Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Die Trias Mensch, Nationalstaat, Weltgesellschaft close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Die Trias Mensch, Nationalstaat, Weltgesellschaft

Termpaper, 2002, 17 Pages
Author: Anne Dreyer
Subject: Politics - International Politics - Topic: Globalisation, Political Economics

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 17
Grade: 1,3
Language: German
Archive No.: V18535
ISBN (E-book): 978-3-638-22864-0

File size: 220 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Trias Mensch, Nationalstaat, Weltgesellschaft

 


Name: Anne Dreyer

Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung

1.1. Ziel der Hausarbeit

2. Staatsbürgerschaft im Wandel

2.1. Entwicklungen nach 1945
2.2. Das klassische Modell der Staatsbürgerschaft
2.3. Das postnationale Modell der Staatsbürgerschaft
2.4. Die Europäische Unionsbürgerschaft

3. Die Funktion des Nationalstaates

3.1. Politische und kulturelle Inklusion

3.1.1. Begriff: Inklusion
3.1.2. Begriff: Exklusion

3.2. Der Wohlfahrtsstaat

4. Zusammenfassung

 

 



1. Einleitung

Seit Ende der 80iger Jahre ist die Beziehung Mensch, Nationalstaat und Weltgesellschaft zu einem der zentralen Themen in der Soziologie geworden. Innerhalb des allgemeinen Diskurses der Menschenrechte wurden die Rechte, welche mit der Zugehörigkeit zu einer nationalen Gemeinschaft einher gingen, zunehmend abstrahiert und auf globaler Ebene legitimiert.1 Die Evolution von Nationalstaat und Weltgesellschaft ist ein komplexes Syndrom verschiedener Entwicklungstendenzen2, auf die alle einzugehen mir unmöglich ist. Eine der wichtigsten Prozesse, die diese verschiedenen Entwicklungstendenzen immer wieder unterstützen sind Grenzziehungsprozesse, die nach dem 2. Weltkrieg in Europa vor allem auf die Grenzerweiterung zielten. Europas Grenzen sind weder eindeutig noch kongruent. Diese Entwicklungen sind vor allem für die Immigranten der Nachkriegsära von großer Bedeutung. Die Kodifizierung der Menschenrechte als globales Prinzip hatte auch eine Ausdehnung der Staatsbürgerrechte zur Folge, unabhängig von Status oder Zugehörigkeit zu einem nationalen Kollektiv.

Es herrscht eine grundlegende Dualität zwischen universalistischen Menschenrechten und dem territorial begrenzten Nationalstaat. Grenzen werden durch verschärfte Grenzkontrollen und die Betonung auf Nationalität konkretisiert, während die postnationale Form der Mitgliedschaft und der universalistischen Rechte der Person nationale Grenzen überschreitet und postnationale Dynamiken unterstützt. Die Bildung von Nationalstaaten kann als institutionelle Antwort auf die Forderung nach der Verwirklichung universalistischer Menschenrechte interpretiert werden. Den Nationalstaaten sei es so einerseits gelungen an regionale Bedingungen und Wertorientierungen festzuhalten, und andererseits das Risiko der Rechtlosigkeit des Einzelnen im Globalisierungsprozeß zu beschränken.3 Da von einem „Verfall” oder einer „Bedeutungslosigkeit” der Nationalstaaten nicht die Rede sein kann, soll im Zuge des weltgesellschaftlichen Diskurses die Wechselwirkung zwischen Individuum, Nationalstaat und Weltgesellschaft bezüglich der Staatsbürgerschaft im Folgenden betrachtet werden. Dabei kann die EU Bürgerschaft, vor dem Hintergrund der Schwächung der Inklusion vermittelnden Funktion der Nationalstaaten im Zuge globalisierender Dynamiken als ein wichtiger Indikator im Wandel der nationalen Bürgerschaftsform gesehen werden.

1.1. Ziel der Hausarbeit

Ziel der Hausarbeit ist es, die Trias Mensch, Nationalstaat, Weltgesellschaft, in ihrer Beziehung untereinander und ihre Problematik bezogen auf die Forderung nach universalen Menschenrechten darzustellen und auf Basis der Unterscheidung des klassischen vom postnationalen Staatsbürgerschaftsmodell nach Y.N. Soysal, die EU Bürgerschaft als eine neue Bürgerschaftsform einzuführen. Darauf aufbauend wird zunächst die Inklusionsfunktion der Nationalstaaten nach M. Bös erläutert, um dann auf das Problem der Wohlfahrtsstaatlichkeit in der heutigen Weltgesellschaft nach R. Stichweh hinzuweisen.

2. Staatsbürgerschaft im Wandel

2.1. Entwicklungen nach 1945

[...]


1 Vgl. Soysal 1996: S. 181
2 Vgl. Stichweh 2000: S. 240
3 Vgl. Bös 1998: S. 250


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:

Die Ideologie der Roten Armee Fraktion - Theoriedefizit oder Primat der Praxis

Author: Till Döring
Politics - International Politics - Topic: Peace and Conflict Studies, Security, 2002 Download as PDF-file for 7,99 EUR

Schwachsinn im 18. Jahrhundert

Author: Gülsah Uzun
Psychology - Clinic and Health Psychology, Abnormal Psychology, 2000 Download as PDF-file for 5,99 EUR

Der türkisch-kurdische Konflikt

Author: Elfi Victoria Siebert
Politics - International Politics - Region: South East Europe, Balkans, 2003 Download as PDF-file for 11,99 EUR

This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/18535/die-trias-mensch-nationalstaat-weltgesellschaft
please wait Please wait