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Outsourcing von Dienstleistungen - Kernkompetenzansatz [Hausarbeit plus Präsentation]

Termpaper, 2002, 26 Pages
Author: Philipp Nestele
Subject: Economics / Business: Business Management, Corporate Governance

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 26
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V17749
ISBN (E-book): 978-3-638-22242-6

File size: 277 KB
Notes :
Zusätzlich enthalten: Eine Präsentation mit 10 Folien.


Abstract

Um sich den schnellen Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds immer wieder gut anpassen zu können, muss eine Unternehmung zu schnellem organisationalem Wandel fähig sein. Bei diesen Überlegungen zur strukturellen Veränderung von Unternehmen spielt Outsourcing eine zentrale Rolle. Dabei spielen unterschiedliche Aspekte wie Kosten- und Effizienzaspekte, Konzentration auf Kernkompetenzen und Aufbau von Kernkompetenzen. „Die zentrale Frage ist zur Zeit die nach der richtigen Strategie und den entscheidenden Faktoren des strategischen Erfolgs, um trotz aller Turbulenzen auch in der Zukunft die Nase vorn zu haben.“ (Strasmann, Schüller, 1996) Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die strategische Relevanz der Kernkompetenzen bei Outsourcing-Entscheidungen, im Fokus von Outsourcing von Dienstleistungen, herauszustellen. Dabei wird zunächst das Outsourcing und der Kernkompetenzansatz isoliert betrachtet, bevor im Anschluss Outsourcing-Entscheidungen in den Kernkompetenzansatz eingeordnet werden. Zum Abschluss folgt ein Fazit und ein Ausblick auf die Entwicklung des Outsourcing-Marktes und das Entwicklungspotential des Kernkompetenzansatzes.


Excerpt (computer-generated)

Outsourcing von Dienstleistungen –
Kernkompetenzansatz

Übung zur Allgemeinen Betriebswirtschaftlehre im SS 2002

- Dienstleistungsmanagement -
vorgelegt am Betriebswirtschaftlichen Institut der Universität Stuttgart
Lehrstuhl für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre und betriebswirtschaftliche Planung

Philipp Nestele

 

 

Inhaltsverzeichnis  I

Abkürzungsverzeichnis  II

Abbildungsverzeichnis  II

1. Einleitung  1

2. Grundlagen des Outsourcing  2
2.1 Begriff des Outsourcing   2
2.2 Formen des Outsourcing  2
2.3 Der Outsourcing-Prozess  4
2.4 Chancen und Risiken des Outsourcing  5

3. Der Kernkompetenzansatz  7
3.1 Begriff der Kernkompetenz  7
3.2 Arten von Kernkompetenzen  7
3.3 Management von Kernkompetenzen  8
3.3.1 Identifikation von Kernkompetenzen  8
3.3.2 Bewertung von Kernkompetenzen  8
3.3.3 Der Managementprozess von Kernkompetenzen  8

4. Outsourcing-Entscheidungen im Kernkompetenzansatz  9
4.1 Konzentration auf Kernkompetenzen  9
4.2 Outsourcing als strategische Entscheidung  10

5. Fazit und Ausblick  11

Literaturverzeichnis  III

Abkürzungsverzeichnis
DMR  Diebold Management Report
EDV  Elektronische Datenverarbeitung
HBR  Harvard Business Review
HM  Harvard Manager
iom  io management
ZfB  Zeitschrift für Betriebswirtschaft

Abbildungsverzeichnis
Abbildung 1: Ausprägungsformen von Outsourcing  3
Abbildung 2: Die Phasen im Outsourcing-Prozess  5
Abbildung 3: Der Prozess des Kernkompetenz-Managements  9
Abbildung 4: Handlungsempfehlungen für strategisches In-/Outsourcing  10

 

1. Einleitung

Um sich den schnellen Veränderungen des wirtschaftlichen Umfelds immer wieder gut anpassen zu können, muss eine Unternehmung zu schnellem organisationalem Wandel fähig sein.1 Bei diesen Überlegungen zur strukturellen Veränderung von Unternehmen spielt Outsourcing eine zentrale Rolle. Dabei spielen unterschiedliche Aspekte wie Kosten- und Effizienzaspekte, Konzentration auf Kernkompetenzen und Aufbau von Kernkompetenzen.2
„Die zentrale Frage ist zur Zeit die nach der richtigen Strategie und den entscheidenden Faktoren des strategischen Erfolgs, um trotz aller Turbulenzen auch in der Zukunft die Nase vorn zu haben.“3

Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die strategische Relevanz der Kernkompetenzen bei Outsourcing-Entscheidungen, im Fokus von Outsourcing von Dienstleistungen, herauszustellen.
Dabei wird zunächst das Outsourcing und der Kernkompetenzansatz isoliert betrachtet, bevor im Anschluss Outsourcing-Entscheidungen in den Kernkompetenzansatz eingeordnet werden.
Bei den Grundlagen des Outsourcing wird auf die verschiedenen Formen und das Phasenkonzept des Outsourcing, sowie auf Chancen und Risiken eingegangen. Im Abschnitt zum Kernkompetenzansatz wird nach einer kurzen begrifflichen Erläuterung und der Vorstellung der Arten von Kernkompetenzen besonders das Management von Kernkompetenzen beleuchtet.
Im letzten Abschnitt des Hauptteils, Outsourcing-Entscheidungen im Kernkompetenzansatz, wird dem der Konzentration auf Kernkompetenzen und dem Outsourcing als strategische Entscheidung Beachtung geschenkt. Zum Abschluss folgt ein Fazit und ein Ausblick auf die Entwicklung des Outsourcing- Marktes und das Entwicklungspotential des Kernkompetenzansatzes.

2. Grundlagen des Outsourcing

2.1 Begriff des Outsourcing

Zum Begriff des Outsourcing existieren mehrere Definitionsversuche. Einigkeit herrscht aber darüber, dass sich der Begriff „Outsourcing“ aus den drei englischen Worten outside, resource und using zusammensetzt. Es handelt sich um ein Kunstwort. Nach der deutschen Übersetzung der Begriffe muss man darunter den Gebrauch von äußeren Ressourcen verstehen.4
Der Begriff des Outsourcing stammt ursprünglich aus der Informatik und man verstand darunter die Auslagerung von EDV- und/oder Rechenzentrumsleistungen an Fremdfirmen.5
Häufig wird Outsourcing auch als eine spezifische Form der Make-or-Buy-Entscheidung mit folgenden Merkmalen begriffen:


· strategische Bedeutung
· Ausrichtung auf längerfristige Kooperationen
· eine besonders umfassende Analyse der Funktionen6

Outsourcing ist immer mit einer Umstrukturierung der Organisation des Outsourcers verbunden. Beim Outsourcing erfolgt eine Konzentration auf das Kerngeschäft und Ausgliederung einzelner Bereiche aus der Organisation, gekennzeichnet durch:


· einen Fremdbezug von unternehmensinternen Dienstleistungen
· ein Dauerschuldverhältnis,
· eine Geschäftspartnerschaft.7

2.2 Formen des Outsourcing

[....]


1 vgl. Strasmann, Schüller (1996a), S. 1
2 vgl. Bruch (1998), S. 5 ff.
3 Strasmann, Schüller (1996b), S. 9
4 vgl. Nagengast (1997), S. 47 und Horchler (1996), S. 1
5 vgl. Hodel (1999), S. 19
6 vgl. Bruch (1998), S. 22 f.
7 vgl. Horchler (1996), S. 2 und Köhler-Frost (1993), S. 13 f.


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