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Die Bestimmung der Eigenkapitalkosten bei Investitionsentscheidungen

Bachelor Thesis, 2003, 31 Pages
Author: Martin Menzel
Subject: Economics / Business: Accounting and Taxes

Details

Category: Bachelor Thesis
Year: 2003
Pages: 31
Grade: 2,3
Language: German
Archive No.: V18111
ISBN (E-book): 978-3-638-22522-9
ISBN (Book): 978-3-638-64548-5
File size: 267 KB
Notes :



Abstract

Investitionsentscheidungen zählen im Unternehmen zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten zu treffenden strategischen Entscheidungen. Bei den letztendlich durchzuführenden Investitionen ist es notwendig ex-ante die opti-male Unternehmensfinanzierung zu ermitteln. Dabei gewinnt die Beschaffung von Eigenkapital über die Ausgabe von Aktien an Bedeutung. Die Eigenkapi-talgeber sind nur dann bereit dem Unternehmen finanzielle Mittel zu überlas-sen, wenn sie entsprechend ihrer Zielvorstellungen in Form einer Mindestren-dite entschädigt werden. Bei der Bestimmung dieser Mindestrendite orientieren sich die Kapitalgeber an den Erträgen, die sie bei alternativer Anlagemöglichkeit mit gleichem Risiko außerhalb des Unternehmens am Markt erzielt hätten. Aus der Sicht des Unternehmensmanagements muss eine wertorientierte Unternehmensführung erfolgen, um das Unternehmen für Kapitalanleger attraktiv zu machen und damit den finanziellen Spielraum, zukünftige Projekte über den Kapitalmarkt zu finanzieren, zu sichern. Zu Beginn werden in Kapital 2 grundlegende Begriffe definiert. Neben dem Investitionsbegriff ist dies vor allem der Begriff der Kapitalkosten: deren eige-ne Bedeutung für Investitionsentscheidungen und die Auswirkungen der Kapi-talstruktur auf diese werden herausgearbeitet. In Kapitel 3 werden drei Model-le zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten unter Risiko vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den zwei kapitalmarkttheoretischen Modellen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) und der Arbitrage Pricing Theorie (APT) liegt. Die Anwendung bzw. Übertragbarkeit der Modelle auf die Bestimmung der Eigenkapitalkosten bei bzw. auf Investitionsentscheidungen wird in Kapital 4 diskutiert. Die Arbeit schließt mit einem Fazit.


Excerpt (computer-generated)

Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insbesondere Unternehmensforschung
an der Westfälischen Wilhelms Universität zu Münster

Bachelor-Arbeit

zum Thema
Die Bestimmung der Eigenkapitalkosten bei
Investitionsentscheidungen

im Fach: Rechnungswesen und Controlling
Ausgabetermin: 12. März 2003
Abgabetermin: 25. April 2003

vorgelegt dem Prüfungsamt für wirtschaftswissenschaftliche
Prüfungen der Westfälischen Wilhelms Universität Münster

von

Martin Menzel

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis ... IV
Symbolverzeichnis ... V

1 Einleitung ... 1

2 Kapitalkosten und Investitionsentscheidungen ... 2
2.1 Klassifizierung von Investitionsentscheidungen ... 2
2.2 Definition und Bedeutung der Kapitalkosten ... 3
2.3 Bedeutung der Kapitalstruktur und ihre Auswirkungen auf die Kapitalkosten ...... 5

3 Modelle zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten ... 7
3.1 Bestimmung der Eigenkapitalkosten auf Basis des Dividendenwachstumsmodells (Gordon-Modell) ... 7
3.2 Capital Asset Pricing Modell (CAPM) ... 9
3.2.1 Annahmen des Modells ... 9
3.2.2 Bestimmung der Eigenkapitalkosten auf Basis des CAPM ... 9
3.3 Arbitrage Pricing Theorie (APT) ... 11
3.3.1 Annahmen des Modells ... 11
3.3.2 Bestimmung der Eigenkapitalkosten auf Basis der APT ... 11

4 Anwendung der Modelle auf Investitionsentscheidungen ... 12
4.1 Anwendung des Dividendenwachstumsmodells ... 13
4.1.1 Bestimmung der notwendigen Daten ... 13
4.1.2 Kritik ... 14
4.2 Anwendung des CAPM auf Investitionsentscheidungen ... 14
4.2.1 Übertragbarkeit auf Investitionsentscheidungen ... 14
4.2.2 Bestimmung der notwendigen Daten ... 15
4.2.3 Kritik ... 17
4.3 Anwendung der APT auf Investitionsentscheidungen ... 19
4.3.1 Übertragbarkeit auf Investitionsentscheidungen ... 19
4.3.2 Bestimmung der notwendigen Daten ... 19
4.3.3 Kritik ... 20

5 Fazit ... 21

Literaturverzeichnis ... 22

 

1 Einleitung
Investitionsentscheidungen zählen im Unternehmen zu den wichtigsten und zugleich schwierigsten zu treffenden strategischen Entscheidungen.1 Bei den letztendlich durchzuführenden Investitionen ist es notwendig ex-ante die optimale Unternehmensfinanzierung zu ermitteln. Dabei gewinnt die Beschaffung von Eigenkapital über die Ausgabe von Aktien an Bedeutung.2 Die Eigenkapitalgeber sind nur dann bereit dem Unternehmen finanzielle Mittel zu überlassen, wenn sie entsprechend ihrer Zielvorstellungen in Form einer Mindestrendite entschädigt werden. Bei der Bestimmung dieser Mindestrendite orientieren sich die Kapitalgeber an den Erträgen, die sie bei alternativer Anlagemöglichkeit mit gleichem Risiko außerhalb des Unternehmens am Markt erzielt hätten. Aus der Sicht des Unternehmensmanagements muss eine wertorientierte Unternehmensführung erfolgen, um das Unternehmen für Kapitalanleger attraktiv zu machen und damit den finanziellen Spielraum, zukünftige Projekte über den Kapitalmarkt zu finanzieren, zu sichern.

Zu Beginn werden in Kapital 2 grundlegende Begriffe definiert. Neben dem Investitionsbegriff ist dies vor allem der Begriff der Kapitalkosten: deren eigene Bedeutung für Investitionsentscheidungen und die Auswirkungen der Kapitalstruktur auf diese werden herausgearbeitet. In Kapitel 3 werden drei Modelle zur Bestimmung der Eigenkapitalkosten unter Risiko vorgestellt, wobei der Schwerpunkt auf den zwei kapitalmarkttheoretischen Modellen des Capital Asset Pricing Model (CAPM) und der Arbitrage Pricing Theorie (APT) liegt. Die Anwendung bzw. Übertragbarkeit der Modelle auf die Bestimmung der Eigenkapitalkosten bei bzw. auf Investitionsentscheidungen wird in Kapital 4 diskutiert. Die Arbeit schließt mit einem Fazit

2 Kapitalkosten und Investitionsentscheidungen
2.1 Klassifizierung von Investitionsentscheidungen
Der zahlungsorientierte Investitionsbegriff wird definiert als betriebliche Tätigkeit, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten Auszahlungen und Einzahlungen verursachen und mit einer Auszahlung beginnt,3 wobei nach Adam die „Einzahlungen… die Auszahlungen möglichst deutlich übersteigen“4 sollen. Investitionen erfordern zu Beginn hohe Auszahlungen, binden langfristig erhebliche finanzielle Mittel und sind somit kurzfristig nicht revidierbar.5 Hinzu kommt der Faktor der Unsicherheit, der zum einen aus der wachsenden Lebensdauer einzelner Investitionen und zum anderen aus der damit verbundenen unvollkommenen und unsicheren Information über die relevanten Daten zur Bewertung von Investitionsalternativen und über zukünftige Umweltentwicklungen resultiert.

[...]


1 Vgl. Kruschwitz, L. (2003), S. 1; Johannwille, U. (1999), S. 1.

2 Das Volumen der Aktienemissionen erreichte 1999 mit 36 Mrd. € den Höchstwert – bis 2002 (9,2 Mrd. €) fiel dieser Wert nach dem Boom zwar wieder deutlich zurück, jedoch scheint sich der Trend zur Aktienfinanzierung im langjährigen Vergleich fortzusetzen. (vgl. Bundesbank (2003), S. 30, 118).

3 Vgl. Kruschwitz, L. (2003), S. 4.

4 Adam, D. (2000), S. 4.

5 Vgl. Kruschwitz, L. (2003), S. 1.


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