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Details

Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 32
Note: 1,5
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 455 KB
Archivnummer: V17040
ISBN (E-Book): 978-3-638-21721-7
ISBN (Buch): 978-3-638-64488-4
Anmerkungen :
Der Wunsch Informationen über Entfernungen hinweg drahtlos zu übertragen besteht seit Jahrtausenden. Heute zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts sucht sich die Information neue Wege. Sprache und Daten fließen zusammen und werden drahtlos und mobil; „Motor des kommunikativen Fortschritts ist heute die Mobiltelephonie“.Das Mobiltelefon hat die Vorreiterrolle in der Computertechnik und erst recht im Festnetz übernommen.

Zusammenfassung / Abstract

Der Wunsch Informationen über Entfernungen hinweg drahtlos zu übertragen besteht seit Jahrtausenden. Die Nachricht über die Einnahme Trojas 1148 v. Chr. wurde zum Beispiel mit Lichtzeichen offener Feuer 450 Kilometer weit über die Ägäis übertragen. Heute zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts sucht sich die Information neue Wege. Sprache und Daten fließen zusammen und werden drahtlos und mobil; "Motor des kommunikativen Fortschritts ist heute die Mobiltelephonie". Das Mobiltelefon hat die Vorreiterrolle in der Computertechnik und erst recht im Festnetz übernommen. Diese Entwicklung vollzieht sich unaufhaltsam, selbst wenn mobile Fortschritte nicht immer sofort sichtbar werden, etwa bei privater Nutzung von Kurzmitteilungen oder beim Umleiten geschäftlicher Anrufe an das Mobiltelefon. Hat vor einigen Jahren noch das Telefonieren als Dienstleistung genügt, bringt der mobile Fortschritt mit neuen Möglichkeiten neue Techniken hervor. Die mobile Telephonie als ein junges Medium und UMTS als neue Technologie bestimmen seit ungefähr zwei Jahren die Medien. Die hohen Kosten dieser Innovation verlangen nach Untersuchung der Perspektiven von UMTS. Nach einer Studie von Ericsson zu den Perspektiven und Potentialen des UMTS - Marktes sind die kritischen Punkte: - Bietet UMTS ein gutes Geschäftsmodell für Mobilfunkanbieter? - Wird UMTS nicht zu teuer für den Kunden und wie viel wird der durchschnittliche Kunde für UMTS-Dienstleistungen ausgeben? - Wie hoch ist das generelle Marktpotential? - Wie schnell werden heutige Mobilfunknutzer in das neue Netz wechseln? - Was sind die Erwartungen des Kunden? - Was sehen erfolgreiche UMTS-Anwendungen und Dienste aus und wie werden die Geräte gestaltet sein? Des Weiteren ist zu klären, inwieweit die existierenden Alternativen zu UMTS den im Aufbau befindlichen Markt bedrohen können und wie die UMTS-Anbieter darauf reagieren.

Textauszug (computergeneriert)

Semesterarbeit
Internationales Marketing

Marktchancen von UMTS

Fachhochschule Landshut
Fachbereich Betriebswirtschaft
Studiengang Europäische Betriebswirtschaft

Jens Dröge

 

 


Das Telefon ist eine große Erfindung,
aber wird es jemals jemand benutzen?
Rutherford B. Hayes, 19. Präsident der USA

I. INHALT

1. Einleitung  4

2. Begriffsdefinition  5

3. Analyse der Lizenznehmer  6
3.1. T-Mobile (Deutsche Telekom)  7
3.2. Vodafone D2  8
3.3. MobilCom  8
3.4. E-Plus  9
3.5. O2  9
3.6. Quam  10

4. Marktübersicht  11
4.1. bisherige Entwicklung des Mobilfunkmarktes  11
4.2. prognostizierte Entwicklung des Mobilfunkmarktes  12
4.3. derzeitige Entwicklung des Mobilfunkmarktes  13

5. Potentielle Anwendungen von UMTS  13
5.1. prognostiziertes Marktpotential von Mobile-Business durch UMTS  13
5.2. potentielle UMTS-Anwendungen  14
5.2.1. B2B Anwendungen  16
5.2.2. B2C Anwendungen  17
5.2.3. M2M Anwendungen  18
5.3. Marketingrealismus  19

6. Schwächen und Stärken von UMTS  20
6.1. Schwächen  20
6.2. Stärken  21

7. Chancen und Risiken für UMTS  22
7.1. Chancen  22
7.2. Risiken  23

8. Fazit  24

II. LITERATURVERZEICHNIS

III. ABBILDUNGSVERZEICHNIS

IV. APPENDIX

 

1. Einleitung

Der Wunsch Informationen über Entfernungen hinweg drahtlos zu übertragen besteht seit Jahrtausenden. Die Nachricht über die Einnahme Trojas 1148 v. Chr. wurde zum Beispiel mit Lichtzeichen offener Feuer 450 Kilometer weit über die Ägäis übertragen. Heute zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts sucht sich die Information neue Wege. Sprache und Daten fließen zusammen und werden drahtlos und mobil; "Motor des kommunikativen Fortschritts ist heute die Mobiltelephonie".1

Das Mobiltelefon hat die Vorreiterrolle in der Computertechnik und erst recht im Festnetz übernommen. "Diese Entwicklung vollzieht sich unaufhaltsam, selbst wenn mobile Fortschritte nicht immer sofort sichtbar werden, etwa bei privater Nutzung von Kurzmitteilungen oder beim Umleiten geschäftlicher Anrufe an das Mobiltelefon. Hat vor einigen Jahren noch das Telefonieren als Dienstleistung genügt, bringt der mobile Fortschritt mit neuen Möglichkeiten neue Techniken hervor. Die mobile Telephonie als ein junges Medium und UMTS als neue Technologie bestimmen seit ungefähr zwei Jahren die Medien. Die hohen Kosten dieser Innovation verlangen nach Untersuchung der Perspektiven von UMTS. Nach einer Studie von Ericsson zu den Perspektiven und Potentialen des UMTS - Marktes sind die kritischen Punkte2:

  • Bietet UMTS ein gutes Geschäftsmodell für Mobilfunkanbieter?
  • Wird UMTS nicht zu teuer für den Kunden und wie viel wird der durchschnittliche Kunde für UMTS-Dienstleistungen ausgeben?
  • Wie hoch ist das generelle Marktpotential?
  • Wie schnell werden heutige Mobilfunknutzer in das neue Netz wechseln?
  • Was sind die Erwartungen des Kunden?
  • Was sehen erfolgreiche UMTS-Anwendungen und Dienste aus und wie werden die Geräte gestaltet sein?

Des Weiteren wird geklärt werden, inwieweit die existierenden Alternativen zu UMTS den im Aufbau befindlichen Markt bedrohen können, und wie die UMTS-Anbieter darauf reagieren. Betriebswirtschaftliche Literatur zu diesem Thema existiert im Gegensatz zu technischer Literatur äußerst spärlich, daher wurde beim Verfassen dieser Hausarbeit verstärkt auf das Internet und auf Wirtschaftsmagazine, aber auch auf Studien der Anbieter selbst als Wissensressource zurückgegriffen. Dabei wurden weniger die technischen Aspekte betrachtet, sondern die Chancen, aber auch die Risiken, die UMTS für die Kunden und die Anbieter birgt.

2. Begriffsdefinition

Zwei der wichtigsten technischen Entwicklungen der letzten Jahre sind Mobilfunk und Internet. UMTS ist der Standard, der diese beiden Technologien zusammenbringt. UMTS steht für „Universal Mobile Telecommunications Systems“ und ist der neue, weltweite Standard für die Mobilkommunikation der so genannten dritten Generation. „Handys, Handsets oder mobile Terminals der UMTS-Generation werden dabei immer in Funktionsbereitschaft (always-on) sein können.“3

UMTS nutzt neue Funkfrequenzen, eine neue Übertragungsart und eine breitbandige Übertragung. Damit wird die theoretische Übertragungsgeschwindigkeit 30-mal schneller als heute über Festnetz-ISDN. So würde das herunterladen eines Popsongs mit einem Mobilfunkgerät des alten Typs ca. 30 Minuten dauern, mit UMTS nur 30 Sekunden.4 Kritisch ist jedoch anzumerken, dass diese theoretische Geschwindigkeit nur in Ballungszentren wie Flughäfen, Stadt- und Einkaufszentren erreicht wird.5

Die anfängliche Netzabdeckung wird 20% der Bevölkerung betragen, bis 2005 muss die Abdeckung 50% erreichen. Die Lizenzen behalten ihre Gültigkeit für 20 Jahre. Der Marktstart von UMTS ist für das dritte Quartal 2003 angepeilt, nachdem der Beginn bereits mehrfach verschoben wurde.6

Dem Mobilfunkgerätehersteller und Netzwerkausrüster NOKIA zufolge verzögern die Telekommunikationsanbieter wegen hoher Vorleistungen aufgrund hoher Besteuerung und hoher Preise beim Erwerb der Lizenzen den raschen Netzausbau.7 Des Weiteren wird der immer wieder verschobene Start vor allem den Handyherstellern angelastet, da die neue Technik bis dato noch nicht störungsfrei mit dem alten Standard zusammenarbeitet.8

[....]


1 ERICSSON GMBH (2001), S.3
2 Vgl. ERICSSON CONSULTING GMBH (2000), S.9
3 SIEMENS (2001), S. 7
4 Vgl. O.V. (2003a)
5 Vgl. O.V. (2002a)
6 Die Deutsche Telekom wird ab dem Spätsommer 2003 UMTS-Dienste anbieten
7 Vgl. KNAPE (2001g)
8 Da das neue Netz noch nicht flächendeckend arbeitet, muss das Telefon vom UMTS-Netz ins das derzeit gültige wechseln können. Das Problem besteht jedoch darin, dass bei der Übergabe die Funkverbindungen zusammenbrechen.

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