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Lesson Plan, 2003, 26 Pages
Author: Anne Zeller
Subject: German - Pedagogy, Didactics, Literature Studies
Details
Tags: Wörterbucharbeit, Klasse, Unterrichtsausarbeitung)
Year: 2003
Pages: 26
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-21882-5
File size: 536 KB
Neben der ausführlichen Ausarbeitung liegen alle 11 Arbeitblätter und die zusätzlich benötigten Materialien vor. Arbeit an Stationen, dem Arbeitsplan oder einem Wochenplan wird vorgestellt. Der Entwurf wurde mit sehr gut bewertet, da aber keine Noten gegeben werden dürfen, kann ich nur auf diese mündliche Rückmeldung zurückgreifen.
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Excerpt (computer-generated)
Unterrichtsvorbereitung anlässlich eines besonderen
Unterrichtsbesuchs gem. Durchführungsbestimmungen
(Rd.Erl.d.Mk vom 18.10.2001 §9 Abs. 4 (PVO-LehrII))
Fach: Deutsch
Klasse: 3b (13 Jungen, 11 Mädchen)
Datum: 18. 09. 2003
Anne Zeller
Lehramtsanwärterin
Inhalt
1. Bemerkungen zur Lerngruppe 3
2. Anmerkungen zur Sache 4
3. Didaktische Begründungen 4
4. Unterrichtsziele 6
5. Methodische Begründungen 6
6. Unterrichtsverlaufsplanung 9
7. Literatur 10
8. Anhang 11
1. Bemerkungen zur Lerngruppe
1.1 Zur Situation der Klasse
Seit Februar 2003 unterrichte ich in der Klasse 3b eigenverantwortlich fünf Stunden Deutsch in der Woche.
Die Klasse 3b setzt sich aus insgesamt 24 Schülerinnen und Schülern zusammen, davon 11 Mädchen und 13 Jungen im Alter von 8-10 Jahren.
Das Schüler- Lehrerverhältnis ist positiv. Die Schüler erledigen ihre Aufgaben gewissenhaft und halten sich an vereinbarte Regeln. Die insgesamt produktive Lernatmosphäre wird aber noch nicht von allen Schülern getragen. Seit den Sommerferien gibt es in der Klasse eine neue Sitzordnung. Die Schüler durften sich neben einen Partner ihrer Wahl setzen. So sitzen die Schüler xx und xx eher ungünstig nebeneinander, weil sie sich in ihrer Arbeitshaltung gegenseitig nicht positiv beeinflussen können: Beide Schüler zeigen kaum Motivationsbereitschaft, wobei xx zudem nach zusätzlich erfolgter Hilfestellung nur wenig von der an ihn gestellten Aufgabe in der vorgegeben Zeit schafft. Ein weiterer Schüler (xx) bedarf besonderer Aufmerksamkeit, bis er beginnt, die an ihn gestellten Aufträge zu bearbeiten. Er fragt gewöhnlich noch einmal nach ist sich nicht sicher, zudem lässt er sich leicht durch seine Mitschüler ablenken und zeigt fachlichen Schwierigkeiten. Anmerkung: Er hat vier Geschwister und möchte in der Schule die besondere Aufmerksamkeit des Lehrers für sich beanspruchen. Alle genannten Schüler benötigen häufig ergänzende Erklärungen und zusätzliche Aufforderungen mit den Aufgaben zu beginnen. Gerade bei ihnen werde ich mich besonders kümmern müssen, ob sie die Arbeitsaufträge verstehen und mit den Aufgaben beginnen.
1.2. Zu den sozialen Voraussetzungen der Klasse
Die Schüler der Klasse 3b sind im Unterricht kooperativ und verhalten sich sozial. Sie sind Partner- oder Gruppenarbeit gewöhnt und geübt. xx fällt in diesem Zusammenhang allerdings immer wieder auf. Ihm gelingt es noch nicht mit einem anderen Schüler bzw. einer Gruppe zusammen zu arbeiten. Er bedarf besonderer Aufmerksamkeit der L.. Die anderen Schüler akzeptieren es, mit anderem Partner oder in unterschiedlichen Gruppen zu arbeiten bzw. sich bei Bedarf einen Partner zu suchen.
1.3. Zu den fachlichen Voraussetzungen der Klasse
Mit der Klasse arbeite ich seit etwa April 2003 mit einem Wörterbuch. Da den Ss. in der 2. Klasse nur vorübergehend ein Klassensatz Wörterbücher von der Schule zur Verfügung gestellt werden konnte, entschied ich mich, mit den Schülern an dem Miniwörterbuch (vgl. Menzel/ Sandfuchs. 1999) seinen Gebrauch zu üben. Grundlegende Übungen zum Ordnen von Wörtern nach dem Alphabet und dem Auffinden von Wörtern im Wörterbuch habe ich mit den Schülern bereits gemacht.
2. Anmerkungen zur Sache
Grundschulwörterbücher lassen sich in zwei Gruppen unterteilen: In Eingangswörterbücher und weiterführende Schulwörterbücher. Die Eingangswörterbücher sind Grundwortschatzlisten, die vor allem Auskunft über die Schreibung der Wörter geben und nur wenige weitere Hinweise wie Artikel, Flexionen und Silbentrennungen. Ihr Wortumfang beschränkt sich auf etwa 6.000 Einzelwörter. Sie sind für den Einsatz bis höchstens ins vierte Schuljahr gedacht. Gerade für die Einführung in die Wörterbucharbeit sind sie gut geeignet, da sie vom Wortumfang übersichtlich gehalten sind. Um aber ein gewohnheitsmäßiges Nachschlagen im Wörterbuch anzubahnen sollte dann auf ein umfangreicheres Schülerwörterbuch zurückgegriffen werden. Weiterführende Wörterbücher enthalten zwischen 10.000 und 25.000 Einzelwörter. Sie sind für den Einsatz ab dem dritten Schuljahr gedacht und können teilweise darüber hinaus, auch noch nach der Grundschule, genutzt werden (vgl. Menzel/ Sandfuchs, 1999).
Unser Schülerwörterbuch „Duden. Das Grundschulwörterbuch“ ist für Kinder bereits ab der zweiten Klasse gedacht. Die der Altersstufe angemessene, ausführliche alphabetische Wörterliste enthält rund 11.500 gebräuchliche Begriffe für Kinder. Die Wörter enthalten neben dem in der Schule geforderten Grundwortschatz auch solche aus dem Sprachgebrauch von Kindern, wie zum Beispiel ′cool′, des Weiteren wichtige Fremdwörter. Verwandte Wörter stehen übersichtlich untereinander. Im zweiten Teil des Wörterbuchs sind zusätzlich die besonders häufig falsch geschriebenen Wörter noch einmal zum Üben zusammengefasst. Schwierige Vergangenheitsformen sind in einer Übersicht ganz leicht zu finden und ausgewählte Wortfelder helfen beim freien Schreiben (vgl. www.duden.de).
Die Voraussetzung für das Nachschlagen in alphabetisch geordneten Verzeichnissen aller Art ist die Kenntnis des Alphabets. Begonnen wird mit selbst durchgeführten Ordnungsübungen (Wörter nach dem 1., 2. oder 3. Buchstaben ordnen), erst dann geht es an das Aufsuchen von Wörtern, die bereits geordnet sind. Hierbei wird sich zunächst an dem 1. Buchstaben des zu suchenden Wortes orientiert, dann wird das Augenmerk nacheinander auf die folgenden Buchstaben gelegt. Nachschlagen ersetzt das umständliche Suchen durch Herumblättern. Es ist die Technik zum raschen Auffinden von weiteren Informationen.
3. Didaktische Begründungen
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