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Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2002, 25 Pages
Author: M.A. David Vomberg
Subject: Sport - Kinematics and Training Theory
Details
Institution/College: University of Bonn (Institut für Sportwissenschaften und Sport)
Tags: Fitnesstests, Hauptseminar, Trainingslehre
Year: 2002
Pages: 25
Grade: 1,3
Language: German
ISBN (E-book): 978-3-638-22882-4
ISBN (Book): 978-3-638-64579-9
File size: 255 KB
Darstellung der Ziele und Intentionen von Fitnesstests im Allgemeinen und im Speziellen (für Ältere). Vorstellung und Bewertung bereits bestehender Testbatterien.
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Abstract
Der vorliegende Text befasst sich mit Fitnesstests für Ältere. Es stellt sich die Frage, ob es adäquate Fitnesstests für Senioren gibt. Während meiner Literaturrecherche bin ich auf Artikel gestoßen, die dies explizit für sich in Anspruch nehmen. Somit dürfte sich diese Seminararbeit eigentlich erübrigen. Ich bin allerdings der Ansicht, dass trotz der zu diesem Thema vorhandenen Literatur die bestehenden Seniorenfitnesstests unzureichend sind bzw. an "Kinderkrankheiten" leiden. In den einzelnen Abschnitten werde ich auf Fitnesstests und deren Ziele im allgemeinen sowie auf Fitnesstests für Ältere eingehen. Ich werde Probleme beim Erstellen von Seniorenfitnesstests aufzeigen, in der Literatur empfohlene Fitnesstests für Ältere darstellen und bewerten.
Excerpt (computer-generated)
Fitnesstests für Ältere
D. Schäfer
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung 4
2. Fitnesstests 4
2.1. Labortest oder Feldtest 5
2.2. Ziele von Fitnesstests im allgemeinen 6
3. Fitnesstests für Ältere 8
3.1. Überlegungen zu Fitnesstests für Ältere 8
3.2. Problemstellungen bei der Konzeption von Fitnesstests für Ältere 10
3.3. Vorstellung bestehender Fitnesstests für Ältere 12
3.3.1. Testaufgaben zur Ermittlung der Koordination 12
3.3.1.1. Testaufgaben zur Ermittlung des Gleichgewichtes 12
3.3.1.2. Testaufgaben zur Ermittlung der Reaktionsfähigkeit 14
3.3.1.3. Testaufgaben für weitere Bereiche der Koordination 14
3.3.2.Testaufgaben zur Ermittlung der Kraft 15
3.3.3. Testaufgaben zur Ermittlung der Beweglichkeit 17
3.3.4. Testaufgaben zur Ermittlung der Kondition 18
3.4. Vorstellung von komplexen Fitnesstests für Ältere 18
3.5. Bewertung der vorgestellten Testaufgaben und Komplextests 20
4. Fazit 23
5. Literaturverzeichnis: 25
1. Einleitung
In der vorliegenden Seminararbeit werde ich mich mit Fitnesstests für Ältere befassen. Es stellt sich die Frage, ob es adäquate Fitnesstests für Senioren gibt. Während meiner Literaturrecherche bin ich auf Artikel gestoßen, die dies explizit für sich in Anspruch nehmen. Somit dürfte sich diese Seminararbeit eigentlich erübrigen. Ich bin allerdings der Ansicht, dass trotz der zu diesem Thema vorhandenen Literatur die bestehenden Seniorenfitnesstests unzureichend sind bzw. an "Kinderkrankheiten" leiden. In den einzelnen Abschnitten werde ich auf Fitnesstests und deren Ziele im allgemeinen sowie auf Fitnesstests für Ältere eingehen. Ich werde Probleme beim Erstellen von Seniorenfitnesstests aufzeigen, in der Literatur empfohlene Fitnesstests für Ältere darstellen und bewerten.
2. Fitnesstests
"Lernzielorientierte Tests sind Techniken der Datenerhebung, die sich auf die motorische [...] Lernzielebene im Sport beziehen. Sie verfolgen das Ziel, möglichst genaue quantitative Angaben über den relativen Grad der individuellen Merkmalsausprägung zu liefern." (Röthig u.a. [Hrsg.], 1992, S.291) "Ein sportmotorischer Test ermittelt unter Standardbedingungen den Ausprägungsgrad sportmotorischer Fähigkeiten (Koordination, Gleichgewicht, Beweglichkeit, Schnelligkeit, Kraft, Ausdauer) und sport-motorisch-technischer Fertigkeiten, wie Balldribbeln oder Zielwurf." (Meusel, 1999, S.271)
2.1. Labortest oder Feldtest
Sportmotorische Tests dienen der Feststellung des momentanen Leistungsniveaus der getesteten Person im Hinblick auf die untersuchten Merkmale (Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Gewandtheit). Werden unterschiedliche Merkmale durch mehrere Tests untersucht, bezeichnet man die einzelnen Tests als Testaufgaben und den gesamten Test als Testbatterie oder Komplextest. Man unterscheidet bei den sportmotorischen Tests zwischen Labortests und Feldtests. Labortests führen aufgrund von einem größeren technischen Aufwand zu genaueren und zuverlässigeren Ergebnissen. Sie sind darüber hinaus besser geeignet, um unter den gleichen Bedingungen wiederholt zu werden. Auf der anderen Seite schlagen sie mit höheren Kosten zu Buche und sind für gewöhnlich nur von geschultem Personal durchzuführen und auszuwerten. Ihr Aussagewert ist außerdem für die sportliche Leistungsfähigkeit in der realen Handlungssituation der Sportpraxis recht begrenzt, da nur einzelne Faktoren der Leistung erfasst werden. Bei älteren Untrainierten hat zum Beispiel die maximale Sauerstoffaufnahme keine große Aussagekraft bezüglich der zu erwartenden Ausdauerleistung im Lauf, da der begrenzende Faktor oft der Zustand des Stütz- und Bewegungsapparates ist. Die einfacher zu handhabenden Feldtests bringen häufig weniger objektive und zuverlässige Ergebnisse. Dennoch sind durch ihre größere Nähe zur Sportpraxis einige Feldtests aussagekräftiger für die sportliche Leistungsfähigkeit und ihre Entwicklung und können eher Verständnis und Motivation für die Durchführung anregen. (vgl. Meusel, 1999, S 272 f.) Sportmotorische Tests müssen den gleichen Kriterien gerecht werden wie alle anderen standardisierten Tests. An erster Stelle sind die Hauptgütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität zu nennen, aber auch die Nebengütekriterien Normierung, Ökonomie, Vergleichbarkeit und Nützlichkeit sollten erfüllt werden. Diese werden später in dieser Arbeit noch einmal im Zusammenhang mit Fitnesstests für Ältere gesondert behandelt.
2.2. Ziele von Fitnesstests im allgemeinen
[...]
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