum Teil neuen Anforderungen die Menschen an die Kirche haben. Für den ersten Teil habe ich mir zwei Bücher ausgewählt, wobei der Inhalt aus „ Das Heilige in der Erlebnisgesellschaft“1, schon in den zweiten Teil überleitet. Für den zweiten Teil verwende ich hauptsächlich Bücher, die das Phänomen „neuer Gottesdienst“ näher beleuchten und hier Chancen und Risiken aufzeigen.
2. Die Erlebnisgesellschaft
2.1 Theorie der Erlebnisgesellschaft
Gerhard Schulze hat 1992 seine Untersuchung "Die Erlebnisgesellschaft. Kultursoziologie der Gegenwart"2 vorgelegt. "′Erlebe dein Leben!′ Ist der kategorische Imperativ unserer Zeit." (59) so lautet in einem Satz zusammengefasst Schulzes Diagnose der bundesdeutschen gesellschaftlichen Befindlichkeiten Ende der achtziger Jahre des 20. Jahrhunderts. Das Leben sei „schlechthin zum Erlebnisprojekt geworden“, bei dem Genuss und Vergnügen eine sehr wichtige Rolle in der Gesellschaft spielen. Dies war nicht immer so, nach Schulze ist vor allen Dingen in der Zeit nach dem Krieg kein Wunsch nach Konsum und dem „Erleben“ vorhanden gewesen. Der Übergang zwischen der Mangel- und Genussgesellschaft ging jedoch fließend vonstatten, nachdem in Deutschland ein neues Wirtschaftswunder stattgefunden hat. Das Erleben hat sich vom Nebeneffekt zur Lebensaufgabe gewandelt. Dieses kann man an dem Konsumverhalten der Menschen feststellen. Für fast jeden Konsumwunsch des Menschen gibt es mehrere Produkte, die den Wunsch des Konsumenten befriedigen wollen. Der Mensch hat also die Wahl und entscheidet sich für das Produkt, das ihn ästhetisch anspricht, und in das seine Innerlichkeit gut hineinpasst. In der Erlebnisgesellschaft kann man also wählen, welches Produkt man zur Bedürfnisbefriedigung auswählt.
2.2 Das Risiko in der Erlebnisgesellschaft
[...]
1 A. Grözinger, Das Heilige in der Erlebnisgesellschaft: Eine protestantische Deutung, In: Wechselwirkungen. Traktate zur Praktischen Theologie und ihren Grundlagen, (Waltrop, 1996), 18.
2P. Bubmann, Religion in der Erlebnisgesellschaft (Online im Internet: URL: http://www.bubmann.com/publikationen/Erlebnisgesellschaft.htm [Stand: 25. 8. 2001])
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