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Die Wahrnehmung bei William James und Hilary Putnam

Scholary Paper (Seminar), 2003, 20 Pages
Author: Angelika Deml
Subject: Philosophy - Philosophy of the Present

Details

Category: Scholary Paper (Seminar)
Year: 2003
Pages: 20
Grade: gut bis sehr gut
Language: German
Archive No.: V19490
ISBN (E-book): 978-3-638-23600-3

File size: 232 KB


Excerpt (computer-generated)

Die Wahrnehmung bei William James und Hilary Putnam




angefertigt von Angelika Deml

Gliederung

1. Einleitung 2

2. Begriff Wahrnehmung 2

3. Frühere Wahrnehmungskonzepte 3

3.1. Antike Theorien 3
3.2. Repräsentative Theorien seit dem 17. Jahrhundert 4

4. Kritik an den traditionellen Konzepten 6

5. Die Wahrnehmungstheorie des William James 6

5.1. Relation zwischen Wahrnehmendem und Wahrgenommenem 6
5.2. Öffentliche und nicht-öffentliche Gegenstände 7
5.3. Die Wahrnehmung eines Objekts durch mehrere Personen 8
5.4. Die reine Erfahrung 9
5.5. Korrigierbarkeit der Wahrnehmung 10

6. Hilary Putnams interner Realismus 11

6.1. Direkte Relation zu externen und öffentlichen Gegenständen 12
6.1.1. Wahrnehmungstäuschungen 12
6.1.2. Träume und Halluzinationen 12
6.2. Wahrnehmung ist konzeptualisiert 13
6.3. anti-reduktionistisches Gesamtbild 14
6.4. Korrigierbarkeit der Wahrnehmung 15

7. Zusammenfassung 15

Literaturverzeichnis 17

 

 

 

 

 

1. Einleitung

Im ersten Teil von "Pragmatismus - Eine offene Frage" weist Putnam darauf hin, daß William James "eine starke Tendenz zum "direkten Realismus" aufweise, einer Lehre, die Wahrnehmung auf Gegenstände und Ereignisse "dort draußen" und nicht auf private "Sinnesdaten" bezieht" 1. Ausgehend von dieser Textpassage möchte ich den Begriff der Wahrnehmung bei James und Putnam näher beleuchten.Vor der Darstellung der Wahrnehmungskonzepte von William James und Hilary Putnam werden nach Hinweisen zum Begriff der Wahrnehmung frühere Konzepte, die zum Verständnis der von Putnam und James entwickelten Theorien erforderlich sind, vorgestellt.

Im Verlauf der Arbeit soll gezeigt werden, daß James und Putnam das Problem der Wahrnehmung zwar unter neuen Gesichtspunkten betrachten, aber auch zu keiner wirklichen Lösung hinsichtlich der Beziehung zwischen den Dingen und dem Wahrnehmenden kommen.

2. Begriff Wahrnehmung

Laut Mittelstraß ist die Wahrnehmung als "Bestimmungsstück der Grundlagen der Erkenntnis ... ein zentrales Thema der Philosophie" 2. In der ursprünglichen griechischen Bedeutung steht derselbe Begriff sowohl für Wahrnehmung als auch für Sinn und Sinnesorgan. Es wird noch nicht unterschieden zwischen Wahrnehmung und Empfindung, Gewahren und Erfassen. Später wird der Begriff einerseits gegenüber der Empfindung als "ein präobjektives Haben von etwas" 3, das weder wahr noch falsch ist, und andererseits gegenüber dem Erfahrungsurteil ("durch den Verstand objektivierte und verknüpfte Wahrnehmungen" ) 4 abgegrenzt. Im Lateinischen werden die Bedeutungsnuancen sichtbar in den Ausdrücken "sensus" und "perceptio", die den neuzeitlichen Ausdrücken des Englischen und Französischen - "sensation" (Empfindung) und "perception" (Wahrnehmung) entsprechen. Psychologische Definitionen betonen das "Ins-Bewußtsein-nehmen einer Empfindung" 5.Das philosophische Problem der Wahrnehmung besteht in der Klärung der Beziehung zwischen Sinneserfahrung und materiellen Objekten.

3. Frühere Wahrnehmungskonzepte

[...]


1 Putnam, Hilary: Pragmatismus - Eine offene Frage. Frankfurt/New York: Campus 1995. S.30
2 Mittelstraß, Jürgen: Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Stuttgart: Metzler 1996. S. 601
3 Krings Hermann u.a.: Handbuch Philosophischer Grundbegriffe. München: Kösel 1994. S. 1675
4 Ebd., S. 1675
5 Apel, Max u. Ludz, Peter: Philosophisches Wörterbuch. Berlin: de Gruyter 1996. S. 300


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