Autor: Ilka Petersen
Fach: Medien / Kommunikation - Journalismus, Publizistik
Details
Institution/Hochschule: Hochschule Bremen (Internationaler Studiengang Fachjournalistik)
Jahr: 2003
Seiten: 25
Note: 1,0
Sprache: Deutsch
Dateigröße: 243 KB
ISBN (E-Book): 978-3-638-22460-4
Textauszug (computergeneriert)
Journalismus in Krieg und Krisen
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 3
2. Tätigkeitsfelder 4
2.1 Der Auslandskorrespondent 4
2.1.1 Die Störfaktoren 4-5
2.2.1 Der Kriegsberichterstatter 5
2.2.2 Der Einsatz 5-6
2.2.3 Die Vorbereitungen 6
2.2.3 Die unterschiedlichen Arbeitsmethoden 6-7
3. Arbeiten im Krieg- Presserechtliche Grundlagen 7
3.1 Die OSZE 8
3.2 Der Europarat 8-9
3.3 UNESCO-Mediendeklaration 9
3.4 UN-Menschenrechtskonvention 9-10
3.5 Fazit 10
4. Arbeiten im Krieg – Kennzeichen besonderer Bedingungen 10
4.1 Grundlagen journalistischer Tätigkeit am Kriegsschauplatz 11-12
4.2 Die Technisierung 12-13
4.3 Die Kommerzialisierung 13-14
4.3.1 Die Vorteile der Fernsehmedien 14-15
4.4 Die Gefahren 15-16
4.5 Der Konkurrenzdruck unter den Kriegsberichterstattern 16
4.6 Das Selbstverständnis 17
5. Schlussbetrachtung 18-19
Bibliografie 20-24
1. Einleitung
„Kriegsberichterstatter, Kriegsfotografen: Das sind die Leute - meist Männer -, die ihre Kicks nicht ohne Blut, Leiden, Angst und Wahnsinn kriegen. Das sind die, die immer darauf warten, dass etwas passiert, dass das, was Krieg heißt, durch Leichen, Schießende und Trauernde dargestellt werden kann. Die mit dem Objektiv draufhalten, wenn jemand von einem Mob zu Tode getreten wird, die keine Meinung haben und kein Wissen brauchen. Wozu auch? Krieg ist überall ähnlich.“1 Der Kosovo Konflikt 1999, der Afghanistan Feldzug 2002 und in diesem Jahr der dritte Golfkrieg. Nicht nur diese Kriege haben eines gemeinsam: Sie provozieren Kritik am Journalismus. Ereignisorientierung statt Hintergrundberichterstattung, Abhängigkeit vom militärischen Informationsmanagement, Spekulation statt Fakten, überflüssige oder übertriebendramatische Berichterstattung. (vgl. Löffelholz 2003a, S. 11) Doch wie sieht die Arbeit eines Kriegberichterstatters aus? Unter welchen Bedingungen geht er seiner journalistischen Tätigkeit nach? Sind die Kritikpunkte in der Öffentlichkeit am Journalismus berechtigt?
Diese im Rahmen des Seminars „Journalistik und Journalismus“ entstandene Arbeit, befasst sich mit den Hintergründen und Bedingungen der Tätigkeit von Journalisten am Kriegsschauplatz. Im zweiten Kapitel ist zunächst zu klären, in wie weit sich die Tätigkeitsfelder von Auslandskorrespondenten und Kriegsberichterstattern unterscheiden. Zu beleuchten sind aber nicht nur die Umstände für den einzelnen Kriegsberichterstatter vor Ort. Die Regeln des Mediensystems in Krisenzeiten müssen erläutert werden, um alle Bedingungen für die jour-nalistische Tätigkeit eines Kriegsberichterstatters aufzeigen zu können. Aus diesem Grunde wird sich das dritte Kapitel mit den presserechtlichen Dimensionen auseinander setzen. Zu den Umständen der Kriegsberichterstattung gehören die Technisierung und die Kommerzialisierung, die es im vierten Kapitel zu beleuchten gilt. Was die Faktoren für den Journalisten im Kriegsgebiet bedeuten, wird im Anschluss erklärt. In der Schlussbetrachtung werden die heutigen Bedingungen der Kriegsberichterstattung zusammengefasst, und im Folgenden wird versucht, einen Blick auf die künftige Kriegsberichterstattung zu werfen.
2. Tätigkeitsfelder
Die Arbeitsbedingungen für Auslandskorrespondenten sind in der Regel gut, denn die Veranstalter von Gipfeltreffen bis Weltmeisterschaften wissen, wie wichtig das für eine „gute Presse“ (Wagner, 2001, S. 27) ist. Wenn Korrespondenten jedoch aus Kriegs- oder Krisengebieten berichten, verschlechtern sich die Bedingungen. Dieser Einsatz gehört zu den gefährlichsten und schwierigsten Auslandseinsätzen eines Journalisten. (vgl. ebd., S. 27) Im Folgenden sind die Arbeitsmerkmale, und die daraus resultierenden Unterschiede in der journalistischen Tätigkeit von Auslandskorrespondenten und Kriegsberichterstattern zu erläutern.
2.1 Der Auslandskorrespondent
[...]
1 Weber, 2002, http://www.taz.de/pt/2002/07/11/a0111.nf/textdrruck < 19.06.2003, 19:30 >
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