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Neue Medien und Design

Termpaper, 2000, 12 Pages
Author: Michael Clemens
Subject: Design (Industry, Graphics, Fashion)

Details

Category: Termpaper
Year: 2000
Pages: 12
Grade: 2,0
Language: German
Archive No.: V18755
ISBN (E-book): 978-3-638-23025-4

File size: 590 KB
Notes :
Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.



Excerpt (computer-generated)

Neue Medien und Design

 

 

von Michael Clemens

Inhalt:

Einführung 3

Design 3

Design als unternehmerische Größe 4

Communication Design 6

Visuelle Kommunikation 6

Neue Medien und Design: Expo2000 7

Bildsprache 8

Die neuen Designer 9

Neue Medien und Design: Neue Medien 9

Literatur- und Bildnachweis 11

 



 

Einführung

„Eine der wenigen Chancen, die ein Unternehmen hat, um sich ‚von der breiten Masse abzuheben‘, liegt darin, auf den Zielmärkten ein Produkt mit herausragendem Design anzubieten.“1 Der Marketingexperte Philip Kotler umschrieb so einmal die momentanen Zustände auf dem Markt. In vielen Bereichen ist dieser gesättigt, was für die Unternehmen bedeutet, daß allein durch die technischen Eigenschaften ihrer Produkte kein Vorteil mehr gegenüber der Konkurrenz erarbeitet werden kann. Die Produkte sind heutzutage nahezu identisch – sie erfüllen die gleichen Funktionen mit gleicher Zuverlässigkeit und gleicher Qualität. Doch auch die Wettbewerbsführung über den Preis ist nahezu ausgereizt. Der Markt stagniert, die Theorien des althergebrachten Marketings haben keinen Erfolg mehr. Begonnen hat dieser Prozeß mit dem Übergang vom Verkäufer- zum Käufermarkt bereits vor zwanzig Jahren, doch begannen einzelne Unternehmen erst vor wenigen Jahren, an einer Lösung zu arbeiten – gemeinhin lag weiterhin die alleinige Schuld beim ‚unberechenbaren Konsumenten‘. Die eigentliche Verantwortung lag jedoch bei den Unternehmen selbst, die stur ihrer althergebrachte Schiene der Produktentwicklung folgten, ohne auf die sich ändernde Umweltsituation zu achten. Sie konzentrierten sich dabei vor allem auf innovative Techniken und Herstellungsmethoden. Die gesamte Industrie war jedoch bereits an einem Punkt angelangt, an dem frühere Vorteile durch neue Technologien weitgehend nivelliert waren und neue Entwicklungen nur noch einen marginalen und kurzfristigen Vorsprung möglich machten.

Wenig Aufmerksamkeit schenkte man dem Instrument des Design. Aber gerade hier erkannten einige Unternehmer großes Potential, denn Design bietet dem Unternehmen eine Schnittstelle zur Umwelt, läßt Umweltveränderungen Einfluß auf die Produktentwicklung ausüben, um schließlich selbst umweltbeeinflussend zu wirken. „Design ist mehr als Form, Farbe und Größe eines Produktes. Design ist ein Prozeß, der in Erwägung wirtschaftlicher und technischer Funktionen und als Antwort auf verschiedenste Konsumentenwünsche über die Manifestation von Objekten entscheidet.“2, stellte Japans Ministerium für Internationalen Handel und Industrie fest. Und auch in der restlichen Welt verbreitete sich die Ansicht, langsam. Kotler bemerkte dazu: „Wenn ein Unternehmen Erfolg haben will, muß es eine kreative Verbindung der wichtigsten Elemente des Design-Mix, nämlich Leistung, Qualität, Langlebigkeit, äußere Erscheinung und Kosten suchen.“3

Design

[...]


1 LORENZ, 1992, S. 22
2 COOPER; PRESS, 1995, S. 36
3 LORENZ, 1992, S. 23


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