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Die Darstellung der Weiblichkeit in den Werken Max Frischs. Rollen und deren Darstellung.

Termpaper, 2002, 19 Pages
Author: Jessica Karcher
Subject: German Studies - Modern German Literature

Details

Category: Termpaper
Year: 2002
Pages: 19
Grade: 3
Language: German
Archive No.: V19227
ISBN (E-book): 978-3-638-23401-6

File size: 244 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Darstellung der Weiblichkeit in den Werken bei Max Frischs.
Rollen und deren Gestaltung

 

 


Jessica Karcher

Gliederung

1. Einleitung 3

2. Frauenbilder nach Doris Merrifield und Liette Bohler 3

2.1 Doris Fulda Merrifield: "Sie zersetzt sein Selbstbewußtsein aus Enttäuschung und Trauer, daß sie es vermag." 4
2.2 Liette Bohler: "Sie bleibt das ´Andere`, das ´Fremde`, ein mystifiziertes Wesen, das der Mann abwechselnd verachtet und fürchtet, aber nicht liebt." 7
2.3 Vergleichende Bemerkungen zu Beiträgen der Autorinnen D. Merrifield und L. Bohler 10

3 Persönliche Betrachtungsweisen des Autors: Gedanken zur sozialen Rolle und zur Ehe 12

3.1 "...wird alle spielen Rollen, in die wir uns flüchten." - Frischs Gedanken zur sozialen Rolle. 12
3.2 Frischs Verhältnis zu Ehe und Partnerin 14

4. Verkehrte Welt? - "Don Juan oder die Liebe zur Geometrie." 15

5. Resümee 16

6. Literaturverzeichnis 18

 

 



1. Einleitung

"...Max Frisch hat sich wie kein anderer Autor deutschsprachiger Gegenwartsliteratur... so konstant und mit bemerkenswerter Intensität mit Frauengestalten beschäftigt."1 Das das Ergebnis seiner Auseinadersetzung mit dem Thema Frau nicht unumstritten ist, wird im Folgenden dargelegt. So heißt es bspw. "Die Geschlechterbeziehungen, die Frisch beschreibt, sind allesamt und ausnahmslos Paradebeispiele von gescheiterten Versuchen der Geschlechterharmonie."2 Dieser Auffassung ist zumindest eine der beiden Autorinnen, auf deren Arbeiten ich mich im Folgenden beziehen werde. Neben, der eben erwähnten Liette Bohler, werden im zweiten Abschnitt dieser Arbeit, auch die Gedanken von Doris Fulda Merrifield herangezogen, um die Darstellung der Weiblichkeit in den Werken Max Frischs zu umreißen. Nachdem die Beiträge beider in den Punkten 2.1 und 2.2 vorgestellt wurden, wird ein Vergleich im Punkt 2.3 die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Betrachtungsweisen herausstellen. Im dritten Punkt werden persönliche Aspekte des Schriftstellers Max Frisch vorgestellt. So folgen im Punkt 3.1 Frischs Gedanken zur sozialen Rolle. Im darauffolgenden Unterpunkt 3.2 soll das problematische Verhältnis Frischs zur Institution der bürgerlichen Ehe und zu den Frauen an seiner Seite umrissen.

Der vierte Abschnitt dieser Ausarbeitung geht auf die Besonderheiten des Stücks "Don Juan oder die Liebe zur Geometrie.", welches Frisch im Jahre 1953 schrieb ohne einen einzigen Vorgänger gekannt zu haben und indem er einmal mehr die Identitäts-Problematik sowie die schwierige Akzeptanz des eigenen Ichs thematisierte. Hierbei spielen Gedanken zur Entfremdung des mythologisierten Stoffes um die Figur des Don Juan sowie der Darstellung der Geschlechter eine wesentliche Rolle. Anschließend folgt ein Resümee in der die Hauptgedanken dieser Arbeit zusammengefasst werden sowie das Literaturverzeichnis.

2. Frauenbilder nach Doris Fulda Merrifield und Liette Bohler

Im folgenden werden zum Vergleich zwei Autorinnen herangezogen, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Darstellung der Weiblichkeit in den Werken Max Frischs auseinandergesetzt haben. Doris Fulda Merrifield veröffentlichte 1997 das Buch "Das Bild der Frau bei Max Frisch." Ein Jahr später erschienen die Gedanken Liette Bohlers zur Darstellung des Weiblichen im Werke Frischs unter dem Titel "Der Mythos der Weiblichkeit im Werke Max Frischs."

2. 1 Doris Fulda Merrifield: "Sie zersetzt sein Selbstbewußtsein aus Enttäuschung und Trauer, daß sie es vermag."3

[...]


1 Knapp 1979, S. 73
2 Bohler 1998, S. 197
3 Merrifield 1997,S. 122


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