Register or log in at GRIN

Your e-mail-address or password is wrong
Register now
For new authors: free, easy and fast
This will be used as your user name, please specify a valid e-mail address

Lost password

Your e-mail-address or password is wrong

Request a new password
Merkmale und Klassifikation der Industrieländer close

Please wait

Please install the Adobe Flash Player if no e-book is displayed.

Merkmale und Klassifikation der Industrieländer

Scholarly Paper (Advanced Seminar), 2003, 29 Pages
Author: Robert Mihelli
Subject: Geography / Earth Science - Economic Geography

Details

Category: Scholarly Paper (Advanced Seminar)
Year: 2003
Pages: 29
Grade: 1,0
Language: German
Archive No.: V19030
ISBN (E-book): 978-3-638-23254-8

File size: 1278 KB


Excerpt (computer-generated)

RWTH AACHEN
Wirtschaftsgeographie
HAUPTSEMINAR: ALLGEMEINE WIRTSCHAFTSGEOGRAPHIE

Merkmale und Klassifikation von Industrieländern

SS 2003
Fach: Wirtschaftsgeographie
vorgelegt an der
Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen

R o b e r t M i h e l l i

 

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung  4

II. Merkmale und Klassifikation  5
1. Die begriffliche Bestimmung  5
1.1. Die wirtschaftliche Entwicklung  6
1.2. Bevölkerung  7
1.3. Verstädterung  10
1.4. Verkehr  12
1.5. Umwelt  12
1.6. Wissenschaft und Forschung  14

III. Schlußwort  17

Literatur  19

Anhang  20

Abbildungs- und Tabellenverzeichnis
Karte 1 : Das Pro-Kopf-Bruttosozialprodukt 1997  6
Karte 2: Anstieg der Verstädterungsraten 1995 - 2000  10
Tabelle 1: Die Industrialisierung (Auswahl)  5
Tabelle 2: Verdienst der Industrieländer  7
Tabelle 3: Die größten Länder der Welt 2002  8
Tabelle 4: Personenverkehr in Deutschland 1998  12
Tabelle 5: Luftqualität in Großstädten 1992  13

 

Wirtschaftsgeographie
Merkmale und Klassifikation von Industrieländern

"Im letzten Viertel des 20. Jahrhunderts kündigt sich in der industriellen Wirtschaft ein Paradigmenwechsel an. Die Erkenntnis, daß systematische Ressourcennutzung und Naturausbeutung zwar Wohlstandsmehrung ermöglichen, der zunehmende Rohstoff- und Energieverbrauch und die problematischen Reststoffe industriellen Wirtschaftens aber die materiellen Bedingungen und die natürlichen Lebensgrundlagen in Gefahr bringen, führt zu der Notwendigkeit, freiwillige Grenzen des Verbrauchs zu setzen und das Verhältnis von Industrie und Natur neu zu begründen."

Kierdorf, Alexander/Hassler, Uta: Denkmale des Industriezeitalters.
Von der Geschichte des Umgangs mit Industriekultur.

 

I. Einleitung

Mit Beginn der industriellen Revolution in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, die durch die Erfindung von Maschinen, z.B. der Dampfmaschine 1769 durch James Watt, ausgelöst wurde, konnte die Handarbeit durch Maschinen abgelöst werden. Mit der Technisierung des Produktionsprozesses begann das moderne Industriezeitalter, zuerst in England dann mit zeitlichen Verzögerungen auf dem europäischen Kontinent und in der Übersee1.

Vom wirtschaftlichen Standpunkt brachte die Industrielle Revolution in erster Linie eine stark gesteigerte Produktivität menschlicher Arbeit. Der Arbeitsprozess wurde durch die Verwendung von Maschinen und neuen Produktionstechniken verbessert. Die industrialisierenden Länder besaßen ein größeres wirtschaftliches Potential. Auf diesem Wege führte volkswirtschaftlich gesehen die Industrialisierung zu einem erhöhten Volkseinkommen dem ein verbesserter Lebensstandard folgte2. Gleichzeitig wurden die Mittel für ihren weiteren Ausbau und für die Forschung gewonnen. In ihren Anfängen wurde Industrialisierung mit Armut, traurigen Wohnbedingungen und Krankheit, vor allen Tuberkulose, gleichgesetzt. Im Gegensatz dazu wurde das Leben in der Landwirtschaft als gesund und erstrebenswert gezeichnet. Mit der Zeit erfolgte in dieser Hinsicht ein entscheidender Wandel des Sozialbewusstseins. Die Industrialisierung veränderte im weiteren die Bevölkerungsstruktur, ermöglichte so eine Entlastung der ländlichen Gebiete von einem immer stärker werdenden Bevölkerungsdruck und führte in der Folge zu einer Maßiven Reduktion der im primären Sektor Beschäftigten. Die Bevölkerung verteilte sich räumlich anders, es entstanden Zentren der Industrie und des Handels. Die Entwicklung des Welthandels zeigt immer deutlicher, dass die Haupthandelsströme immer stärker zwischen den Industrieländern zu fließen begannen und heute gegenüber jenen zwischen Industrie- und Entwicklungsländern bei weitem den Vorrang beanspruchen. Beobachtungen dieser Art drängen zu einer Gruppierung der Industrieländer in solche, die aufbauend auf selbständiger Forschung die Industrialisierung immer weiter entwickeln und jener andern, die einfach bekannte Prozesse übernahmen. Aus diesen Grunde könnten auch die Ausgaben für industrielle Forschung oder die Zahl der Erfindungen und der gelösten Patente wichtige Indikatoren für die Industrialisierung und vor allem für deren Charakter bilden.

Über die Merkmale der Industrieländer und deren Klassifikationen beschreibe ich die Formen, Elemente und Auswirkungen, beschäftige mich weiterhin mit der Entwicklung der Industrieländer und versuche in einem kleinen Rahmen ein brauchbares Bild zu skizzieren.

II. Merkmale und Klassifikation

1. Die begriffliche Bestimmung

Das Wort »Industrie« kommt ursprünglich vom lateinischen »Industria«, von welchem sich der Begriff ableitet und dauernde Eingabe an irgend eine Tätigkeit bedeutet3. In englischer Sprache findet man heute noch das Wort »industrious« für sämtliche Vorgänge gebraucht, bei denen Rohstoffe verarbeitet und Güter erzeugt werden. Im Deutschen dagegen ist der Begriff »Industrie« in der Regel auf jene Verarbeitungsvorgänge beschränkt, bei denen Maschinen und moderne Arbeitsmethoden eingesetzt werden.

Diese und andere Verschiedenheiten können bei der Verwendung fremdsprachiger Literatur und Statistiken Missverständnisse verursachen. Wenn man den Begriff historisch und wirtschaftlich fasst, bezeichnet er eine wirtschaftsgeschichtliche Entwicklung, durch welche die menschliche Tätigkeit in ganz neue Richtungen gelenkt und die Produktion in nicht vorauszusehender Weise erhöht wurde. Diese "Industrielle Revolution" setzte in einigen europäischen Ländern schon in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts ein.

[....]


1 Vgl. Knox, Paul L. / Marston, Sallie A.: Humangeographie, Heidelberg / Berlin, 2001, S. 81 ff.

2 Vgl. Granados, Gilberto / Gurgsdies, Erik: Lern- und Arbeitsbuch Ökonomie, Bonn, 1990, S. 374.

3 Vgl. Duden: Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter, Manheim und Leipzig, 1994, S. 116.


Comments

No comments yet

Add Comment
Your comment is reviewed before being published

Other users also were interested in the following titles:


This text can be quoted and accessed from this url:

http://www.grin.com/e-book/19030/merkmale-und-klassifikation-der-industrielaender
please wait Please wait