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Wahl- und Parteiensysteme in Österreich

Termpaper, 1998, 38 Pages
Authors: Nils Becker, Sven Becker, Manuel Konkel
Subject: Politics - International Politics - Region: Western Europe

Details

Category: Termpaper
Year: 1998
Pages: 38
Grade: gut (2,0)
Language: German
Archive No.: V18398
ISBN (E-book): 978-3-638-22757-5

File size: 308 KB


Excerpt (computer-generated)

Wahl- und Parteiensysteme in Österreich

 

 

 

von Nils Becker

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1. Das Wahlsystem von Österreich

1.1. Die Walrechtsgrundsätze
1.2. Das Parlament

1.2.1. Der Nationalrat

1.2.1.1. Kreation und Zusammensetzung des Nationalrates
1.2.1.2. Das Wahlsystem für die Wahl zum Nationalrat
1.2.1.3. Bewerbung zur Wahl des Nationalrat

1.2.2. Der Bundesrat

1.2.2.1. Kreation und Zusammensetzung des Bundesrat
1.2.2.2. Das Wahlsystem für die Wahl zum Bundesrat
1.2.2.3. Bewerbung zur Wahl des Bundesrates
1.2.2.4. Die Landtage als "Teil" des Bundesrates

1.3. Instrumente der direkten Demokratie
1.4. Die Klassifizierung des österreichischen Wahlsystems

2. Das Parteiensystem

2.1. Dynamik und Struktur des österreichischen Parteiensystem, sowie die Veränderungen seit 1986
2.2. Numerische Klassifizierung des österreichischen Parteiensystems
2.3. Beziehungen der Parteien

2.3.1. Ideologische Polarisierung
2.3.2. Segmentierung im Parteiensystem der Republik Österreich
2.3.3. Asymmetrie im österreichischen Parteiensystem

2.4. Gesellschaftliche Spaltungen (Cleavages)
2.5. Kurzer Entwicklungsüberblick (1945-1986) des Parteiensystems in Österreich

2.5.1. Geschichtlicher Abriß der Parteientstehung

2.6. Einflußnahme von sozialen Schichten und relevanten Gruppen im parlamentarischen System

2.6.1. Aus wirtschaftlicher Sicht
2.6.2. Aus kirchlicher Sicht
2.6.3. Die Massenmedien
2.6.4. Das Bildungswesen

3. Literaturliste







 

Vorwort

Die Arbeit über das Wahl- und Partiensystem der Republik Österreich ist in drei große Abschnitte unterteilt.

Der Abschnitt I ist den Wahlsystem von Österreich gewidmet. Vor der Behandlung der Wahl zu den einzelnen Teilen des Parlaments Österreichs findet eine Erläuterung der Wahlrechtsgrundsätze statt. Nach diesem erfolgt eine systematische Darstellung des Wahl und der daran beteiligten Prozesse. Es erfolgt eine Unterteilung in Nationalrat und Bundesrat. In diesen Unterteilungen werden dann Themen wie Kreation und Zusammensetzung, Wahl und Wahlbewerbung abgehandelt. Zudem kommt eine kurze Betrachtung der direkten Demokratie, weil ich der Meinung bin, daß diese Art der Wahl wichtig ist und nicht außer acht gelassen werden darf. Als letzter Punkt erfolgt eine Klassifizierung des Wahlsystems der Republik Österreichs.

Der Abschnitt II beinhaltet das Parteiensystem von Österreich. Zu Beginn soll die allgemeine Struktur des Österreichischen Parteiensystem verdeutlicht werden. Da das österreichische Parteiensystem derzeit einen dramatischen Wandel unterzogen ist, wird zudem hier auf die Veränderungen seit 1986 eingegangen. Anschließen wird das österreichische Parteiensystem in einer Numerischen Klassifizierung untersucht. Ein Großteil des Abschnittes beinhaltet und untersucht die Beziehungen der Parteien zueinander. Es werden die Themen Ideologische Polarisierung, die Segmentierung und die Asymmetrie des Parteiensystems genauer untersucht. 2.4. des Abschnitts II befaßt sich mit den Gesellschaftlichen Spaltungen (Cleavages) im und deren Auswirkungen auf das Parteiensystem. Anschließend wird ein kurzer Entwicklungsüberblick - mit Schwerpunkt auf die zweite Republik - sowie die Entstehungsgeschichte der einzelnen Parteien, die eine gewisse politische Bedeutung erlangt haben, augezeigt. Zum Schluß findet eine Darstellung der sozialen Schichten sowie relevanten Gruppen und ihre Einflußnahme im parlamentarischen System statt. Hier soll nicht nur die kirchliche und wirtschaftliche Seite behandelt werden. Auch Massenmedien und Bildungswesen spielen in der heutigen Zeit eine große Rolle bei der "Politikvollziehung" und der Meinungsbildung.

Abschnitt III ist die dargestellte Literaturliste. Hier sind zum Teil auch ältere Bücher zu erkennen, die auch Verwendung gefunden haben. Zudem muß ich gestehen, daß es zum Teil neuere Literatur gibt. Jedoch ist diese in der Unibibliothek nicht vorhanden oder unerlaubt entwendet und ein Erwerb neuer Bücher würde das Budget eines Studenten überschreiten.

1. Wahlsystem

1.1 Wahlrechtsgrundsätze

Das österreichische Wahlrecht ist gemäß der Verfassung ein allgemeines, gleiches, freies, geheimes, unmittelbares und persönliches. Für das aktive Wahlrecht ist die Vollendung des 18. Lebensjahres, für das passive Wahlrecht die Vollendung des 19. Lebensjahres - (Bundespräsident 35. Lebensjahr) - jeweils erforderlich. Eine Wahlpflicht ist bundesgesetzlich nicht vorgeschrieben. Bis 1992 konnte sie aber durch Landesgesetze angeordnet werden und bestand in Tirol und Vorarlberg. Zudem kommt das ebenfalls Auslandsösterreicher ein Wahlrecht haben.

1.2 Das Parlament

[...]


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