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Wachstumsstrategien inhabergeführter Unternehmen in der Automobilzulieferindustrie am Beispiel der Hella KG Hueck & Co

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 33 Pages
Author: Dipl. Kfm. Kristian Kanthak
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 33
Grade: 1.0
Bibliography: ~ 38  Entries
Language: German
Archive No.: V17310
ISBN (E-book): 978-3-638-21912-9
ISBN (Book): 978-3-638-64516-4
File size: 316 KB
Notes :
Diese Hausarbeit stellt eine gute Basislektüre für all diejenigen dar, die eine Arbeit im Umfeld der Automobilindustrie schreiben wollen. Das ausführliche Literaturverzeichnis (5 Seiten) und die illustrativen Abbildungen dürften den „Start“ mit dem Schreiben erleichtern. Die Arbeit stellt anhand eines Praxisbeispiels dar, wie inhabergeführte Unternehmen in dem widrigen Branchenumfeld der Automobilzuliefererindustrie profitabel wachsen können.


Abstract

Die Verschärfung des Wettbewerbs auf dem Automobilherstellermarkt durch die Globalisierung der Märkt hat die Akteure dieses Marktes zu einer strategischen Neuausrichtung gezwungen. Diese hat starke Auswirkungen auf die vorgelagerten Automobilzulieferer und löste eine Phase des strukturellen Wandels in der Branche aus. Diese Entwicklungen haben zu einem Anstieg der kritischen Unternehmensgröße, welche für den Erhalt der wirtschaftlichen Selbstständigkeit ausschlaggebend ist, geführt. In dieser Konsolidierungsphase des Marktes ist die gewählte Wachstumsstrategie von enormer Bedeutung für die Überlebensfähigkeit der einzelnen Unternehmen. Ziel der Arbeit ist es zunächst allgemein und anschließend anhand eines Praxisbeispiels aufzuzeigen, wie inhabergeführte Unternehmen in der Automobilzuliefererindustrie in dem widrigen Branchenumfeld erfolgreich, d.h. profitabel, wachsen können. Ausführlich wird bei dieser Betrachtung die Wachstumsvariante der Kooperation diskutiert, da diese eine besonders interessante Wachstumsalternative im Kontext der Automobilzulieferindustrie darstellt. Dies wird mit den kapitaleinsatz- und risikominimierenden Charakteristiken dieser Alternative begründet.


Excerpt (computer-generated)

Wachstumsstrategien inhabergeführter Unternehmen in der
Automobilzulieferindustrie am Beispiel der
Hella KG Hueck & Co

 

 


Verfasser: Kanthak, Kristian

1 EINLEITUNG  1

1.1 PROBLEMSTELLUNG  1
1.2 GANG DER UNTERSUCHUNG 1

2 GRUNDLAGEN 2

2.1 EINORDNUNG DER WACHSTUMSSTRATEGIEN IN DAS STRATEGISCHE MANAGEMENT 2
2.2 DIE AUTOMOBILZULIEFERINDUSTRIE 3

2.2.1 Beschreibung der Branche 3
2.2.2 Entwicklungstendenzen  4

2.3 BESONDERHEITEN INHABERGEFÜHRTER UNTERNEHMEN  7

3 WACHSTUMSSTRATEGIEN 8

3.1 WACHSTUMSCHANCEN UND - OPTIONEN FÜR DIE ZULIEFERER 8
3.2 WACHSTUMSFORMEN  9

3.2.1 Internes Wachstum 9
3.2.2 Externes Wachstum 10
3.2.3 Kooperationen 11

4 PRAXISBEISPIEL  13

4.1 DIE HELLA KG HUECK & CO 13
4.2 DIE “NETWORK- VALUE” – STRATEGIE DER HELLA KG HUECK & CO  14

4.2.1 Der „Network- Value“ – Ansatz 14
4.2.2 Die Implementierung der „Network- Value“- Strategie 15

5 ZUSAMMENFASSUNG DER ERGEBNISSE UND ABSCHLIEßENDE BETRACHTUNG  18

LITERATURVERZEICHNIS III

 

 

 


1 Einleitung

1.1 Problemstellung

Die Verschärfung des Wettbewerbs auf dem Automobilherstellermarkt durch die Globalisierung der Märkt hat die Akteure dieses Marktes zu einer strategischen Neuausrichtung gezwungen.1 Diese hat starke Auswirkungen auf die vorgelagerten Automobilzulieferer und löste eine Phase des strukturellen Wandels in der Branche aus.2 Beispielsweise führt das Outsourcing von Entwicklungs- und Produktionsarbeiten der Hersteller zu einer Übernahme von Leistungsumfängen der Zulieferer. Diese Entwicklungen haben zu einem Anstieg der kritischen Unternehmensgröße, welche für den Erhalt der wirtschaftlichen Selbstständigkeit ausschlaggebend ist, geführt. In dieser Konsolidierungsphase des Marktes ist die gewählte Wachstumsstrategie von enormer Bedeutung für die Überlebensfähigkeit der einzelnen Unternehmen.

1.2 Gang der Untersuchung

Ziel der Arbeit ist es zunächst allgemein und anschließend anhand eines Praxisbeispiels aufzuzeigen, wie inhabergeführte Unternehmen in der Automobilzuliefererindustrie in dem widrigen Branchenumfeld erfolgreich, d.h. profitabel, wachsen können. Im ersten Kapitel wird dazu zunächst die Branche und danach ausführlich die Entwicklungstrends in dieser beschrieben. Dabei wird insbesondere die Notwendigkeit zu verstärkten Wachstumsaktivitäten für die Zulieferer herausgearbeitet. Danach werden die spezifischen Rahmenbedingungen und Restriktionen unter denen inhabergeführte Unternehmen am Markt tätig sind dargestellt. Hauptaugenmerk wird dabei auf die Risikoaversion und die Finanzierungsproblematik dieser Unternehmen gelegt. Im dritten Kapitel werden anschließend Wachstumsoptionen für die Unternehmen der automobilen Zulieferbranche beschrieben. Danach werden verschiedene Wachstumsformen einschließlich der mit diesen einhergehenden Chancen und Risiken vorgestellt. Ausführlich wird bei dieser Betrachtung die Wachstumsvariante der Kooperation diskutiert, da diese eine besonders interessante Wachstumsalternative im Kontext der Automobilzulieferindustrie darstellt. Dies wird mit den kapitaleinsatz- und risikominimierenden Charakteristiken dieser Alternative begründet.

Im vierten Kapitel wird dann der Strategieansatz der Hella KG Hueck & Co. präsentiert. Die „Network-Value“-Strategie, welche von der Devise „Kooperation statt Konzentration“ abgeleitet worden ist, berücksichtigt sowohl sämtliche, zuvor diskutierte Anforderungen an Wachstumsstrategien in der Automobilzulieferbranche als auch die besonderen Gegebenheiten inhabergeführter Unternehmen. Nach der Beschreibung des Ansatzes werden die bisher realisierten Meilensteine bei der Implementierung der Strategie dargestellt. Abschließend werden die erarbeiteten Ergebnisse zusammengefasst und der vorgestellte „Network-Value“- Ansatz des erfolgreichen Automobilzulieferers beurteilt.

2 Grundlagen

2.1 Einordnung der Wachstumsstrategien in das strategische Management

[...]


1 Vgl. Dudenhöffer (Interview 2001) , S. 34.
2 Vgl. Gottschalk (Automobilzulieferindustrie 2001), S. 9.


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