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Termpaper, 2003, 18 Pages
Author: Astrid Bieling
Subject: Pedagogy - School Pedagogics
Details
Institution/College: University of Koblenz-Landau (Institut für Grundschulpädagogik)
Tags: Bilderbücher, Rahmen, Erstleseunterrichts, Einsatz, Bilderbüchern, Sprachunterricht
Year: 2003
Pages: 18
Grade: 2,7
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-22556-4
File size: 198 KB
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Excerpt (computer-generated)
Bilderbücher im Rahmen des
Erstleseunterrichts
Astrid D. N. Bieling
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung 3
2 Warum Bilderbücher im Unterricht? 4
3 Wie setzt man Bilderbücher ein? 6
3.1 Sprachausbau 8
3.2 Artikulationsfähigkeit 8
3.3 Inhaltliche Antizipation 9
4 Wie wählt man Bilderbücher aus? 9
5 Welche Bilderbücher sind geeignet? 11
6 Beispiel 1 „Es war einmal ein Zauberer ganz allein“ 12
6.1 Inhalt 12
6.2 Gestaltung 12
6.3 Einsatz im Unterricht 13
7 Beispiel 2: „Der vergessene Zauberspruch“ 14
7.1 Inhalt 14
7.2 Gestaltung 14
7.3 Einsatz im Unterricht 15
8 Schluss 16
9 Literaturverzeichnis 17
1 Einleitung
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Bilderbüchern im Erstleseunterricht und der Frage, warum diese in den Unterricht der Grundschule integriert werden sollen. Es wird der Nutzen aufgezeigt, den Bilderbücher den Erstklässern bieten können. Danach wird darauf eingegangen wann und wie man die Bücher verwenden kann. Des weiteren wird kurz angesprochen welchen Nutzen Bilderbücher bei dem Sprachausbau der Kinder haben, wie die Artikulationsfähigkeit unterstützt werden kann und wie die inhaltliche Antizipation gesteigert werden kann. Darauf folgend die Kriterien die bei der Auswahl von Bilderbüchern, welche in einer ersten Klasse eingesetzt werden können, beachtet werden müssen. Nach den Auswahlkriterien folgt eine Auflistung von Büchern, die diese Eigenschaften besitzen. Schließlich werden die zwei von Helmut Kollars verfassten Bilderbücher „Es war einmal ein Zauberer ganz allein“ und „Der vergessene Zauberspruch“ näher betrachtet. Es wird jeweils kurz der Inhalt erzählt. Nachfolgend wird auf die Gestaltung der Bücher eingegangen und zuletzt auf die Möglichkeiten, wie die Bücher im Unterricht eingesetzt werden können.
2 Warum Bilderbücher im Unterricht?
Der Einsatz von Bilderbüchern im Unterricht von Schulanfängern ist zu begrüßen und sehr empfehlenswert, obwohl Bilderbücher eigentlich nicht für Leseanfänger konzipiert sind. Hier stellt sich nun die Frage, warum diese Art von Material trotzdem gut einsetzbar ist (natürlich gibt es auch Bücher die speziell für Kleinkinder verfasst wurden). Einer Anzahl von Kindern sind Bilderbücher schon von zu Hause oder dem Kindergarten vertraut. Durch das Vorlesen und das Betrachten der Bilder haben Erstklässler meistens schon viele Erfahrungen mit diesen Büchern gemacht. Dies ist gut, da das Erlernen des Lesens nicht erst mit dem Eintritt in die 1. Klasse beginnt, denn bis „zu diesem Zeitpunkt hat das Kind in einem latenten Lernprozess bereits eine Reihe von Fähigkeiten erworben.“1 Gewisse Vorläuferfertigkeiten sind nötig, um das Lesen ohne Schwierigkeiten zu erlernen. Das Vorlesen von Büchern (auch wenn die Kinder noch klein sind) bewirkt, dass ihre geistige Aktivität angeregt wird. Je nach Thema des Buches können dem Kind neue Dinge nahe gebracht werden oder durch die verwendete Sprache (z. B. Reime) wird ihnen diese bewusster.
Da Kinder auf andere angewiesen sind, die lesen können, diese aber manchmal keine Zeit oder Muse dazu haben, kann der Wunsch entstehen, selbst lesen zu lernen. Durch diese Vorerfahrungen sind den Kindern Bilderbücher nicht neu. Neu für sie ist aber, dass sie mehr und mehr in die Lage kommen, die Bücher selbst zu lesen oder sogar anderen vorzulesen. Dabei ist es nicht wichtig, dass alle Wörter schon erlesen werden können, denn zu einem großen Teil erschließen die Bilder den Text auch alleine. Hier wird dem Leseanfänger schon das Gefühl vermittelt, erfolgreich zu lesen, da ihm der Inhalt durch die Bilder verdeutlicht wird. Kinder bemerken aber schnell, dass das bloße Betrachten der Bilder längst nicht so viel über den Fortlauf der Geschichte verrät. Um zu erfahren was nun wirklich geschieht machen sie sich gerne die Mühe den Text zu lesen. Diese Ermunterung, selbst, d.h. ohne Zwang zu lesen rührt auch davon, dass in Bilderbüchern die Kinder nicht nur mit so genannter „Häppchenliteratur“ versorgt werden, sondern mit einem zusammenhängenden Text. Bei inhaltlich lesenswerten Texten ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Kind die Mühe macht die Wörter zu erlesen sehr viel größer, als bei langweiligen, aus dem Zusammenhang gerissenen oder uninteressanten Texten.
[...]
1 Vgl: Grabolle: Bilderbücher im ersten Schuljahr
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