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Die europäischen Low Cost Carrier und deren Bedeutung für die Entwicklung des deutschen Luftverkehrsmarktes

Autor: Erasmus Wolff
Fach: Wirtschaft - Recht

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Details

Kategorie: Diplomarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 120
Note: 1,3
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 1094 KB
Archivnummer: V17151
ISBN (E-Book): 978-3-638-21790-3

Textauszug (computergeneriert)

 

Die europäischen Low-Cost-Carrier und deren
Bedeutung für die Entwicklung
des deutschen Luftverkehrsmarktes

Diplomarbeit
zur Erlangung des akademischen Grades
Diplom-Wirtschaftsjurist (FH)

an der Technischen Fachhochschule Wildau
Fachbereich Wirtschaft, Verwaltung und Recht

eingereicht von

Erasmus Wolff

28. April 2003

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Zielstellung ... 6
1.1 Methodische Herangehensweise ... 7

2. Begriffsabgrenzungen ... 8
2.1 Verkehrswissenschaftliche Grundlagen ... 8
2.2 Der Begriff Low-Cost-Airlines ... 9

3. Entwicklung des Luftverkehrsmarktes ... 10
3.1 Wachstum des europäischen und deutschen Luftverkehrs ... 10
3.2 Liberalisierungen des internationalen Luftverkehrs ... 12
3.2.1 Liberalisierung des Luftverkehrs in den USA ... 12
3.2.2 Liberalisierung des Luftverkehrs in Europa ... 13

4. Produktionsfaktoren des Luftverkehrs ... 16
4.1 Flugplätze ... 16
4.1.1 Rechts- und Betriebsformen der deutschen Flugplätze ... 20
4.1.2 Aufgaben- und Umsatzstruktur der deutschen Flugplätze ... 22
4.2 Fluggesellschaften ... 28
4.2.1 Abgrenzungsmerkmale der Fluggesellschaften ... 28
4.2.1.1 Betriebstyp Linienfluggesellschaft ... 30
4.2.1.2 Betriebstyp Touristikfluggesellschaft ... 41
4.2.1.3 Betriebstyp Low-Cost-Carrier ... 43

5. Das Geschäftsmodell der Low-Cost-Carrier ... 44
5.1 Die Grundelemente des Geschäftsmodells ... 44
5.1.1 Kostenvorteile im operationellen Bereich ... 45
5.1.2 Kostenvorteile im Produktdesign ... 47
5.1.3 Kostenvorteile im Vertrieb und Management ... 48
5.1.3.1 Umsetzung der Kostenvorteile in Stückkosten pro Passagier ... 48
5.2 Die Einordnung des Geschäftsmodells im Luftverkehrsmarkt ... 50
5.3 Exkurs – Vergleich des Konzeptes zu anderen Industriebranchen ... 52

6. Die wichtigsten Low-Cost-Carrier im Überblick ... 55
6.1 Der Pionier – Southwest die erste Low-Cost-Airline der Welt ... 55
6.2 Die wichtigsten europäischen Low-Cost-Carrier ... 57
6.2.1 Ryanair ... 58
6.2.2 EasyJet ... 62
6.2.3 Virgin Express ... 64
6.3 Betriebliche Analyse der drei Anbieter ... 66
6.4 Die wichtigsten deutschen Low-Cost-Carrier ... 68
6.4.1 Deutsche BA ... 68
6.4.2 Air Berlin ... 70
6.4.3 Germanwings ... 72
6.4.4 Hapag-Lloyd Express ... 74
6.5 Betriebliche Analyse der deutschen Anbieter ... 75

7. Diskussion und Fazit der Untersuchung ... 76
7.1 Auswirkungen bei den Fluggesellschaften ... 76
7.1.1 Fazit Ryanair ... 82
7.1.2 Fazit EasyJet ... 83
7.1.3 Fazit Virgin Express ... 83
7.1.4 Fazit Deutsche BA ... 83
7.1.5 Fazit Air Berlin ... 84
7.1.6 Fazit Germanwings ... 84
7.1.7 Fazit Hapag-Lloyd Express ... 85
7.2 Auswirkungen auf die Flughäfen ... 85

Anhang ... I
Abbildungs- und Tabellenverzeichnis ... XXV

Literatur- und Veröffentlichungsverzeichnis ... XXVII

 

1. Einleitung und Zielstellung
Wer sich in jüngster Zeit ein wenig mit dem Thema Luftverkehr beschäftigt hat, ganz gleich ob aus privaten oder beruflichen Interesse, der stößt immer wieder auf ein Phänomen, was sich mittlerweile in den Medien als „Billigflieger“ etabliert hat.

Anfang der fünfziger Jahre des letzten Jahrhunderts, war das Reisen mit dem Flugzeug noch elitär und nur wenigen vorbehalten. Neben dem Vorteil des Zeitgewinns zählten vor allem Service aber auch das Image, was jedoch den Preis eines Fluges in die Höhe trieb. Bis in die achtziger Jahre entwickelt sich das Produkt Luftverkehrsreise immer mehr zum Massenkonsumgut. Doch wirklich billig wurde es nie. Das änderte sich erst, als die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines Flüge so günstig wie Busfahrten anbot. Die Idee dieses Geschäftsmodells konnte sich Anfang der neunziger Jahre auch in Europa etablieren.

Die Terroranschläge vom 11. September 2001 stürzten die Luftverkehrsbranche weltweit in ihre schwerste Krise. Im Gegensatz zu den renommierten Airlines, hatten Low-Cost-Carrier nicht so starke strukturelle Probleme. Die bisher eher als Randerscheinung auftretenden und vor allen überschaubaren Low-Cost-Airlines reagierten sofort und begannen weiter zu expandieren und Passagiere mit niedrigen Tarifen von den klassischen Airlines abzuwerben. Was vor allem als Anreiz für Passagiere gedacht war wieder in ein Flugzeug zu steigen, führte zu einem Boom von Low-Cost-Gründungen auch in Deutschland. Diese Abhandlung versucht folgenden Fragen zu erörtern:

  • Wie ist der Luftverkehrsmarkt aufgeteilt und welche Stellung nehmen Low-Cost-Carrier darin ein?
  • Wie können Low-Cost-Carrier ihre Flugpreise so niedrig gestalten?
  • Wer sind die wichtigsten europäischen und deutschen Marktteilnehmer?
  • Werden diese den deutschen Luftverkehrsmarkt verändern und wenn ja wie?

Hierzu werden alle wichtigen zum gegenwärtigen Zeitpunkt am europäischen und insbesondere deutschen Markt aktiven Low-Cost-Airlines sowie deren Streckennetze oder Planungen dargestellt. Über die Erläuterung der einzelnen Marktsegmente und der Plausibilisierung des eigentlichen Low-Cost-Geschäftsmodells soll anhand der Struktur der deutschen Flughäfen ein Entwicklungspfad aufgezeichnet und eine mögliche zukünftige Marktentwicklung antizipiert werden.

Zur Wahrung der Übersicht behandelt die Arbeit lediglich die in Europa bedeutendsten Low-Cost-Airlines die mindestens fünf Flugziele regelmäßig bedienen.

1.1 Methodische Herangehensweise
Zur Beantwortung der aufgeworfenen Fragestellungen wurden die extern zugänglichen Daten und Informationen verarbeitet. Aus der Analyse der gewonnenen Erkenntnisse sollen soweit möglich, Aussagen zu Geschäftsmodellen und Strategien von Fluggesellschaften und Flughäfen getroffen werden, anhand derer die Konsequenzen für den deutschen Luftverkehrsmarkt abgeschätzt werden sollen.

2. Begriffsabgrenzungen
Bedingt durch die Tatsache, dass der Luftverkehr in den letzten Jahren eine hohe Medienpräsenz erfahren hat, kommt es immer wieder zu Termini, die zwar in ein und demselben Kontext verwendet werden, aber unter Umständen sinnentstellt oder in falschem Zusammenhang zitiert werden. Aus diesem Grund sollen zunächst die zu verwendenden grundlegenden Begrifflichkeiten fixiert werden.

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