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Frauenbewegung und andere soziale Bewegungen in Spanien - ein kurzer Überblick

Presentation (Elaboration), 2003, 14 Pages
Authors: Frank Mattioli-Danker, Anne Behrendt
Subject: Pedagogy - Pedagogic Sociology

Details

Event: Seminar
Institution/College: University of Osnabrück
Tags: Frauenbewegung, Bewegungen, Spanien, Seminar
Category: Presentation (Elaboration)
Year: 2003
Pages: 14
Grade: ohne
Language: German
Archive No.: V18147
ISBN (E-book): 978-3-638-22550-2
ISBN (Book): 978-3-638-93610-1
File size: 240 KB

Abstract

Die Frauenbewegung in Spanien und der Vergleich zu anderen sozialen Bewegungen insbesondere zur Schwulenbewegung ist Gegenstand dieser Arbeit. Dazu umreißen wir den geschichtlichen Verlauf von Spanien bezogen auf unsere Thematik. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Veränderungen für die Frauen in Spanien nach Beendigung der Diktatur 1974 und anderen Randgruppen? Wenn wir hier über Veränderungen für die Frauen schreiben, nehmen wir Stellung zu den Schwerpunkten der Benachteiligung von Frauen wie Gewalt, Arbeitslosigkeit, politischen Einfluss. Bezogen auf die Schwulenbewegung betrachten wir ebenfalls die geschichtliche Perspektive, die rechtliche Gleichstellung und zusätzlich noch persönliche Schicksale.


Excerpt (computer-generated)

Universität Osnabrück, Erziehungs- und Kulturwissenschaften,
Erziehungswissenschaften
SS 2003

Frauenbewegung und andere
soziale Bewegungen in Spanien

Seminar: 3.1502 Gleichberechtigung in Europa:
Gibt es Verbindung zwischen Frauen-
und anderen sozialen Bewegungen?

Anne Behrendt / Frank Mattioli-Danker

 

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung 1

2. Heutige Situation der Frauenbewegung in Spanien 1

2.1. Historische Übersicht Spaniens 1
2.2. Lebensverhältnisse der Frauen in Spanien 2

3. Projekte für benachteiligte Frauen 3

3.1. Schutz für misshandelte Frauen 3
3.2. Förderung arbeitsloser Frauen 4
3.3. Fraueninstitut "Instituto de la Mujer" 5

4. Andere soziale Bewegungen 6

4.1. Recherchenverlauf 6
4.2. Ergebnisse der Recherchen 7
4.2.1. Einzelne Schicksale 8

5. Fazit 9

6. Literaturverzeichnis 10

 

 

1. Einleitung

Die Frauenbewegung in Spanien und der Vergleich zu anderen sozialen Bewegungen insbe-sondere zur Schwulenbewegung ist Gegenstand dieser Arbeit. Dazu umreißen wir den ge-schichtlichen Verlauf von Spanien bezogen auf unsere Thematik. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den Veränderungen für die Frauen in Spanien nach Beendigung der Diktatur 1974 und anderen Randgruppen? Wenn wir hier über Veränderungen für die Frauen schreiben, nehmen wir Stellung zu den Schwerpunkten der Benachteiligung von Frauen wie Gewalt, Arbeitslosigkeit, politischen Einfluss. Bezogen auf die Schwulenbewegung betrachten wir ebenfalls die geschichtliche Perspektive, die rechtliche Gleichstellung und zusätzlich noch persönliche Schicksale.

2. Heutige Situation der Frauenbewegung in Spanien

Um sich einen Einblick in die Frauenbewegung in Spanien zu verschaffen, werden wir zu Beginn eine historische Übersicht des Landes darstellen und danach die Lebensumstände der Frauen betrachten.

2.1. Historische Übersicht Spaniens

1974 endete in Spanien die Diktatur von Franco. Somit wurde das Parteienverbot aufgehoben und freie demokratische Wahlen wurden möglich und ab 1979/1980 nach dem Modell „Europa“ eingeführt. Durch diese politische Veränderung war es auch möglich, die Vormachtsstellung der katholischen Kirche zu beenden und aufzulösen und damit endete die völlige Isolation des Landes.
Während der Diktatur verarmte das Land mehr und mehr und eine hohe Arbeitslosigkeit war die Folge. Frauen galten als Verwalterin der familiären Armut. Da es in dem spanischen Sozialversicherungssystem keine Arbeitslosenversicherung gab, emigrierten Intellektuelle und die Arbeitslosen, die es sich leisten konnten, ins Ausland, z.B. Mexiko.

Einhergehend mit der Diktatur wurde das Bildungswesen eingeschränkt und selbst noch 1985 gab es 3 Millionen Analphabetinnen1, was natürlich auch damit zu tun hat, dass erst 1970 die allgemeine Schulpflicht eingeführt wurde.
Ende der 60iger Jahre entwickelte sich die Tourismusbranche, so dass mit „der Sonne Spaniens“ das Land einen wesentlichen wirtschaftlichen Aufschwung erlebte. Die emigrierten Spanierinnen kehrten zurück und profitierten von diesem Tourismusboom. Durch das veränderte politische System und den Tourismus öffnete sich Spanien anderen europäischen Ländern, so dass linksgerichtete Strömungen die politische Landschaft in Spanien beeinflussen konnten.

Luise Hartwig, S.54f

2.2. Lebensverhältnisse der Frauen in Spanien

Bis in die 70iger Jahre standen für die Frauen die Familie und der Haushalt neben den kirchlichen Traditionen im Lebensmittelpunkt. „Kinder – Küche – Kirche“ waren die drei Lebensinhalte der Frauen. Wenn auch die Erwerbstätigkeit von jungen Frauen geduldet wurde, musste diese auf jeden Fall beim Eintritt in die Ehe beendet werden. Das Leitbild für die spanischen Frauen wurde traditionell von der Kirche geprägt, wobei das Lebensbild der Jungfrau Maria maßgeblich war. Die Mystifizierung bestand darin, dass Maria als rein, keusch, unantastbar, gehorsam, aufopfernd und hingebungsvoll gesehen wurde.

[...]


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