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Die Nachfrage in keynesianischen Modellen: ISLM, Mundell-Fleming und Dornbusch

Termpaper, 2003, 23 Pages
Author: Dimitrinka Dzikova
Subject: Economics / Business: Political Economics

Details

Category: Termpaper
Year: 2003
Pages: 23
Grade: 1,7
Language: German
Archive No.: V19108
ISBN (E-book): 978-3-638-23309-5

File size: 258 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Nachfrage in keynesianischen Modellen:
ISLM, Mundell-Fleming und Dornbusch






Name: Dzikova, Dimitrinka

Inhalt

EINLEITUNG 4

KAPITEL I : DIE NACHFRAGE IN DER GESCHLOSSENEN VOLKSWIRTSCHAFT 5

1. DAS IS-LM-MODELL 5

2. DAS AS-AD-MODELL 9

2.1 DIE AD-KURVE UND IS-LM-MODELL 9
2.2 DIE AS-KURVE 10

KAPITEL II : DIE NACHFRAGE IN DER KLEINEN OFFENEN VOLKSWIRTSCHAFT 11

1. DAS MUNDELL-FLEMING-MODELL 11

1.1 FLEXIBLE WECHSELKURSE 13
1.2 FESTE WECHSELKURSE 15
1.3 POLITIK BEI FLEXIBLE UND FESTE WK: VERGLEICH, VORTEILE UND FAZIT 16
1.4 DAS MUNDELL-FLEMING-MODELL UND DIE AD-KURVE 17

2. DAS DORNBUSCH-MODELL 18

3. ERWEITERUNGEN: ZWEI-LÄNDER-MODELL 20

3.1 FESTE WK 20
3.2 FLEXIBLE WK 21

SCHLUSSBEMERKUNGEN 22

QUELLEN 23









 

Einleitung

Im Rahmen dieser Hausarbeit wird versucht, die Wirkungen verschiedener geld- und fiskalpolitischer Entscheidungen in der geschlossenen und der offenen Volkswirtschaft (VW) in Modellen zu untersuchen. Dabei muss sich stets ein Gleichgewicht auf den Güter- und Geldmärkten einstellen. Im Kapitel 1 wird die geschlossene VW fokussiert. Mittels des IS-LM-Modells wird erklärt, wie es zu verschiedenen Einkommens/Outputniveaus kommt, wenn man eine kurzfristige Betrachtung bei gegebenem Preis durchführt. In der langfristigen Sicht ist der Preis nicht mehr fix. Der Zusammenhang zwischen Preis und Einkommen/Output wird im AS-AD-Modell vorgestellt. Es zeigt auch, wie sich die die Veränderungen der IS- und LM-Kurve auf die aggregierte Nachfrage (AD-Kurve) auswirken. Im Kapitel 2 wird das Mundell-Flemig-Modell, eine Erweiterung des IS-LM-Modells auf eine kleine offene VW, vorgestellt. Da die wichtigste Veränderung die Zulassung des Außenhandels ist, werden die Wirkungen realer und monetärer Schocks auf inländischer und ausländischer Variablen mit der Unterscheidung verschiedener Wechselkursregimes gezeigt. In einer VW mit flexiblen Wechselkurs (WK) und rationalen Erwartungen bezüglich dessen Änderung kann es unter bestimmten Bedingungen zu einem "Überschießen" des WK kommen. Diese Bedingungen und die Entstehung der Situation, die dazu führt, werden im Dornbusch-Modell erarbeitet. In den Modellen mit Außenhandel wird eine kleine offene VW beobachtet, die von der "restlichen Welt" beeinflusst wird, ohne selbst Einfluss auf außenwirtschaftliche Variablen nehmen zu können. Im Zwei-Länder-Modell werden zwei große offene VWs fokussiert. Es besteht eine Interdependenz zwischen den beiden, sodass Fiskal- und Geldpolitik nicht nur inländische Auswirkungen nach sich ziehen.

Kapitel I : Die Nachfrage in der geschlossenen Volkswirtschaft

1. Das IS-LM-Modell

Das IS-LM-Modell stellt den Zusammenhang zwischen dem Gütermarkt und dem Geldmarkt in einer geschlossenen Volkswirtschaft dar . Eine geschlossene Volkswirtschaft beteiligt sich nicht am internationalen Handel. Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige Analyse, das bedeutet, dass das Preisniveau gegeben ist. Unter diesen Prämissen ist das Ziel dieses Modells zu zeigen, wodurch das Einkommen/Output bestimmt wird. Der Output ist dabei nachfrageorientiert Das IS-LM-Modell zeigt die Wirkung der Fiskal- und Geldpolitik auf die Gesamtnachfrage.

Das IS-LM-Modell setzt sich aus zwei Kurven zusammen. Die IS-Kurve zeigt den Zusammenhang des Einkommens/Outputniveaus mit dem Zins, bei dem der Gütermarkt im Gleichgewicht (GG) ist. Die Basis für die Herleitung der IS-Kurve ist das Keynesianische Kreuz, welches die geplanten Ausgaben in Abhängigkeit des Einkommens und die tatsächlichen Ausgaben zeigt. Dabei hängen die geplanten Ausgaben von mehreren Größen ab, die jeweils einen positiven oder negativen Einfluss auf sie ausüben:

(1.1) E=E(Y, i, G, T) Positive Einflussgrößen sind das reale Einkommen (Y) und die Staatsausgaben (G), bei ihrer Zunahme vergrößern sich die geplanten Ausgaben. Eine Erhöhung der Zinsen (i) und der Steuern (T) wirkt sich negativ auf die geplanten Ausgaben aus. Die allgemein verbreitete Darstellung der geplanten Ausgaben lautet: E=C(Y-T)+I(i)+G. Dabei sind die Steuern, die Investitionen und die Staatsausgaben exogene Größen. Es stellt sich ein Gleichgewicht ein, wenn die geplanten Ausgaben mit den tatsächlichen übereinstimmen: Y=E. Graphisch wird die Gleichung Y=E als 45°-Linie im Koordinatensystem eingezeichnet. Der Schnittpunkt mit der Geraden der geplanten Ausgaben ergibt das sog. GG-Einkommen.

[...]


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