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Das Medium Fernsehen- Einordnungsversuch eines "mächtig-wirkungslosen" Mediums

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 15 Pages
Author: Christoph Fox
Subject: Psychology - Media Psychology

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 15
Grade: 1,4
Language: German
Archive No.: V17223
ISBN (E-book): 978-3-638-21845-0

File size: 156 KB
Notes :
Begriffe wie Medienzeitalter, Mediengeneration und Medienflut prägen unsere Lebenswelt. Nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Berufsleben, innerhalb von Familien, innerhalb von Freundeskreisen und auch in der Schule gewinnen Medien zunehmend an Bedeutung. Gefragt wird nach dem Stellenwert des Massenmediums Fernsehen in unserem Erleben.



Excerpt (computer-generated)

Das Medium Fernsehen-
Einordnungsversuch eines „mächtig – wirkungslosen“ Mediums

Christoph Fox
SS 2003

Für das Seminar:
„Medien und Wirkungen“

 

Gliederung:

1 Hinleitung  3

2 Grundlagen  4
2.1 Medien und Massenmedien  4
2.2 MedienForschung und MedienForschungsansätze  6

3 Hauptteil: Das Medium Fernsehen – Einordnungsversuch eines mächtig- wirkungslosen Mediums  10

4 Ausblick  13

5 Literaturverzeichnis:  15

 

1 Hinleitung

Medien und Massenmedien stehen in unserer heutigen Gesellschaft, die sich von Informationen, Reizfluten und vielschichtigen Unterhaltungsangeboten geprägt sieht, nach wie vor und vielleicht sogar mehr denn je im Zentrum der Betrachtung. Begriffe wie „Medienzeitalter“, „Mediengeneration“ und „Medienflut“ prägen unsere Lebenswelt. Nicht nur in der Freizeit, sondern auch im Berufsleben, innerhalb von Familien, in Freundeskreisen und auch in der Schule gewinnen Medien zunehmend an Bedeutung. Sie sind nicht nur nicht mehr aus unserer Lebenswelt wegzudenken, sondern nehmen immer mehr zentrale, ja fast unverzichtbare Plätze in unserem individuellen und auch sozialen Leben ein. Der Umgang mit dem PC und Computerprogrammen gehört zu beruflichen Einstellungskriterien, die Kenntnis der neuesten Videospiele sind ein fast unabdingbares Muss in Cliquen Jugendlicher, wer nie ins Kino geht oder keine Spielfilme sieht, kann im jungen Alter selten mitreden und die Zeitung hat sich schon lange zu einem täglichen oder wöchentlichen Begleiter unserer Gesellschaft entwickelt. Medien bestimmen auch durch die Generationen hindurch die Erfahrungswelt von sowohl Kindern, Jugendlichen, jungen und reiferen Erwachsenen und selbst im Altenheim helfen die Zeitung, das Radio und Fernsehen den Senioren durch den Tag zu kommen! Medien und die Massenmedien insbesondere nehmen also einen derartigen Stellenwert innerhalb unserer Lebenswelt ein, der es lohnen lassen soll, einen etwas genaueren, differenzierteren Blick hierauf zu werfen. Damit will sich diese Arbeit beschäftigen. Womit im Konkreten? Mit dem Medium Fernsehen. Am Beispiel des Massenmediums Fernsehen soll ein Einordnungsversuch gewagt werden.

Diese Arbeit beschäftigt sich daher nicht, beziehungsweise nicht im Konkreten mit anderen Medien oder Massenmedien, was aber nicht bedeuten soll, dass Ergebnisse nicht eventuell übertragbar wären oder aber andersherum gesagt für alle Medien die gleichen Ergebnisse Gültigkeit besitzen. Am Beispiel des Mediums Fernsehens könnten sicherlich an mehreren Stellen synonym andere Medien stehen oder aber gelten an manchen Stellen sicherlich völlig andere Gesetzmässigkeiten wie beispielsweise beim Radio. Im zweiten Kapitel sollen somit die Grundlagen für eine differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema im dritten Kapitel gelegt werden. Das Kapitel II. a) beschäftigt sich mit den Grundlagen und einer definitorischen Aufklärung der Begriffe Medien, Massenmedien und Fernsehen. Medien im allgemeinen werden zu den Massenmedien abgegrenzt, wonach die Bedeutung des Begriffes Fernsehen erläutert werden soll. Im zweiten Teil des zweiten Kapitels werden wissenschafts- theoretische Standpunkte und Forschungsansätze der Medienforschung angegangen und dargelegt. Dieses Kapitel besitzt selbstverständlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit und hat auch nicht die Absicht, jegliche existierenden oder womögliche interdisziplinären Sichtweisen vorzustellen. Vielmehr sollen einige zentrale und wichtige Forschungsansätze erwähnt, mit ihren Grundgedanken und Forschungsgegenständen vorgestellt und sozusagen knapp und vor allem übersichtlich abgerissen werden. Die Medienpsychologie soll ebenso erklärende Erwähnung finden, wie eine analytische Perspektive, sowohl die Medienwirkungs- als auch die Mediennutzungsforschung und auch soziologische Ansätze. Dieser fast vollständig theoretische Abschnitt soll die unverzichtbare Basis bzw. Grundlage für den Einordnungsversuch des Fernsehens im dritten Kapitel sein. Gefragt wird dann nach einem Stellenwert des Massenmediums Fernsehen in unserem Erleben. Welche Rolle spielt das TV? Wirken Medien? Sind wir dazu in der Lage mit Medien „kompetent“ umzugehen? Wodurch werden Medien beeinflusst? Welche Rolle spielen Medien in einer sozialen Gruppe?

2 Grundlagen

2.1 Medien und Massenmedien

Medien und Massenmedien. Begriffe mit denen sich nahezu jeder in unserer „modernen Informationsgesellschaft“ fast täglich konfrontiert sieht. Doch was beinhaltet der Begriff Medien eigentlich ?
Medien ist die Mehrzahl von Medium und bedeutet übertragen aus dem lateinischen einen „Sammelbegriff für Kommunikationsmittel“( Walther ).
Kommunikation zunächst meint eine „Bedeutungsvermittlung zwischen Lebewesen“ (Maletzke), die Informationsübertragung von Sender zu Empfänger(n) , also zwischen zwei oder mehreren Personen.
Kommunikation bzw. Massenkommunikation ( s.u.) setzen allerdings die Existenz von Techniken der Verbreitung der Botschaften voraus.
Medien oder auch Kommunikationsmittel sind sind all jene „Gerätschaften“ , die durch Techniken der Verbreitung und Verviel-fältigung mittels Schrift, Bild und/ oder Ton optisch und/ oder akustisch Aussagen bzw. Botschaften an eine unbestimmte Vielzahl von Menschen vermitteln. ( vgl. Maletzke S.36 ). Als Kommunikationsmittel, also als Mittel , die dieser Art von Kommunikation dienen sind beispielsweise Bücher, Zeitungen und Zeitschriften, das Kino, der Film, Videos, das Fernsehen, Handies oder der PC mit oder ohne Internet aufzuzählen.

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