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Werberegelungen Europarat

Titre: Werberegelungen Europarat

Dossier / Travail de Séminaire , 2001 , 17 Pages , Note: 1,3

Autor:in: M.A. Mike Kleist (Auteur)

Droit- Droit des médias, Droit multimédia, Droit d'auteur
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Résumé Extrait Résumé des informations

Die kulturelle Vereinigung Europas ist in vielen Bereichen
zu beobachten. Grenzen werden geöffnet, Gesetze werden
vereinheitlicht und die Bevölkerungen der Länder
kommunizieren auf unterschiedlichste Weise. Gerade ein
Massenmedium wie der Rundfunk ist durch seine technischen
Möglichkeiten an keine geographischen Grenzen gebunden. So
können Fernsehsender auch in Nachbarländern des Senderlandes
empfangen werden, die andere rechtliche Bestimmungen für
ihre Rundfunkanstalten und die Ausstrahlung deren Programme
haben.
Um auch auf diesem Bereich eine Vereinheitlichung zu
erreichen und einen Rahmen für übernationale Themen wie
Jugendschutz und Menschenrechte zu erarbeiten, haben sich
Organisationen wie der Europarat und die EU mit der
Reglementierung des Rundfunks befasst.
Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich primär mit den
rundfunkspezifischen Werberegelungen des Europarats. Anfangs
sollen diese in Zusammenhang mit anderen, den Rundfunk
betreffenden, Normen gebracht werden, die sie auf nationaler
und internationaler Ebene ergänzen. Als Land dessen
nationale Bestimmungen erwähnt werden ist exemplarisch
Deutschland gewählt.
Anschließend wird kurz die Arbeitsweise des Europarats
erklärt, bevor die den Rundfunk betreffenden Werberegelungen
detailliert besprochen werden.

Extrait


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rechtliche Bestimmungen zum Rundfunk

3. Der Europarat

4. Das Fernsehübereinkommen

5. Die Werberegelungen

5.1. Definition der Begriffe

5.1.1. „Werbung“

5.1.2. „Teleshopping“

5.1.3. „Sponsoring”

5.2. Allgemeine Normen

5.3. Besondere Normen

5.3.1. Dauer

5.3.2. Form und Aufmachung

5.3.3. Einfügung der Werbung und des Teleshoppings

5.3.4. Werbung für einzelnes Empfängerland

5.4. Produktspezifische Werbeauflagen

5.4.1. Tabak

5.4.2. Alkohol

5.4.3. Medikamente und Heilbehandlungen

5.5. Sponsoring

6. Schlussbemerkung

Zielsetzung und Themen

Diese Arbeit befasst sich mit den rundfunkspezifischen Werberegelungen des Europarats und ordnet diese in den Kontext nationaler und internationaler Normen ein, um einen Rahmen für grenzüberschreitende Medienstandards zu untersuchen.

  • Regelungen des Europarats im Vergleich zur EU-Medienpolitik
  • Struktur und Arbeitsweise des Europarats
  • Begriffsbestimmungen: Werbung, Teleshopping und Sponsoring
  • Allgemeine und besondere Werbenormen (Dauer, Form, Platzierung)
  • Produktspezifische Verbote und Schutzvorschriften

Auszug aus dem Buch

5.1. Definition der Begriffe

In Art. 2 des Übereinkommens werden die für uns wichtigen Begriffe wie folgt definiert:

5.1.1. „Werbung“

jede öffentliche Äußerung zur Förderung des Verkaufs, des Kaufs oder der Miete oder Pacht eines Erzeugnisses oder einer Dienstleistung, zur Unterstützung einer Sache oder Idee oder zur Erzielung einer anderen vom Werbetreibenden oder vom Rundfunkveranstalter selbst gewünschten Wirkung, gegen Entgelt oder eine ähnliche Gegenleistung oder zur Eigenwerbung, gesendet wird. (Art. 2f)

5.1.2. „Teleshopping“

Sendungen direkter Angebote an die Allgemeinheit für den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte und Verpflichtungen, gegen Entgelt. (Art. 2h)

5.1.3. „Sponsoring”

Die Beteiligung einer natürlichen oder juristischen Person, die an Rundfunktätigkeiten oder an der Produktion audiovisueller Werke nicht beteiligt ist, an der direkten oder indirekten Finanzierung einer Sendung, um den Namen, das Warenzeichen oder das Erscheinungsbild der Person zu fördern. (Art. 2g)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung erläutert die Relevanz der europaweiten Medienregulierung durch technische Entwicklungen und führt in die Thematik der Werberegelungen des Europarats ein.

2. Rechtliche Bestimmungen zum Rundfunk: Hier werden das Übereinkommen des Europarats und die EU-Fernsehrichtlinie als zentrale ordnungspolitische Instrumente und deren Verhältnis zum nationalen Recht, am Beispiel Deutschlands, dargestellt.

3. Der Europarat: Dieses Kapitel beschreibt die Entstehung, Struktur und die Arbeitsweise des Europarats sowie seine Funktion bei der Harmonisierung europäischer Rechtsnormen.

4. Das Fernsehübereinkommen: Es wird die historische Genese des Europäischen Übereinkommens über das grenzüberschreitende Fernsehen von den ersten Empfehlungen bis hin zur Umsetzung nachgezeichnet.

5. Die Werberegelungen: Dieser zentrale Teil detailliert die verschiedenen Definitionen und spezifischen Anforderungen an Werbung, Teleshopping und Sponsoring inklusive der Produktbeschränkungen.

6. Schlussbemerkung: Die Arbeit schließt mit einer Bewertung der Wirksamkeit des Europarats beim Ausgleich von Verbraucherschutz und wirtschaftlicher Freiheit im europäischen Mediensektor.

Schlüsselwörter

Europarat, Medienrecht, Fernsehübereinkommen, Werberegelungen, Rundfunk, Verbraucherschutz, Teleshopping, Sponsoring, Europäische Medienpolitik, Grenzüberschreitendes Fernsehen, Jugendschutz, Werbeverbote, Rundfunkstaatsvertrag, Medienkonvention.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die rechtlichen Rahmenbedingungen des Europarats für Werbung im Fernsehen, um einheitliche Standards für den grenzüberschreitenden Rundfunk in Europa zu verstehen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind das "Übereinkommen über das grenzüberschreitende Fernsehen", Definitionen von Werbeformen, Platzierungsregeln und produktspezifische Werbebeschränkungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die spezifischen Werberegelungen des Europarats zu erläutern und deren Funktion für einen einheitlichen europäischen Medienmarkt sowie den Verbraucherschutz darzulegen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer rechtswissenschaftlichen Analyse der relevanten Abkommen des Europarats und deren ergänzendem Bezug zu nationalen Regelwerken.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Begriffen wie Teleshopping und Sponsoring, den allgemeinen Normen zum Jugendschutz sowie den besonderen Regeln zu Dauer, Form und produktspezifischen Auflagen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Medienrecht, Europarat, Fernsehübereinkommen, Verbraucherschutz, Rundfunk und Werberegulierung.

Wie unterscheidet sich der Schutz für Kinder bei der Teleshopping-Werbung?

Teleshopping darf Minderjährige nicht dazu auffordern, verbindliche Verträge wie Käufe oder Mietverträge abzuschließen, da ihr besonderer Schutz vor der Beeindruckbarkeit durch Werbung im Vordergrund steht.

Welche Rolle spielt das "Teleshopping-Fenster" in der zeitlichen Regulierung?

Teleshopping-Fenster sind zeitlich begrenzte Programmteile, die mindestens 15 Minuten dauern müssen und deren Anzahl sowie tägliche Gesamtdauer strengen Beschränkungen unterliegen.

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Résumé des informations

Titre
Werberegelungen Europarat
Université
LMU Munich  (IFKW)
Cours
Hauptseminar: Medienrecht - Fernsehprogramm im Recht
Note
1,3
Auteur
M.A. Mike Kleist (Auteur)
Année de publication
2001
Pages
17
N° de catalogue
V19421
ISBN (ebook)
9783638235594
Langue
allemand
mots-clé
Werberegelungen Europarat Hauptseminar Medienrecht Fernsehprogramm Recht
Sécurité des produits
GRIN Publishing GmbH
Citation du texte
M.A. Mike Kleist (Auteur), 2001, Werberegelungen Europarat, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/19421
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Extrait de  17  pages
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