Bei GRIN registrieren oder einloggen

Your e-mail-address or password is wrong
Jetzt registrieren
Für neue Autoren: kostenlos, einfach und schnell
Dies wird Ihr Benutzername, bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse an

Passwort vergessen

Your e-mail-address or password is wrong

Neues Passwort anfordern
Brandschutzabschlüsse durch Feuerschutztüren aus Holz close

Bitte warten

Bitte installieren Sie den Flash Player, wenn kein E-Book erscheint.

Brandschutzabschlüsse durch Feuerschutztüren aus Holz

Studienarbeit, 2003, 14 Seiten
Autor: Dipl.-Ing. (BA), M.Sc. Marco Schneider
Fach: Bauingenieurwesen

Details

Veranstaltung: Brandschutz im Hochbau
Institution/Hochschule: Berufsakademie Mosbach (Studiengang Ing.-Assistent)
Tags: Brandschutzabschlüsse, Feuerschutztüren, Holz, Brandschutz, Hochbau
Kategorie: Studienarbeit
Jahr: 2003
Seiten: 14
Note: 1,9
Sprache: Deutsch
Archivnummer: V18977
ISBN (E-Book): 978-3-638-23213-5
ISBN (Buch): 978-3-638-75887-1
Dateigröße: 898 KB
Anmerkungen :
Dichter Text - einzeiliger Zeilenabstand.


Zusammenfassung / Abstract

m Laufe der Entwicklung von Städten und der Industrialisierung nahm das Thema "Baulicher Brandschutz" im mehr an Bedeutung zu. Die Städte und Industriebgebiete innerhalb der Siedlungsbereiche wuchsen und dehnten sich aus. Hierbei verstärkte sich jedoch die Gefahr, das aus einem einzelnen Brand in einer baulichen Anlage innerhalb kürzester Zeit ein Großbrand werden konnte, dem weite Teile eines Siedlungsgebietes zum Opfer fallen konnten. Zu Beginn des 18.Jahrhunderts schon wurde dem Thema Brandschutz bereits Bedeutung beigemessen, obgleich die Wirksamkeit dieser Mittel in Frage gestellt werden darf. Man formulierte dies 1701 so: "Zur Brandbekämpfung ist eine Mischung aus Hirschbrunst, welches Hirsche in ihrer Brunst fallen lassen, im Feuer mit Teilen eines Schwalbennestes und Wachs zu verschmelzen, das Ganze mit einem schwarzen Huhn, das man geköpft und dem man den Magen herausgeschnitten hat, sowie einem am Gründonnerstag gelegten Ei und dem Menstruationsblut einer Jungfrau zu vermischen und in einem Holzbehälter un-ter der Hausschwelle zu vergraben." [1] Da dies offensichtlich nicht hilfreich bei der Brandbekämpfung war, wurde im späten Mittelalter, z.B. 1715 in Karlsruhe die ersten Feuerlöschordnungen erlassen. Das dies nicht ausreichend war und nach einer Nachbesserung verlangte, wurde am Brand des Karlsruher Hoftheaters 1847 deutlich, der mehrere Hundert Todesopfer forderte. Hiernach erkannte man die Bedeutung der Brandbekämpfung und gründete eine Freiwillige Feuerwehr. Aufgrund der jedoch schnell wachsenden Stadt und der somit mitwachsenden Anforderungen an die Wehren wurde Mitte 1920 die Berufsfeuerwehr gegründet. Das man jedoch bereits im Vorfeld eines möglichen Brandes Einfluss auf dessen Entstehung nehmen kann, wurde erst später in die Auflagen der bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren eingearbeitet. Aus heutiger Sicht wird dies wie folgt formuliert: "Bauliche Anlagen müssen so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten durchgeführt werden können." [2]


Textauszug (computergeneriert)

Brandschutzabschlüsse
durch Feuerschutztüren aus Holz



von Marco Schneider

Inhaltsverzeichnis:

1. Allgemeines zum baulichen Brandschutz 3

1.1. Der Brandschutz im Wandel der Zeit 4
1.2. Gesetzliche Regelungen im baulichen Brandschutz 4

2. Feuerschutztüren (bzw. Feuerschutzabschlüsse) 4

2.1. Allgemeines 4
2.2. Einbauhinweise und -anforderungen 6
2.3. Einbindung von Feuerschutzabschlüssen in Wandkonstruktion 6

2.3.1. Einbau in Betonwände 7
2.3.2. Einbau in Mauerwerkswände am Beispiel von KS 7
2.3.3. Einbau in Gipskartonständerwände 7

3. Feuerschutztüren aus Holz oder Holzwerkstoffen 9

3.1. Allgemeines zu Feuerschutztüren aus Holz/Holzwerkstoffen 9
3.2. Konstruktionsmerkmale 9

3.2.1. Kantenverdichtete Spezialspanplatten 9
3.2.2. Zweischalige Sandwichkonstruktion 10
3.2.3. Mehrschichtig aufgebaute Spanplattentüren 10

3.3. Wirkungsweisen der Holz- u. Holzwerkstofftüren 11

3.3.1. Kantenverdichtete Spezialspanplatten 11
3.3.2. Zweischalige Sandwichkonstruktion 11
3.3.3. Mehrschichtig aufgebaute Spanplattentüren 11

4. Sonderkonstruktionen und -anforderungen 12

4.1. Türschließmittel 12
4.2. Verglasungen in Feuerschutztüren aus Holz u. Holzwerkstoffen 12

5. Literaturverzeichnis 13

 

 

 

 

1. Allgemeines zum baulichen Brandschutz

1.1 Der Brandschutz im Wandel der Zeit

Im Laufe der Entwicklung von Städten und der Industrialisierung nahm das Thema "Baulicher Brandschutz" im mehr an Bedeutung zu. Die Städte und Industriebgebiete innerhalb der Siedlungsbereiche wuchsen und dehnten sich aus. Hierbei verstärkte sich jedoch die Gefahr, das aus einem einzelnen Brand in einer baulichen Anlage innerhalb kürzester Zeit ein Großbrand werden konnte, dem weite Teile eines Siedlungsgebietes zum Opfer fallen konnten.

Zu Beginn des 18.Jahrhunderts schon wurde dem Thema Brandschutz bereits Bedeutung beigemessen, obgleich die Wirksamkeit dieser Mittel in Frage gestellt werden darf.

Man formulierte dies 1701 so:

"Zur Brandbekämpfung ist eine Mischung aus Hirschbrunst, welches Hirsche in ihrer Brunst fallen lassen, im Feuer mit Teilen eines Schwalbennestes und Wachs zu verschmelzen, das Ganze mit einem schwarzen Huhn, das man geköpft und dem man den Magen herausgeschnitten hat, sowie einem am Gründonnerstag gelegten Ei und dem Menstruationsblut einer Jungfrau zu vermischen und in einem Holzbehälter un-ter der Hausschwelle zu vergraben." [1] Da dies offensichtlich nicht hilfreich bei der Brandbekämpfung war, wurde im späten Mittelalter, z.B. 1715 in Karlsruhe die ersten Feuerlöschordnungen erlassen. Das dies nicht ausreichend war und nach einer Nachbesserung verlangte, wurde am Brand des Karlsruher Hoftheaters 1847 deutlich, der mehrere Hundert Todesopfer forderte. Hiernach erkannte man die Bedeutung der Brandbekämpfung und gründete eine Freiwillige Feuerwehr. Aufgrund der jedoch schnell wachsenden Stadt und der somit mitwachsenden Anforderungen an die Wehren wurde Mitte 1920 die Berufsfeuerwehr gegründet.

Das man jedoch bereits im Vorfeld eines möglichen Brandes Einfluss auf dessen Entstehung nehmen kann, wurde erst später in die Auflagen der bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahren eingearbeitet. Aus heutiger Sicht wird dies wie folgt formuliert: "Bauliche Anlagen müssen so beschaffen sein, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten durchgeführt werden können." [2]

1.2 Gesetzliche Regelungen im baulichen Brandschutz

[...]


[1] "Georgica Curiosa Aucta", hauswirtschaftliches Lehrbuch, Wolf Helmhardt, Freiherr von Hohberg, im Jahre 1701
[2] Hessische Landesbauordnung (HBO), § 17 (1), Ausgabe 2002


Kommentare

Bisher keine Kommentare

Kommentar hinzufügen
Ihr Kommentar wird redaktionell geprüft und dann freigeschaltet

Andere Nutzer haben sich auch für folgende Titel interessiert:

Familie und Erziehung in der individualisierten Gesellschaft

Autor: Nadine Finner
Soziologie - Familie, Frauen, Männer, Sexualität, Geschlechter, 2003 Als PDF-Datei downloaden für 8,99 EUR

Entwicklungsgeschichte und alternative Sichtweisen der Theorie der Unternehmung

Autoren: Jens Huke, Frank Kanngießer, Christopher Schröder
Wirtschaft - BWL - Allgemeines, 2002 Als PDF-Datei downloaden für 14,99 EUR

Dieser Text kann über folgende URL aufgerufen und zitiert werden:

http://www.grin.com/e-book/18977/brandschutzabschluesse-durch-feuerschutztueren-aus-holz
please wait Bitte warten