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Zu: Francis Fukuyama - 'End of Days'

Scholary Paper (Seminar), 2003, 11 Pages
Author: Steffen Knäbe
Subject: Politics - Political Theory and the History of Ideas Journal

Details

Event: Seminar: Theorien der internationalen Politik
Institution/College: University of Erfurt (Staatswissenschaftliche Fakultät)
Tags: Francis, Fukuyama, Days, Seminar, Theorien, Politik
Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 11
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V17358
ISBN (E-book): 978-3-638-21948-8
ISBN (Book): 978-3-638-78803-8
File size: 136 KB

Abstract

Viele Wissenschaftler und Forscher unserer Zeitgeschichte haben sich mit dem Problem politischer Zukunftsfragen auseinandergesetzt und recht unterschiedliche und kontrovers zueinander verlaufende Prognosen gestellt. In dieser Arbeit möchte ich eine dieser Theorien herausgreifen und sie anhand vor allem eines Buches versuchen verkürzend darzulegen. Auf den folgenden Seiten werde ich also anhand des Werkes `Das Ende der Geschichte´ die Theorien des Francis Fukuyama wiederspiegeln. Wobei ich natürlich einleitend etwas zu seiner Person schildern werde, um dann zum Kern seiner Aussagen zu kommen. Anschließend möchte ich seine Sichtweise einer liberalen Demokratie, die er unter drei Säulen zusammenfasst, darlegen. Wie er nun die Menschen und die Staaten am Ende der Geschichte sieht, werde ich danach erörtern. Am Ende meiner Arbeit werde ich noch auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Theorien von Fukuyama und Huntington eingehen, was mir als sehr nützlich für eine eigene Stellungnahme erscheint.


Excerpt (computer-generated)

Universität Erfurt
06-08-2003

Hausarbeit

Francis Fukuyama – End of Days

Steffen Knäbe

Lehramt an Regelschulen
Sport / Sozialkunde

 

Gliederung

1. Einleitung 3

2. Zur Person 3-4

3. Der Kern seiner Aussagen 4-5

4. Thesen 5-7

5. Die drei Säulen der liberalen Demokratie 7-8

6. Die Sicht auf Menschen & Staaten am Ende der Geschichte 8-9

7. Vergleich der Fukuyama und Huntington - Theorien 9-10

8. Persönliche Stellungnahme 10-11

9. Literatur 11

 

1. Einleitung

Viele Wissenschaftler und Forscher unserer Zeitgeschichte haben sich mit dem Problem politischer Zukunftsfragen auseinandergesetzt und recht unterschiedliche und kontrovers zueinander verlaufende Prognosen gestellt.

In dieser Arbeit möchte ich eine dieser Theorien herausgreifen und sie anhand vor allem eines Buches versuchen verkürzend darzulegen. Auf den folgenden Seiten werde ich also anhand des Werkes `Das Ende der Geschichte´ die Theorien des Francis Fukuyama wiederspiegeln. Wobei ich natürlich einleitend etwas zu seiner Person schildern werde, um dann zum Kern seiner Aussagen zu kommen. Anschließend möchte ich seine Sichtweise einer liberalen Demokratie, die er unter drei Säulen zusammenfasst, darlegen. Wie er nun die Menschen und die Staaten am Ende der Geschichte sieht, werde ich danach erörtern. Am Ende meiner Arbeit werde ich noch auf Unterschiede und Gemeinsamkeiten der Theorien von Fukuyama und Huntington eingehen, was mir als sehr nützlich für eine eigene Stellungnahme erscheint.

2. zur Person

Um Fukuyamay´s Ansichten und Erfahrungen besser verstehen zu können, ist es so denke ich wichtig, seine Lebensgeschichte zu kennen, um letztendlich bestimmte Sichtweisen besser verstehen zu können. Folgend werde ich diese in kurzer prägnanter Form wiedergeben. Francis Fukuyama wurde am 27. Oktober 1952 in Chicago geboren und verbrachte große Teile seiner Kindheit in New York City, wo er durch seine Eltern eine angelsächsischelitäre, humanistisch geprägte Erziehung genoss. Später studierte er Altertumswissenschaft an der Cornell Universität und danach in Harvard Politikwissenschaft. Seine drei Kinder gebar seine Ehefrau Laura Holmgren. Von 1979-80 machte er seine ersten politisch- praktischen Erfahrungen als Mitglied der politischen Wissenschaftsabteilung der `Rand Corporation´, in der er auch von 1983-89 und von 1995-96 tätig war. 1981-82 und 1998 arbeitete er als stellvertretender Direktor im Planungsamt des US- Außenministeriums, wo er auch zu der US-Delegation für die Ägyptisch-Israelischen Gespräche gehörte. Als regelmäßiges Mitglied spezialisierte er sich später allgemein auf Angelegenheiten des mittleren Ostens. Zur Zeit lehrt er Politikwissenschaft an der George Mason Universität.

Francis Fukuyama ist einer der umstrittensten amerikanischen Autoren und wird oft als ´intellektueller Popstar´ beschrieben. Als Person ist er ein typischer Amerikaner mit einer japanischen Herkunft, woher sich seine puritanische Moral und seine asiatischen Tugenden wie Fleiß und Energie ableiten lassen.

Sein Buch ´The End of History´, basierend auf dem gleichnamigen Artikel, der im Sommer 1989 erschien, avancierte zum Kultbuch- von den einen frenetisch applaudiert, von den anderen verteufelt. In ihm argumentiert er, dass mit der liberalen Demokratie während der letzten Jahre weltweit eine Staatsform aufgetaucht war, die nicht wie rivalisierende Ideologien- z.B. erblicher Monarchie, Faschismus und vor kurzem Kommunismus- Fehler in sich trägt und dadurch zum Scheitern verurteilt ist, sondern als Kombination von Kapitalismus und Demokratie das Nonplusultra der Staatsformen darstellt. Außerdem sagt er, dass die liberale Demokratie den "Endpunkt der ideologischen Entwicklung der Menschheit" bildet, die "abschließende Form der menschlichen Regierung“ sein wird und als solche das "Ende der Geschichte“ (Francis Fukuyama) darstellt.

Bis 1989 nahezu unbekannt, trat Fukuyama durch die Veröffentlichung seines Artikels eine Diskussionswelle los, die bis Mitte der neunziger Jahre anhalten sollte. Auch heute fällt noch sein Name, wenn es um die Gestaltung einer ´neuen Weltordnung´ nach dem Ende des Kalten Krieges geht. (vgl. Inernet: www.biographien.com)

3. Der Kern seiner Aussagen

Den Kern seiner Aussagen stellen mehrere Punkte dar. Einmal sagt er, dass sich nach dem Zusammenbruch des sowjetischen Reiches die liberale Demokratie weltweit durchsetzen wird und damit das ´Ende der Geschichte´ erreicht ist. Dies ist abzusehen, da sich in den letzten Jahren ein Konsens über die Legitimität der liberalen Demokratie gebildet hat.

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